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Barfuß laufen: Medienberichte

Die Barfüßler
Wer ... Johannes Kathol ... begegnet, dem fällt das fehlende Schuhwerk erstmal kaum auf. zibb folgt dem bekennenden Freifuß im sommerlichen Berlin auf seinen Spuren, und klärt dabei auch über einige Vorurteile auf, wie etwa dem weit verbreiteten Glauben, dass man barfuß kein Auto fahren darf
13.07.2010, 18:40 Uhr: der Fernsehbeitrag von Benedikt Muhs (mit Nina Kieser, Ulrich Conrad und J. Kathol) wurde am 13. Juli 2010 in der Sendung zibb Sommergarten gezeigt.
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Schuhe sind überbewertet
Seit fünf Jahren läuft Johannes Kathol barfuß - egal ob Asphalt, U-Bahn oder Kopfsteinpflaster
15.06.2010: das Interview von Nina Trentmann über Johannes Kathol und das Barfußlaufen erschien Mitte Juni in der Welt Kompakt

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Barfußläufer in Berlin - Auf nackten Sohlen
28.05.2010: das Interview der Münchener Journalistin Franziska Seng über das Barfußlaufen und die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg erschien Ende Mai auf sueddeutsche.de
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"Fit und Gesund" im Hessischen Rundfunk
"Let’s go" – Vom Gesundheitswandern bis zum Barfußlaufen"

25.08.2009: um 20:30 Uhr beginnt die Sendung "Fit und Gesund" des Hessischen Rundfunks mit dem Thema " 'Let’s go' – Vom Gesundheitswandern bis zum Barfußlaufen" (Wiederholungen am Sonntag, 30.08.09 um 07:30 und 15:30 Uhr). Dabei ist auch der Mitschnitt des Interviews, das Johannes dem HR gegeben hat. Die Sendung kannst du per Live-Stream als MP3 hören.
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Schuhe sind unötiger Ballast
Ulrich Conrad
15.08.2009: die Reportage der ddp-Korrespondentin Louisa Thomas über das Barfußlaufen und die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg erschien Mitte August bundesweit in verschiedenen Tageszeitungen, z.B. WAZ-Mediengruppe: Barfußläufer empfindet ein Gefühl von Freiheit

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Sein Leben dreht sich um nackte Füße

Johannes Kathol

07.07.20009: der 2:38 minütige Fernsehbeitrag des ems-Volontärs Robin Avram, der am 24. Juni 2009 in Falkensee und Berlin gedreht wurde ist  abrufbar auf Youtube.

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Ohne Schuhe über die Alpen
Der Barfußwanderer Martl Jung
18.04.2009, Bayerisches Fernsehen - "Martl Jung hat Großes vor: Er will in diesem Sommer alleine die Alpen überqueren - 500 Kilometer von München nach Verona laufen. Und zwar barfuß. In acht Wochen will der 41-Jährige in München aufbrechen. Bis dahin heißt es: trainieren, denn die Lederhaut an den Füßen muss dick genug sein für so ein Mammutprojekt.

Barfusswanderer Mart JungInsgesamt 30.000 Höhenmeter wird Martl Jung bei seiner Tour zwischen München und Verona bewältigen, durch Eis und Schnee, Geröll und Kies - barfuß und ganz allein, ohne Wanderbegleitung!

Doch so verrückt der Plan auch klingen mag: Für Martl Jung ist diese Abenteuerreise nicht die erste Barfußtour. Schon im letzten August hat er die 200 Kilometer lange Strecke von Oberstdorf nach Meran ohne Schuhe zurückgelegt. Und sogar auf der Zugspitze war der 41-Jährige im letzten Sommer schon als Barfußwanderer unterwegs. Viel Erfahrung also, die Martl Jung da im Gepäck hat. Und so weiß er auch gut, worauf er sich bei seiner langen Wandertour von München nach Verona einlässt.

Hartes Training: zahlreiche Trainingstouren hat Martl Jung schon für die Reise unternommen. Sehnsucht nach seinen Schuhen verspürte der Abenteurer dabei kaum. Wanderschuhe hat er zwar zu Hause, aber die sind ihm viel zu schwer. Höchstens im Winter, wenn er auf Hochtouren im Eis unterwegs ist und Steigeisen nötig werden, trägt er die robusten Schuhe einmal.

Barfußwanderer Mart JungEin Reisejournalist auf Achse 

Und auch sonst ist der sportliche Wanderer im Reisen nicht gerade unerfahren. Ganz im Gegenteil: Martl Jung arbeitet als Reisejournalist und Fotograf. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit Diavorträgen über seine Reisen. Die Alpenüberquerung wird sein bisher größtes Diaprojekt. Mit dabei auf Reisen ist deshalb auch immer seine umfangreiche Fotoausrüstung, die natürlich auch für entsprechend schweres Gepäck sorgt.

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Selbst im Schnee ist Martin Jung
barfuß unterwegs

Die Mühe lohnt sich

Doch die spektakulären Bilder, die dann im Nachhinein von seinen Abenteuern in der wunderschönen Natur berichten, sind ihm die ganze Mühe wert. Aber trotz wenig Platz im Gepäck: Auf Pflaster und Verbandszeug wird Martl Jung sicherlich dennoch nicht verzichten. Denn ob trainiert oder nicht: Geröll und Kies können manchmal spitzer sein, als man denkt.

