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Barfuß laufen: Schönheit und Gesundheit
Füße sind das zweite Gesicht und Basis für ein gesundes Leben
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"Füße und Unterarme einer Frau müssen von exhibitionistischer Schönheit sein."
Salvador Dali

Gesunde Füße garantieren unsere Mobilität. Sie sind Voraussetzung für eine gute Funktion unseres gesamten Körpers. Nicht gesunde Füße können zu Haltungsschäden und Bewegungsmangelkrankheiten führen.

60 Prozent der Erwachsenen haben kranke Füße (andere Quellen sprechen von 70 Prozent) und das, obwohl 98 Prozent der Kinder mit gesunden Füßen zur Welt kommen. Schon bei der Einschulung haben viele Kinder Fußprobleme. Beim Aufwachsen wird offensichtlich in Bezug auf die Fußgesundheit vieles falsch gemacht. Quelle
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01.06.2009: Heute sind wir viel zu selten barfuß unterwegs. Dabei wäre das optimal.
"Denn ohne Schuhe wird die Belastung beim Gehen gleichmäßig und harmonisch über den ganzen Fuß verteilt. Wie eine Welle läuft sie von hinten nach vorne durch den kompletten Fuß. Dabei rollen wir bis weit in die Zehen ab. Alle 60 Muskeln und alle 214 Sehnen sind im Einsatz und ermöglichen uns so eine weiche, flexible Bewegung. Genau das wird in Schuhen oft verhindert. Das Problem dabei: viele Schuhe stützen den Fuß viel zu sehr. Muskeln und Sehnen werden nicht mehr gefordert und drohen zu verkümmern. Deformationen wie Senk- und Plattfüße sind oft die Folge." weiterlesen auf den Seiten von Planet Wissen

"Füße und Fußgesundheit spielen in der ärztlichen Ausbildung eine nachrangige Rolle
Muskel- und Skeletterkrankungen inklusive Rückenschmerzen verursachen in Deutschland die häufigsten Arbeitsunfähigkeitstage und sie sind die zweitwichtigste Ursache für vorzeitige Invalidisierung im Arbeitsleben. Das sind nicht nur wichtige sozialmedizinische und volkswirtschaftliche Faktoren, sondern dahinter stehen persönliche Lebensläufe mit vielen Schmerzzuständen und Funktionseinschränkungen.

Dies ist vor allem eine Folge der sitzenden Tätigkeiten in unserer Arbeitsgesellschaft, aber auch unseres Bewegungsmangels im persönlichen Lebens- und Freizeitbereich. Dieser Bewegungsmangel hängt aufs engste auch mit der frühen Vernachlässigung von Fußgesundheit zusammen! Wenn in beliebigen Stichproben unter Schulkindern heute 80% graduelle oder offenkundige Schädigungen ihrer Fußhaltung und Fußfunktion aufweisen, dann ist ein späterer lebenslanger Bewegungsmangel vorprogrammiert.

Füße und Fußgesundheit spielen in der ärztlichen Ausbildung nur eine nachrangige Rolle. Das muss sich ebenso ändern wie die Vernachlässigung dieses Themas in der öffentlichen Wahrnehmung.

Zu gesunden Füßen gehört auch gesundes Schuhwerk. Davon kann in dem überbordenden Markt von modischen Turnschuhen nur in Ausnahmefällen gesprochen werden. Ein Mangel an gesundem Schuhwerk kennzeichnet bereits die kindliche Schuhmode. Gesellschaftlich muss auch der Reiz und der Nutzen von häufigem Barfußlaufen von Kindern und Erwachsenen
insbesondere auf weichen Naturböden wieder ins Bewusstsein gebracht werden.

Es ist eine große und schöne Aufgabe, dass in einem so großen und wichtigen Bundesland
wie Bayern jetzt mit „gesunden Füßen“ Ernst gemacht werden soll."