Diavorträge von Martl Jung

In den letzten zwanzig Jahren war der Reisejournalist mit dem Fahrrad unter anderem in Ägypten, Algerien, Marokko, Tunesien, Borneo und natürlich auch in einigen Ländern Europa unterwegs. Auf diese Weise kamen bislang vier verschiedene Diavorträgen über seine Abenteuer im Regenwald, der Sahara und auch in den Alpen zustande. Schon im Herbst 2009 will der Reisejournalist erste Vorträge über dieses aktuelle Projekt realisieren. Die Termine dafür werden dann auf seiner Homepage zu finden sein:

Martl Jung: Homepage mit Reiseberichten und Vortragsterminen  [martin.travel-fever.com] "
Bilder und Text: Bayerisches Fernsehen
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Barfußwandern - Trend oder Spinnerei
Draußen ist es nass, kalt und grau - Grund genug, von Sonne, warmem Laub und dem Geruch von Moos zu träumen. Machen Sie es wie unsere Autorin und gehen Sie barfuß zum Wandern. Diese Form des Er-Fühlens der Natur mit den Füßen hat etwas - machen Sie den Versuch!
Februar 2009, Bergsteiger: Reportage Barfußwandern
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Die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg im TV
06.12.2008, 18:05: Der vierminütige Fernsehbeitrag des RBB-Fernsehens, der in der Sendung Himmel und Erde am Sonnabend, 6. Dezember 2008 Uhr gezeigt wurde, ist abrufbar auf den Internetseiten des RBB
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Der Winter hält Einzug ins Land und bringt mit den ersten Schneefällen eine beliebte Abwechselung zu den Kneipp-Wasseranwendungen.
Oberösterreichische Rundschau online: Beim Schneetreten wird die Natur hautnah erlebt und gleichzeitig das Immunsystem gestärkt. Die mehr als 200 Kneipp-Aktiv-Clubs in Österreich geben dazu fachkundige Anleitungen.
03.12.2008, 11:22 - Barfuß durch den Schnee

Gerade in der Vorweihnachtszeit wird das Immunsystem stark auf die Probe gestellt: Die Umstellung von Herbst auf Winter bringt oft große Temperaturschwankungen innerhalb eines Tages, viele Dinge, die noch schnell vor Weihnachten erledigt werden müssen, verursachen neben dem „normalen Alltag“ zusätzlichen Stress. Eine Kombination, der nur
ein wirklich abgehärtetes Immunsystem standhält.
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Der Erkältung im Schnee davonlaufen
Die Wirkung der Kneipp-Wasseranwendungen ist so einfach wie genial: Millionen von Nerven nehmen die Temperatur-Reize, die mit dem Wasser an die Haut herangebracht werden, auf und veranlassen den Körper zu einer positiven Reaktion. Die Temperatur des Wassers wird aufgrund der zu erzielenden Wirkung ausgewählt – zur Vorbeugung wird der kühle Bereich eingesetzt.
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Eine besonders genussvolle Anwendung bietet im Winter das Schneetreten. Dabei läuft man rund 30 bis 40 Schritte mit warmen Beinen durch den frisch gefallenen Schnee. Anschließend wird der Schnee abgestreift (nicht abtrocknen!) und die Beine im Trockenen warmgelaufen. Eine kräftige Rötung der Waden signalisiert ein gut reagierendes Gefäßsystem.
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Wichtig ist vor allem, dass nur mit gut durchwärmten Beinen durch den Schnee gegangen werden soll und anschließend für ausreichende Wiedererwärmung gesorgt werden muss. Während der Menstruation, bei fortgeschrittenen Durchblutungsstörungen oder Erkrankungen der Nieren- und Blasenorgane sowie Unterleibsinfektionen darf diese Anwendung nicht eingesetzt werden.
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Das intensive Gefühl, das mit jedem Schritt die von zahlreichen Nervenbahnen durch-zogenen Sohlen befällt, macht süchtig
sueddeutsche.de: Beim Barfußwandern am Kranzberg erschließen sich dem Anfänger ganz neue Gefühlswelten.

18.09.2008 10:11 Uhr - Unten ohne: mit Sigrid und Eduard Soeffker barfuß laufen

Von Elmar Jung. Der erste Moment ist spannend und hat etwas Intimes. Kurz bevor es losgeht, entledigt sich die Gruppe eines Stücks zivilisatorischer Errungenschaft und gibt den Blick frei auf bare Füße. Eduard Soeffker versucht den letzten Rest Skepsis zu verscheuchen, den er in den Augen einiger Teilnehmer zu erkennen glaubt. Die meisten in der Gruppe sind passionierte Wanderer, teilweise auch geübt in der Kletterwand. Aber nur Soeffker, ein kerniger Enddreißiger, hat veritable Barfuß-Erfahrung.

Eduard Soeffker und seine Frau Sigrid haben an diesem Tag zu einer kurzen Schnupper-Tour auf das etwa 1200 Meter hoch gelegene Plateau am Hohen Kranzberg bei Mittenwald eingeladen. Seit 15 Jahren begehen die beiden die Welt am liebsten ohne Schuhe. "Der direkte Kontakt des Körpers mit verschiedenen Materialien ist immer wieder ein Erlebnis", sagt Eduard Soeffker. Zu Beginn sei das noch ein Spaß gewesen. Nur in den Wanderpausen zogen sie die Schuhe aus, um ihre Füße beim Barfußlaufen zu entspannen.

Irgendwann haben sie auf die Schuhe ganz verzichtet. Allein in
 Früher gerne als Öko- und Hippie-      den vergangenen anderthalb Jahren waren sie 250 Stunden in
 Marotte abgetan, findet das Wandern  Alpen unterwegs. Bekannte und neue Pfade haben sie beschrit-
 ohne Schuhe immer mehr Anhänger.  ten, und herausgekommen ist dabei der Führer "Barfußwandern-
 Foto: iStockphotos                                Münchner Berge und Alpenvorland". mehr...
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Ferienregion Wilder Kaiser in Tirol
djd: Am schönsten ist ein Familienurlaub, wenn die Kinder unbekümmert spielen und toben
15.09.2008, deutsche journalisten dienste Das war Klasse, Papa!:

Kinder suchen vor allem Spaß, spannende Abenteuer und Bewegung. Kaum eine Ferienregion ist auf die Wünsche junger Familien so gut vorbereitet wie die um den Wilden Kaiser in Tirol (www.wilderkaiser.info). Gleich sechs Erlebniswelten inmitten schönster Bergwelt bieten hier vielfältige Programme für Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Altersstufen und Zeit zum Spielen, Staunen und Entdecken.


Natur und Erlebniswelten in Höhen zwischen 1.000 bis 2.000 Metern verzaubern die Kleinen.
Foto: djd / Wilder Kaiser Tourismus

Mit der Bergbahn schweben die Gäste in Ellmi's Zauberwelt auf 1.550 Meter ein, wo neben Feen und Elfen auch sprechende Tiere warten und ein riesiger Spielplatz lockt. Im Hexenwasser Hochsöll (1.150 m) dreht sich alles um Wasser und Mystik. Kinder stapfen barfuß durchs Moor, bringen Steine zum Klingen oder lauschen der Windharfe.

Zum Toben und Klettern ist die Kaiserwelt Scheffau auf 1.650 Metern auch für Größere ein einzigartiges Spielereich. Zwischen Burgmauer, Kletterwand und drehbarer Baumhütte gibt es spannende Abenteuer zu bestehen. Erfrischung bieten der Filzalmsee oder das riesige Moorbecken. Allerhand Lehrreiches erfährt man im Entdeckerpark Alpinolino.

Wer die Berge kennt, weiß: Am beeindruckendsten sind sie im Herbst. Bei einer Trekkingtour mit zahmen Lamas begeistert auch Kinder das Wandern, und gemeinsam können Familien auf Panoramawegen oder von der Hohen Salve aus die herrliche Aussicht genießen. Text: djd
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Der bekannte Schäferlauf übers Stoppelfeld
Jasmin Schick sprintet barfuß zum Titel der Schäferkönigin
25.08.2008, Hohenzollerische Zeitung, Schäferlauf in Markgröningen
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Barfußwandern ins Glück
Der Teninger Manfred Gleditsch führte am 19. Juli 2008 eine Gruppe durch den Kaiserstuhl
31.07.08, Badische Zeitung: Achtundzwanzig nackte Füße unterwegs
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Barfuß am Kaiserstuhl
SWR1-Hörfunkreportage über eine Barfußwanderung am 19. Juli 2008 im Kaiserstuhl
Zum zehnjährigen Bestehen des Hobby?-Barfuß!-Forums veranstaltete Manfred Gleditsch ein Treffen von barfüßigen Männern und Fauen mit einer Wanderung entlang der Rebhänge.
SWR1, 22. Juli 2008, MP3-Audioformat, 2.881 KB: Barfuß-Kaiserstuhlwanderung
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Die neue Lockerheit ganz ohne Schuhwerk
Barfußlaufen - Barfußpfad Dannenwalde
"Prisma" 29 / 2008, 19. bis 25.Juli 2008


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So weit die Füße tragen

Die deutsche Barfußbewegung und das Barfußwandern im Berner Oberland.

Geo-Saison 7.2008, Seiten 106-107

Geo-Saison 7.2008, Seite 108

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Barfußlaufen - besser als Einlagen
Orthopädische Schuheinlagen werden von Ärzten zunehmend kritisch gesehen

Juli 2008 - „Viele Menschen laufen problemlos ein Leben lang auf Plattfüßen“, erklärt der Regensburger Arzt Dr. Stephan Hülsmann. Was er damit eigentlich sagen will: Nicht jeder Fuß, der Abweichungen von der Idealform aufweist, benötigt orthopädische Einlagen. Immer häufiger, so kritisieren Mediziner, werden Einlagen verordnet, wo vielleicht eher eine Fußgymnastik oder regelmäßiges Barfußlaufen viel bessere Wirkungen erzielen könnten.