Zitiert in: http://www.healthcare-bayern.de/docs/Fussbroschuere.pdf, 2009
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In der kalten Jahreszeit die Füße nicht vergessen: Physio für die Füße
"Unsere Füße verdienen Aufmerksamkeit! Rechtzeitiges Trainieren macht sie mobil und ausdauernd - eine wichtige Präventionsmaßnahme. Wenn unsere Füße schmerzen und damit unsere Aufmerksamkeit erzwingen, wird uns richtig bewusst, dass die Füße gezielte Physiotherapie brauchen. Räumen Sie jeder der vorgeschlagenen Übungen einen angemessenen Platz im täglichen Leben ein! Führen Sie regelmäßig jeweils eine der Übungen drei Minuten lang durch - für Ihr Wohlbefinden!"
http://www.healthcare-bayern.de/docs/Fussbroschuere.pdf Seite 6
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09.10.08, 11:16 - Wenn der Schuh drückt
FOCUS-Online - Gesundheit: "Schlechte Aussichten für die Füße: Die nächsten Monate werden sie eingesperrt in Strümpfen und Schuhen verbringen. Dabei leidet jeder Zweite an Fußproblemen, gegen die barfuß laufen gut helfen kann."
Von FOCUS-Online-Autorin Monika Preuk

"Mehr als die Hälfte aller Deutschen hat Fußprobleme. Bereits ein Hühnerauge oder ausgeprägter Fußpilz kann jeden Schritt zur Qual machen, ganz abgesehen von wirklich gefährlichen Erkrankungen wie Fußgeschwüren, etwa als Folge von Diabetes.


Nagelpilz. Foto: Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie des Klinikums
rechts der Isar/TU München, Direktor: Univ. Prof. Dr. med. Dr. phil. Johannes Ring.
Anm. der Barfuß-Initiative: Je weniger Schuhe verwendet werden, desto geringer ist
das Nagelpilz-Risiko.

„Das häufigste Fußproblem ist jedoch der Spreizfuß. Das ist eine Abflachung des Quergewölbes am Vorfuß, daraus resultiert häufig der berühmte Hallux valgus (vergrößerter Ballen) und die Hammerzehen“, berichtet Reiner Gradinger. Allgemein nehmen Fußprobleme zu. Ursache dafür sind jedoch nicht billige Schuhe, wie das früher oft der Fall war. Heute sind es vor allem zwei Fakten, die der Orthopädie-Experte nennt: 'Übergewicht, weil die Bevölkerung immer dicker wird und eine untrainierte Fußmuskulatur.' Kaum jemand läuft z. B. noch barfuß, was als wichtigstes Mittel zur Stärkung aller Fußmuskeln zählt.


Hühneraugen. Foto:Archiv der Klinik für Orthopaedie und Unfallchirurgie des Klinikums
rechts der Isar der TUM.
Das Hühnerauge (im Bild an den zweiten und dritten Zehen) bildet sich an Stellen, die
stark unter Druck stehen. Die Füße auf der Abbildung weisen zusätzlich vergrößerte
Ballen auf (Hallux valgus). Text: FOCUS-Online

Wer seinen Füßen etwas Gutes tun möchte, sollte deshalb mit speziellen Übungen seine Fußmuskeln trainieren, vor allem auf weichem, unebenem Boden barfuß gehen und so oft wie möglich gute Trainingsschuhe tragen, die das Quer- und Längsgewölbe unterstützen. Die Bildergalerie zeigt die häufigsten Fußerkrankungen." zum Artikel

Bundesministerium für Gesundheit: "Barfußwandern - Die Wiederentdeckung der natürlichsten Art der Fortbewegung: Am angenehmsten ist eine Temperatur von 20 bis 25 Grad - aber Füße können sich auch an kältere Temperaturen gewöhnen. Wer sich obenrum gut einpackt, kann bereits ab zehn Grad bequem barfuß laufen." (Alles über Barfußwandern auf den Seiten von praevention.de, einer Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit.)

Barfußlaufen in Herbst und Winter? Das hängt nicht von der Jahreszeit, sondern von der Temperatur ab. Zur Wettervorhersage mit Schuh-Barfuß-Entscheidungshilfe.
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27.11.2008 - Ohne Schuhe über Stock und Stein: Barfußwandern in Bayern
Ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer sei das Barfußwandern, sagt Eduard Soeffker.