Barfußlaufen ist gesund – eigentlich weiß es jeder. Nur wenige ziehen aus diesem Wissen die Konsequenz und lassen öfter mal die Schuhe stehen. Dass dies auch in unseren Breiten möglich ist, beweist Manfred Gleditsch, ein GEK Mitglied aus Teningen. Schuhe tragen ist für ihn die Ausnahme, ob zum Einkaufen oder auch bei Regen und Schnee – der 58-Jährige geht bereits seit Jahren Tag für Tag ohne Schuhe aus dem Haus... (Gmünder ErsatzKasse)

Lesen Sie den Artikel in der Mitgliederzeitschrift 03/08: Barfußlaufen - besser als Einlagen
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Barfuß-Wonnen-Weg Spalt seiner Bestimmung übergeben
15. Juli 2008, Enderndorf (ley) – Der zivilisierte Mensch verzichtet nur selten auf Schuhe. Dabei ist „unten ohne“ nicht nur gesund, sondern trägt auch zu ganzheitlichem Erleben und Entspannung bei. Vor diesem Hintergrund wurde nun der Spalter „Barfuß-Wonnen-Weg“ in der Nähe des Enderndorfer Campingplatzes am Igelsbachsee eröffnet.
15. Juli 2008, Altmühl-Bote
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3. Kölner Barfußlauf am 19. Juni 2008

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"An dem Barfußlauf nahmen etwa 65 Starterinnen und Starter teil, die drei Runden auf der sandigen Rennbahn zu laufen hatten - insgesamt knapp 5 km. Statt vieler Worte empfehle ich das Betrachten der Bilder in dem Webalbum, das ich erstellt und unten verlinkt habe. Mit Andreas hatten wir einen eigenen 'Champ' am Start. Mit ihm habe ich anschließend noch den Fortgang der Veranstaltung verfolgt. Eine Stunde nach dem Barfußlauf startete nämlich der Firmenlauf mit rund 550 Teilnehmern. Damit kommt das Geld in die Kasse des Veranstalters. Der Firmenlauf führt nur zwei Runden über die Sandbahn und macht einen Abstecher in das Rennbahngelände – vom Ziel aus diagonal genau gegenüber.

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Wie es da aussieht, war aus der Ferne nicht festzustellen - der Lautsprecher am Mikrofon wurde nicht müde zu erwähnen, dass der Veranstalter das Barfußlaufen diesmal gar nicht empfehlen könne – wegen der Zapfen und Ästchen etc., die dort möglicherweise herumlägen. Folgerichtig traten dann nur 6 ( in Worten: sechs – also knapp 1% der) Läufer(innen) zu diesem Wettbewerb barfuß an. Andreas hat mich überredet, einen Spaziergang durch den Innenbereich der Rennbahn zu diesem Abzweig zu machen – aber was wir da sahen, übertraf unsere kühnsten Erwartungen: zum Teil Sandboden, der Rest gepflegte Wiese (die beiden letzten Bilder im Webalbum sind dort entstanden). Warum dann die antibarfüßige Panikmache, zumal jeder Teilnehmer ohnehin bei der Anmeldung bestätigt, auf eigene Gefahr zu starten? Keiner weiß es, aber überflüssig ist das allemal!" Georg Langen im
Hobby? Barfuß! Forum

Fotos von Georg Langen, Köln

Running United Firmenlauf und Barfußlauf

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Initiative "Bayern auf gesunde Füße stellen"

Eine Initiative von Health Care Bayern e.V. unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

● Fußprävention ● Fußpflege ● Fußgymnastik
● Fußtherapie nach Kneipp ● Fußgerechte Maßarbeit
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Mai 2008: "Bist du übel zu Fuß, so brich’ zuerst auf', sagt ein altväterliches Sprichwort. Es scheint heute allerdings aktueller denn je zu sein: Millionen von Menschen leiden hier zu Lande an Fußproblemen. Das Spektrum ist vielfältig und reicht von harmloser Schwielenbildung oder dem kindlichen Knickfuß über Schweißfüße und Nagelveränderungen bis hin zum offenen diabetischen Fuß.

Trotzdem fällt es offensichtlich vielen – man muss sagen: zu vielen – Menschen schwer, sich mit ihren Füßen zu identifizieren und auf ihre Fußgesundheit zu achten. Vielleicht liegt es daran, dass sich der moderne Mensch im digitalen Zeitalter durchschnittlich nur noch 25 Minuten am Tag auf seinen Füßen bewegt und sie womöglich deswegen nicht mehr als so wertvoll wahrnimmt. Da waren uns die steinzeitlichen Jäger und Sammler vor 100.000 Jahren weit voraus: Wer sich, wie sie, bis zu 12 Stunden täglich auf seine Füße verlassen musste, der wusste sie wohl pfleglich zu behandeln. Dabei kann die Wertigkeit gesunder Füße nicht hoch genug eingestuft werden, denn gesunde Füße sind für ein mobiles und zufriedenes Leben auch in bewegungsarmen Zeiten eine Grundvoraussetzung.

Die Initiative „Bayern auf gesunde Füße stellen“ will ein neues Bewusstsein schaffen für die Fußgesundheit, für die Prävention und die fachmännische Behandlung von Fußproblemen aller Art. Wir bitten alle im Gesundheitswesen Tätigen, sich an dieser Initiative zu beteiligen."

http://www.healthcare-bayern.de/docs/Fussbroschuere.pdf

Wellness ist: "Gute Luft atmen, Wind und Wetter ins Gesicht bekommen, barfuß über Wiesen wandern ..."

Graubündener Alpen - die Welt hinter sich lassen

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06.05.08, Spiegel-Online: "Ein abgelegenes Dorf in den Graubündener Alpen wird zum Zufluchtsort für gestresste Stadtmenschen. Sanfter Tourismus ist für die Einwohner des Safientals die letzte Chance zum wirtschaftlichen Überleben..

Vor einem der typischen alten Häuser - unten weißer Putz, oben Holzaufbau - sitzt ein alter Mann mit grauem Rauschebart wie Alm-Öhi, in einem selbstgeschnitzten Stuhl und schaut auf die Straße. Auch seine Kleidung passt ins Bild: blaues Karohemd, graue Lederhose. Es ist April. Die Fremden gehen mit Mütze und dicken Jacken spazieren, ein einheimischer Bergbauer läuft barfuß über die Wiesen.

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Kein W-Lan, schlechter Handyempfang, aber jede Menge Natur hat das Safiental zu bieten.  Für Maria Hunger-Fry eine Oase: "Es hat auch einen Wert, wenn man es abstellen kann, ständig verfügbar zu sein." Wellness ist für sie: "Gute Luft atmen, Wind und Wetter ins Gesicht bekommen, barfuß über Wiesen wandern, anstatt mich hinter Glasscheiben verwöhnen zu lassen." mehr...

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So schön ist Brandenburg: Barfußpfad Dannenwalde

23.08.07, RBB-Online - "Einfach mal die Schuhe ausziehen und in der freien Natur den Füssen ein sinnliches Vergnügen bereiten - im Grunde kann man das auf Brandenburgs Wanderwegen allüberall. Es tut nur niemand."

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Lesen Sie den RBB-Bericht über den Barfußpfad Dannenwalde

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Barfuß durch den Sommer
Juliane Reinhard aus Heilbronn ist seit 2005 barfuß - immer und überall
22.07.2007, Videobeitrag von STIMMTTV
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ARD-Buffet, Fernsehsendung vom 08.03.07
Teledoktor: Barfuß laufen

08.03.2007, 12.14 Uhr, ARD-Buffet, Das Erste

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Gute Geschäfte mit Plattfüßen
"Seit Jahrzehnten verschreiben Orthopäden Schuheinlagen - obwohl diese in den meisten Fällen nutzlos sind.

Orthopäden und Sanitätshäuser folgen bei der Verschreibung von Einlagen einer eingespielten - und einträglichen - Tradition, die allerdings einen Makel hat: Es fehlt der wissenschaftliche Beweis für den Nutzen der Einlagen.
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,,Sie brauchen unbedingt Einlagen, sonst landen Sie eines Tages im Rollstuhl‘‘, ermahnt der Orthopäde die junge Frau, die irritiert auf ihre Füße starrt. Was vergleichsweise unverdächtig aussieht, klingt als Diagnose beunruhigend: Knick-Spreiz-Senkfuß steht auf dem Rezept, mit dem der Arzt seine Patientin zum Sanitätshaus schickt.
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Orthopäden und Sanitätshäuser folgen damit einer eingespielten und einträglichen Tradition, die allerdings einen Makel hat: Für Notwendigkeit und Nutzen der Behandlung fehlt jeglicher wissenschaftliche Beweis. Nach einer methodisch guten Untersuchung, die den Nutzen von Einlagen demonstriert, sucht man vergebens.
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Besonders heikel wird es, wenn Kinder schon im frühen Alter Einlagen bekommen - hier drängen besorgte Eltern oft auf eine schnelle Korrektur. Dabei kommt jedes Kind mit platten Fußsohlen auf die Welt. Babyfüße sind mit einer Speckschicht gepolstert und ein stützendes Fußgewölbe bildet sich erst durch das Laufen während der ersten sechs bis zehn Lebensjahre. In einer der wenigen Untersuchungen zu dem Thema hat Martin Pfeiffer an der Universitätsklinik für Orthopädie in Wien im vergangenen Jahr die Füße von mehr als 800 drei- bis sechsjährigen Kindern untersucht und mit einem dreidimensionalen Laserscanner vermessen (Pediatrics, Bd.118, S.634, 2006).
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In den seltenen Fällen von wirklich krankhafter Fußentwicklung seien dagegen andere Maßnahmen als Einlagen notwendig.
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Darüber hinaus gibt es einen ärztlichen Rat, über den sich alle Experten einig sind und der absolut nichts kostet: Barfußlaufen - egal auf welchem Untergrund - stärkt die Fußmuskulatur und damit das Fußgewölbe. Besonders Kinder sollten ihre Schuhe so oft wie möglich ausziehen. So weiß man aus Untersuchungen in Indien, dass Kinder, die meist feste Schuhe tragen, dreimal so häufig platte Füße haben wie Kinder, die überwiegend barfuß laufen."
Ungekürzte Fassung 
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Barfuß durch das ganze Jahr
Ständig ohne Fußbekleidung laufen in unseren Breiten nur wenige durchs Leben.
17.01.07, "Emmendinger Tor"
"Zu ihnen gehört der Teninger Manfred Gleditsch. Er ist seit seinem 14. Lebensjahr so oft wie möglich, seit Mai 2006 konsequent ohne Schuhe unterwegs. Ende Dezember berichtete er im ARD Morgenmagazin über die positiven Auswirkungen des Barfußlaufens auf Körper und Geist: „Es bedeutet: nicht eingezwängt, frei zu sein".