Außerdem ist es eine herrliche Fußreflexzonenmassage, man kann die Temperaturunterschiede auf dem Boden spüren und hat keine schwitzigen Füße, wie wenn man mit diesen schweren Bergschuhen läuft." Wenn er mit seiner Familie unterwegs ist, kommen ihm allerdings die meisten Wanderer immer noch mit Schuhen entgegen. "Aber die sind dann immer ganz begeistert davon und alle Kinder wollen sich sofort auch die Schuhe ausziehen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass das ein  Trend wird."
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anfred Thomas, Leiter der Abteilung für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie der Hessingpark Klinik in Augsburg, empfiehlt: "Barfußlaufen ist generell gesund. Es werden dabei Reize auf die Fußsohle ausgeübt, die unser Gleichgewichtssystem und die gesamte Körperhaltung stimulieren. Auch die reflektorische Stabilisierung des Sprunggelenks wird verbessert und durch Temperaturunterschiede und unebenen Untergrund wird die Durchblutung im Körper angeregt." Diabetikern mit reduziertem Hautgefühl und Menschen mit offenen Wunden an den Fußsohlen oder mit schweren Durchblutungsstörungen rät der Orthopäde allerdings vom Barfußwandern ab. Und für Anfänger gelte: "Langsam beginnen! Die Fußsohle erst wieder an die starken Reize gewöhnen und bei längeren Strecken daran denken, dass es auch noch einen Rückweg gibt." mehr...
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Sind die Deutschen ein Fußvolk? Antwort auf diese Frage gibt eine Umfrage
die Lamisil zusammen mit dem Marktforschungsinstitut TNS durchgeführt hat. Die zum Tag des Fußes am 28. Juni 2006 vorgestellten Ergebnisse zeigen: Die Deutschen lieben ihre Füße! Dreiviertel der Bundesbürger finden die eigenen Füße schön, die Hälfte der deutschen Männer findet Frauenfüße sexy und drei Viertel der Frauen zeigen ihre Füße gerne. "Ich finde meine Füße schön!" - drei von vier Frauen stimmten zu. Schöne und gepflegte Füße sind wichtig und werden immer wichtiger, besonders für ein Model. Ob der Fuß groß oder klein ist, ist nebensächlich, wichtig ist, dass er gepflegt und gesund ist. Krankheiten wie Hühneraugen oder gar Fußpilz sind ein absolutes No-Go! Ein untrainierter, vernachlässigter Fuß hat keine positive Außenwirkung, daher ist Bewegung das Mittel der Wahl für mehr Fußgesundheit und -schönheit. Der einfachste und sinnlichste Fuß-Sport ist Barfußlaufen. Barfußlaufen ist trendy, stärkt die Abwehrkräfte, massiert die Seele und schenkt Ihnen und Ihren Füßen unvergessliche Erlebnisse.

Lamisil führte im Frühjahr 2007 bereits die zweite Lamisil-Fußwahl durch. Annähernd 400 Fußbilder standen zur Wahl, bei der Alter und Schuhgröße nebensächlich waren. Das beweisen die Füße der drei Finalistinnen: Anca aus Hamburg (Schuhgröße 38,5; Alter 30), Sabine aus Bad Reichenhall (Schuhgröße 40; Alter 35) und Inga aus Stuttgart (Schuhgröße 36; Alter 24).  Das Fuß-Urteil von rund 5.000 registrierten Website-Besuchern entschied zuvor, wer in das Finale einzog. Am Ende ganz oben standen die Füße von Inga Strobel aus Stuttgart (Bild rechts).