Seit er immer und überall ohne Schuhe auftritt, gehören Rücken- und Knieprobleme der Vergangenheit an. "Auch die Haltung ändert sich, sowohl die äußere als auch die innere – man tritt sicherer auf, mit den Füßen und mental“, so Gleditsch gegenüber dem Emmendinger Tor. Nun möchte er anderen Mut machen, sucht Gleichgesinnte zum Austausch und für gemeinsame Unternehmungen wie Barfußwanderungen (Telefon 07641-571448, Manfred Gleditsch)."
Wochenzeitung Emmendinger Tor, 17. Januar 2007 (Seite 28)
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Ruh im Schuh
Barfußwandern stärkt Fußmuskeln, Waden und Wirbelsäule. Es schaltet Stress ab und macht hart gegen Erkältungen im Winter.
03.11.2006, Handelsblatt, von Kirsten Niemann: barfuß.pdf

Anm. der BIB: Leider erschien der Artikel zwei Wochen später als geplant. Daher treffen die Infos
"Am vergangenen Wochenende war Johannes Kathol durch die Lausitz gewandert, am kommenden zieht es ihn ins Elbsandsteingebirge." nicht zu. Ulrich und ich waren in der Lausitz auf dem Rückweg vom Elbsandsteingebirge und hatten nicht vor, dort anschließend barfuß zu wandern.

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Füße, zur Sonne, zur Freiheit!
"Bis zu den Knöcheln herab sieht er aus wie ein artverwandter Zweibeiner. Doch dann wird ersichtlich: er ist eine Spezies der besonderen Art. Die Rede ist vom Barfüßler (frei übersetzt: pedibus nudis). Dieser meist in freier Wildbahn auftretende Zweibeiner lässt sich wiederum in die zwei Untergattungen des Gelegenheitsbarfüßlers und des prinzipiellen, überzeugten Barfüßlers einordnen..."
09.08.2006: Artikel von Marion Hoppen auf den Internetseiten von rbbonline
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Auf nackten Sohlen
"healthy living", Ausgabe 10/06 - "Falls Sie irgendwo der Schuh drückt, probieren Sie's doch mal ohne: Barfußlaufen ist trendy, stärkt die Abwehrkräfte, massiert die Seele und schenkt Ihnen und Ihren Füßen unvergessliche Erlebnisse. Laufen Sie los!"

http://www.healthyliving.de/alternativen/barfuss.html
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"RBB-Radio1" Forever young - Fit mit Dr. Ulrich Strunz, 12.07.06
12.07.06 - Barfuß im Sommer?! Gespräch mit Dr. Ulrich Strunz
http://www.radioeins.de/_/beitrag_jsp/key=beitrag_114995.html
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Beine und Füße - entspannt durch den Sommer!
Die Sprechstunde, Bayerischer Rundfunk, 24.07.2006
ein Thema: Trend Barfußlaufen

"Kinder lieben es, Jugendliche genießen es und provozieren manchmal damit, Erwachsene entdecken es wieder, Ältere haben schon mal ihre liebe Not damit - die Rede ist vom Barfußlaufen, gehen, wandern. Barfuß ist "in"! Und es ist vor allem auch gesund!...

"Die positiven Aspekte des Barfußlaufens wurden von der Gesprächsrunde hinsichtlich folgender Aspekte herausgearbeitet:
-Für Sensibilität und Geschicklichkeit
-Vorbeugung für den Kinderfuß
-Barfuß für die Gesundheit
-Für den Rücken
-Gegen Senk und Spreizfüße
-Gegen Krampfadern und Venenleiden
-Abhärtung
-Gegen Fußpilz
-Für die Fußreflexzonen

Gesprächspartner: Frau Dr. Daniela Hoffmann, Phlebologin München
Frau Petra Hager-Häusler, Deutsche Venen-Liga
Frau Dr. Petra Mommert-Jauch, Dipl.-Sportlehrerin und Walking-Expertin
Herrn Johann Sanktjohanser, Barfussläufer
Katja Bemsel, Probandin

Zum ganzen Artikel kommen Sie über
http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/sprechstunde/200607/st20060724.shtml#6
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Ein Schritt in die Freiheit
Die Welt, 21.08.2005 - Unsere Füße sind eindeutig das am wenigsten geliebte Körperteil. Völlig zu Unrecht allerdings
Artikel von Sandra Winkler

"Es ist schon paradox: Je mehr wir unsere Welt zivilisieren, desto begehrlicher erscheint uns das Natürliche. Selbst, wenn es eine künstliche Illusion bleibt: Es gibt CDs mit quakenden Fröschen, Joghurts mit synthetischem Erdbeergeschmack, Schnee, der aus der Dose kommt. Und jetzt simuliert die High-Tech-Sportmarke Nike sogar das Barfußlaufen.

Die Sohle ihres Modells "Free" sieht aus wie eine Marshmallow-Wabe, kann in alle Richtungen gebogen und gerollt werden und läßt den Füßen dadurch freien Lauf. Unbeengt patscht man voran, während die meisten Fußbekleidungen unsere hochsensiblen Bodentruppen eher lahmlegen.

Was das Laufen in einem Minimalschuh wie dem "Free" bewirken kann, wurde an der Deutschen Sporthochschule in Köln untersucht: Die Fußgelenke werden beweglicher, die Flexibilität im Mittelfuß wird erhöht, die Schienbeinmuskulatur und ein Teil der Wade gekräftigt. Kurzum: barfuß laufen, auch wenn nur so als ob, macht aus unseren Füßen bewegliche Kraftpakete. Und was haben wir davon? Starke Füße verletzen sich seltener und bringen mehr Leistung.

Ein bißchen Fitness-Training könnten unsere Fundamente wirklich gebrauchen. Denn besonders vital sind sie nicht gerade: Jeder dritte Deutsche hat Fußbeschwerden. Kein Wunder, die meiste Zeit müssen sie im Dunkeln verbringen, eitel und rücksichtslos quetschen wir sie in enge Schühchen und lassen sie auf schwindelerregenden Absätzen verkrampft in der Luft hängen. Jimmy Choos Stilettos sind zwar gut fürs Auge, aber nicht für die Füße. So machen wir aus unseren treuen Begleitern unweigerlich schmerzende Spreiz- oder Senkfüße. Sie bekommen Hühneraugen, Hammer- und Ballenzehen. Und das bedeutet nicht nur ein paar Schmerzen - Probleme mit der Basis wirken sich häufig auch auf den ganzen Bewegungsapparat aus.

Mal ehrlich, wann haben Sie Ihren beiden Meisterwerken aus je 29 Muskeln, 26 Knochen, 37 Gelenken, 107 Sehnen und Bändern das letzte Mal länger Ihre Aufmerksamkeit geschenkt? Also länger als es gedauert hat, die Nägel zu stutzen und den Lack trocknen zu lassen. Haben Sie die beiden da unten jemals mit teuren Cremes verwöhnt (wie Ihr Gesicht), sie im Fitness-Center trainiert (wie Ihre Bauchmuskeln) oder sie massieren lassen (wie Ihren Rücken). Nein, wahrscheinlich nicht. Füße sind eindeutig das am wenigsten geliebte Körperteil. Dabei spielen sie eine tragende Rolle: Mit ihnen laufen wir im Leben drei Mal um die Erde, täglich lasten 2,5 Tonnen Druck auf ihnen. Unser Dank: 37 Minuten Pflege im Jahr.

Vernachlässigte Fundamente erkennt man an häßlich rissiger Haut und einer dicken Hornschicht. Zumindest ab und an sollte man sie daher mal in ein Ölbad stellen oder ihnen etwas Creme gönnen. Das höchste der Gefühle ist natürlich eine Massage, die ganz nebenbei auch noch an anderen Stellen wirkt. So ist nach Ansicht der traditionellen chinesischen Medizin die Fußsohle ein Miniaturbild des Körpers - das Gehirn sitzt zum Beispiel im großen Zeh, der Ischiasnerv in der Ferse. Bearbeitet man diese Zonen, werden die zugeordneten Organe besser durchblutet.

Zärtlichkeiten für den Fuß gibt es eigentlich in jedem guten Day-Spa. Wer seine Füße lieber ganz natürlich glücklich machen will, der verzichtet einfach auf seine Schuhe. Machen Sie sich zu Hause oder im Park so oft es geht unten herum nackt. Engagierte Liebhaber können ihre Füße auf extra dafür angelegten "Barfußwanderwegen" über Stock und Kieselstein, Schlamm und Rindenmulch waten lassen (www.barfusspark.info). (Oder Barfußwanderungen mit der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg unternehmen. Anm.: BiB)

Wahrscheinlich ist so eine volle Dosis barfuß auch besser, als ständig mit Gesundheitsschuhen herumzulaufen. Denn in den meisten Modellen sieht man leider aus, als hätte man gerade eine Stilberatung von "Öko-Test" bekommen. Wirklich untragbar scheinen die orthopädisch wertvollen Schuhe des Schweizer Herstellers MBT. Die klobigen Treter mit Breitreifen-Optik erinnern an das Schuhwerk von Herman Monster. Trotzdem sollen schon Heidi Klum, Gisele Bündchen, Sharon Stone und sogar Arnold Schwarzenegger mit MBTs gesichtet worden sein.
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Selbst die allgegenwärtigen Flip-Flops sind nach Meinung von Orthopäden nicht übel für die Füße: Die Haut bekommt viel Luft und leidet unter wenig Reibung. Die weiche Sohle sorgt zudem für eine gute Polsterung.

Also: Befreien Sie Ihre Füße!"

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Die Kraft von Mutter Erde spüren
Badische Zeitung, Freiburg, 3.9.2005 - "Barfuß-Touren im Ehrenstetter Grund schulen das Körpergefühl / Wissen zum Aufbau der Füße und ihrer Pflege wird vermittelt
Artikel von Heike Schmieder

Ehrenstetten. Barfuß durch den Ehrenstetter Grund - das erleben die Teilnehmer von Anna Erlenmaiers Barfuß-Exkursion. Die 34-Jährige führt auf ihrer Tour "Was Füße spüren können" auf unterschiedliche Bodenarten im Wald und auf freier Flur. Doch nicht nur das Wandern gehört dazu. Auch Information über die Füße und ihre Pflege gibt sie weiter, gesammelt aus Expertengesprächen, Büchern und eigenen Erfahrungen.