Schon zu Beginn der ersten Lamisil-Fußwahl im Jahre 2006 stand fest: Die Schönheit der Füße liegt im Auge des Betrachters. Schön sein können Zehenform, gebräunte oder pedikürte Füße, aber auf jeden Fall muss er gesund sein und auch so aussehen! Die rege Teilnahme bewies: Schöne Füße werden immer wichtiger! Über 5000 Fußbegeisterte beteiligten sich im Frühjahr 2006 an der Wahl, mitmachen konnte jeder, allein auf die Füße kam es an. Jeder konnte ein Bild seiner Füße auf die Seite stellen und von anderen bewerten lassen. mehr...

Gesunde Füße haben Ausstrahlung und sind unverzichtbar für ein positives Gesamtbild
Sozialforschungen brachten ans Tageslicht: Bei der ersten Kontaktaufnahme betrachten Unbekannte zuerst das Gesicht des Gegenübers und Sekundenbruchteile später die Füße. Im Anschluß daran wandert der Blick zügig zurück, um danach die weiteren Bereiche des Körpers optisch abzutasten. Mehr dazu ...


Nicht mehr alleine schöne Frauenbeine: Die Füße gehören zum Bein - haben sie eine positive Ausstrahlung werden sie bewusst zur Imagewerbung eingesetzt. Die Werbung ist ein Spiegel gesellschaftlicher Strömungen und Neuerungen. Gezielt barfüßig setzt der italienische Autobauer Lancia sein Werbezugpferd Carla Bruni ein, siehe hier...

Ebenso der bekannte Wäscheproduzent Victoria's Secret:


26. August 2008: Victoria's Secrets aktuelle Kollektion. Doutzen Kroes weiß die Dessous
perfekt in Szene zu setzen - sich selbst natürlich auch. Foto: Victoria's Secret

"98 Prozent aller Menschen kommen mit gesunden Füßen zur Welt, aber nur noch 40 Prozent von ihnen haben gesunde Füße, wenn sie erwachsen sind
Die Gründe dafür sind vorwiegend mangelnde Bewegung und unpassendes Schuhwerk."
Kinderfußgesundheit.de, Eine Initiative des BKK Landesverband Hessen.

Das kannst du tun, wenn du zu der überwiegenden Mehrheit derer gehören, die erwor-bene Fußschäden haben:
Dr. med. Andreas Karl, Orthopäde in Berlin-Kreuzberg, empfiehlt dazu: "Man sollte so oft wie möglich barfuß laufen. Das ist Medizin für die Füße und das beste und natürlichste, was man machen kann. Die Muskulatur wird trainiert und die Fußsohle massiert. Das ist gut für die Durchblutung und die Körperhaltung. Deshalb ist es auch sinnvoll bei Gelegenheit auf verschiedenen Untergründen, wie zum Beispiel Sand, zu laufen."

""Barfußlaufen ist sehr gesund", sagt der Orthopäde Daniel Frank, Präsident der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk
Wer die Schuhe stehen lässt und sich mit bloßen Füßen auf den Weg macht, stärkt die Muskulatur in Zehen und Füßen. Die nämlich bildet sich zurück, wenn die Füße immer in engen Schuhen stecken - 'die Zehen können sich nicht bewegen, und auch die Muskeln in der Fußsohle werden kaum gefordert', sagt Frank. Schlaffe Fußmuskeln wiederum können Fußdeformierungen wie Senkfüße verursachen.
Barfußlaufen kann auch andere Fußübel vermeiden helfen, erläutert Frank. 'Ein Großteil der Deformierungen ist erworben: Wir tragen häufig zu enge Schuhe oder Schuhe mit Absätzen." Vor allem hochhackige Schuhe zwingen den Fuß in eine unnatürliche und ungesunde Haltung. Der Druck auf den Vorderfuß steigt, mögliche Folgen: verkürzte Wadenmuskeln und Spreizfüße. 80 Prozent der Frauen leiden unter einer solchen Fehlstellung, bei Neugeborenen hingegen, deren Füße nie in einen Schuh gezwängt wurden, ist sie so gut wie unbekannt. Lassen Sie also Ihre Kinder ruhig mal ohne Schuhe herumtoben - das hilft, die korrekte Fußstellung zu erhalten. Und damit nicht genug der segensreichen Wirkungen des Barfußlaufens: Schon im 19. Jahrhundert empfahl Naturheil-Pionier Sebastian Kneipp barfüßiges Tautreten in kaltem, nassem Gras, um die Durchblutung anzuregen und den Körper abzuhärten. Dieser Rat ist auch heute noch gültig: 'Der Temperaturunterschied, aber auch die Bewegung wirkt positiv auf die Gefäße ein', sagt Frank. Barfußlaufen auf steinigem und unebenem Untergrund wirke 'wie eine Massage für den Fuß' - und Ausmassieren der Füße werde sogar manchmal zur Thrombose-Prophylaxe eingesetzt."
Auszug aus dem Artikel: Schuhe aus!, Der Stern, 31.07.2006