'Meine Füße tun weh', ruft der achtjährige Philipp nach vorne. Er ist das letzte Glied in einer Menschenschlange, die barfuß durch ein Waldstück bei der Schopbachhütte läuft. Der Boden ist nach dem Regen der vorangegangenen Tage zwar weich und locker, trotzdem pieksen die Tannennadeln und kleinen Steine. Gerade 50 Meter der Tour hat die Gruppe zurückgelegt. Trotzdem empfinden alle das frische Gras unter den Füßen als Wohltat, als sie auf eine Wiese treten. Für Sonja Jacobi aus Günterstal nicht ganz: Sie stellt sich aus Versehen auf einen Ameisenhaufen, als sich alle zu einem Spiel im Kreis formieren sollen. Sie läuft mit ihrem Sohn Markus mit. 'Die Barfuß-Tour hat mich schon immer interessiert', sagt sie.

Die Teilnehmer fassen sich an den Händen und Anna Erlenmaier greift mit ihren Zehen ein Stöckchen, das sie an Frank Maier gegenüber weiterreicht. Er hat kein Problem das Holz zu fassen: Seine Zehen sind so lang und gelenkig, dass er es mit Leichtigkeit aufnimmt. Weil seine Mutter viel barfuß gelaufen ist, interessiert auch er sich fürs Wandern ohne Schuhe. Auf mehreren Barfuß-Pfaden war er schon unterwegs und hat Kontakt zu überzeugten Barfußgängern aufgenommen. Jetzt will er seinem Sohn Philipp die Begeisterung fürs Barfußlaufen weitergeben und hat sich mit ihm für die Tour angemeldet.

"Das ist ja eklig", ruft der zehnjährige Markus, als der Weg durch Pfützen führt. Der Schlamm quillt zwischen den Zehen nach oben und es sieht irgendwie nach Schokofüßen aus, findet Philipp. Während die Anderen im Matsch waten erklärt Anna Erlenmaier die Wirkung von Mädesüß, dem Aspirin aus der Natur. Überhaupt weiß sie viel über die Pflanzen, die am Rand des Bettlerpfades im Ehrenstetter Grund wachsen. Über ihre Heilkräfte und Wirkungen und wie man sie verarbeiten muss. Auch welche Wechselstoffwirkung die Füße leisten, was sie ertasten können und wie Barfußlaufen das Körpergefühl stärkt, erzählt sie....

Schon als 16-jährige hat sie ganze Urlaube ohne Schuhe verbracht und sich seitdem mit Büchern und Gesprächen mit Barfußläufern weitergebildet. 'Ich bin kein Hardcore-barfüßer", sagt sie von sich selbst, "aber ich finde es tolll, welche Kraft man durch den Kontakt mit dem Boden über die Füße aufnehmen kann'.Um diese Erfahrung zu verstärken, wandert die Gruppe streckenweise auch mit verbundenen Augen. ...

An der Streicherkapelle ist die Barfuß-Tour zu Ende. Während das Lagerfeuer anbrennt baden alle ihre Füße in warmem Wasser und massieren sie sich anschließend gegenseitig mit Öl. "In Zukunft werde ich öfter barfuß laufen", nimmt sich Sonja Jacobi vor. ..."
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Was Füße spüren können
"Der Sonntag in Freiburg", 04.07.2004 - Der Ausflugstipp: Wanderungen zu kultigen Orten in Schwarzwald und Voge
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Artikel von Hans Christof Wagner

Rosmarie findet ja nicht, dass man an dem Ort viel spürt. Vielleicht liegt es daran, dass sie ihre Wanderschuhe noch an hat. Sandra hat sie schon ausgezogen und sitzt barfuß auf dem Siebenfelsen. Sie sagt: Über die Füße spürt man es, viel mehr als über die Hände. Und Anna kann einen kleinen Exkurs beisteuern. Im 19. Jahrhundert (im 20. Jhdt, Anmerkung Anna Erlenmaier) habe es einen Heiler gegeben, der habe die Leute nur mittels Fuß- und Handbädern kuriert. Und heute? Wir sind sehr von unseren Sinnen abgeschottet, sagt Anna. Die Sinne wieder schärfen für die Schönheiten der Natur, für die kleinen Wunder am Wegesrand, das will Anna Erlenmaier mit ihren Wanderungen durch Schwarzwald und Vogesen. Die Tour Mystische Felsen ist eine in ihrem Repertoire. ...

Man will sich gar nicht mehr aufraffen vom sonnigen Felsen. ... Immer wenn ich hier oben bin, kann ich mich vom Alltag freimachen und einen Gang runterschalten, schwärmt sie. Das will ich auch meinen Kunden vermitteln. Reaktionen? Viele freuen sich einfach über den schönen Tag im Wald. Andere sind dankbar, dass ich sie auf Dinge hinweise, die sie nicht mehr sehen."

Entdecke und erlebe deine Natur!