Barfußläufer/innen haben Spaß an sportlicher Bewegung in freier Natur
Sie setzen ihren gesamten Bewegungsapparat incl. der Rückenmuskeln ein. Das unbeschuhte Gehen und Laufen auf Naturböden fordert gleichzeitig alle Muskeln, Sehnen und Bänder der Füße und Beine. Diese wurden durch die Evolution für das schuhfreie Gehen und Laufen auf Naturböden gebildet. Nur barfuß laufen erhält die Kondition und gesunde Form der Füße und trainiert gleichzeitig Beweglichkeit, Gleichgewichtssinn, Koordination und Kreislauf.

06.08.08: Hinein ins Matschloch
Schwäbisches Tagblatt: Hechingen hat jetzt einen Barfußpfad – den längsten in der Region
Wie der inzwischen schon fast wieder zugewachsene Bästenhardter Barfußpfad kam auch der Hechinger Pfad auf Betreiben engagierter Bürger zustande. Während in Bästenhardt idealistische Schüler mit Schaufel und Hacke, aber wenig Geld ans Werk gingen, machte sich in Hechingen die Stadtverwaltung das Projekt zueigen. 32 000 Euro wurden dafür im städtischen Haushalt bereitgestellt, die Hechinger Tourismus-Fördererin Diana Chiaramonte als Projektkoordinatorin eingesetzt.
Auftrieb gab dem Vorhaben auch die Beteiligung des Hechinger Arztes Harald Daub. Der Allgemeinmediziner, der auch in Bad Sebastiansweiler praktiziert, ist so etwas wie ein Guru des Barfußlaufens. Sonnengebräunt und gut aussehend stellt er den lebenden Beweis dafür dar, dass Barfußgehen nicht nur Leib und Seele ins Lot bringt, sondern auch schön macht. mehr...

"Aus Sicht der heutigen medizinischen Forschung ist ein Schuh, der eigentlich keiner mehr ist, am besten für die Füße
'Schuhe schützen den Fuß vor Umwelteinflüssen wie Kälte, Feuchtigkeit oder Scherben', sagt Gert-Peter Brüggemann, Leiter des Instituts für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule in Köln. 'Das ist ihr einziger Vorteil.' Ansonsten schränkten sie unsere Bewegungen ein. 'Je später der Mensch Schuhe bekommt und je weniger er sie trägt, umso gesünder sind seine Füße', so Markus Walther, Chefarzt am Zentrum für Sportorthopädie und Fußchirurgie des Orthozentrums München. Belegt werden solche Aussagen durch wissenschaftliche Studien in Ländern, wo viele Menschen aus finanziellen Gründen keine Schuhe tragen. In Indien oder dem Kongo stellte sich heraus, dass sich der Fuß umso eher zum Plattfuß entwickelt, je früher und je häufiger am Tag man ihn in einen Schuh zwängt."
Auszug aus dem Artikel: Klinisch platt, Der Tagesspiegel, 01.06.06

„Das alte Konzept körperlicher Aktivität muß den Evolutionsmedizinern zufolge überdacht werden
Bewegung ist keineswegs eine nützliche Zugabe, um die Gesundheit zu verbessern. Vielmehr ist sie die Voraussetzung, die das normale Funktionieren des Menschen erst ermöglicht.“
Die Heilkraft der Bewegung, Artikel von Jörg Blech, erschienen im „Spiegel“ Nr. 5/30.1.06. (Auszüge des Artikels finden Sie unter Medien)
Diese Erkenntnis trifft auch auf die Füße zu, die von der Natur dazu geschaffen wurden, uns ohne Hilfsmittel durchs Leben zu tragen: Gehen, Stehen und Laufen ohne Schuhe. Einschränkungen und Schäden stellen sich immer dann ein, wenn man den Körper nicht bestimmungsgemäß einsetzt: Der Rücken durch fast ausschließliches Sitzen nicht bewegt oder das Gehirn durch Bequemlichkeit nicht gefordert wird. Hatten Sie einmal einen Gipsverband an Arm oder Bein? Dann sind Ihnen die Folgen von Bewegungsmangel klar.
In Schuhen sind die Füße in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Stecken Füße beim Gehen fast ausschließlich in Schuhen, hat das eine Schwächung der Fußmuskeln zur Folge. Die haben u.a. die Aufgabe, die Fußgewölbe aufrecht zu erhalten, die nicht durch Sehnen und Bänder, sondern nur durch ein gut trainiertes Muskelkorsett gestützt werden. Sind die Muskeln schlaff stellen sich Knick-, Senk-  und Spreizfüße ein, die bei den Achtzehjährigen bereits zu 60% Realität sind, bei den über Vierzigjährigen Frauen zu 67%.
Sie sind zu Hause und im Urlaub am Strand barfuß? Damit tun Sie bereits einen wichtigen Schritt hin zu gesunden Füßen. Leider ist dieses Maß an Bewegung ungleichmäßig verteilt und viel zu gering. Daher empfehlen alle Orthopäden: So viel Schuhe wie nötig, so wenig Schuhe wie möglich - und das im Alltag!
Nutzen Sie die Angebote der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg für mehr Fußgesundheit und Fußausstrahlung. Mit den Experten für ursprüngliches Naturerleben tun Sie ohne großen Aufwand viel für Ihre Gesundheit und Lebensfreude.

Barfußlaufen wirkt: Gegen chronisch kalte Füße
Vier von fünf Frauen haben kalte Füße – das behauptet zumindest eine aktuelle Studie österreichischer Forscher. Sie haben gezeigt, dass an ganz normalen Wintertagen die Fußtemperatur von Frauen über zehn Grad niedriger sein kann, als die normale Körpertemperatur. Das ist nicht nur unangenehm, sondern hat unter Umständen auch nicht unerhebliche Folgen: Mit der Abkühlung lässt die Muskelkraft nach, Bewegungsabläufe und Koordination werden eingeschränkt. Auf Straßen und Gehwegen mit Eis und Schnee ist dies keine gute Voraussetzung. (BR-online, 06.12.05)
Gegen kalte Füße gibt's ein probates Mittel: Training - und zwar gezieltes Fußtraining. Ergebnis: Fußmuskeln, die in jedem Fall auf die erhöhten Bewegungsanforderungen mit einer Steigerung von Volumen und Energieumsatz reagieren. Mehr Muskeln und höherer Energieumsatz bedeuten - mehr Wärme!
Der einzige Fußsport, den frau quasi nebenbei machen kann, der nichts kostet und sie noch in direkten Kontakt zur Natur bringt ist Barfußlaufen. Johannes Kathol begann im Jahre 2005 mit sporadischem Barfußwandern (Barfußwandern Teil 2) und ist seit dem Frühjahr 2006 bei Temperaturen über 6° Celsius von Anfang April bis Ende Oktober mit nackten Füßen unterwegs. Ergebnis: Bereits im Winter 2006 / 2007 gehörten für ihn unangenehm kalte Füße der Vergangenheit an.
Jetzt beginnen: Schließen Sie sich unserer nächsten schuhoptionalen Wanderung an und sie können alsbald Ihre kalten Füße vergessen.

Barfußlaufen wirkt: Gegen Erkältungen
Erkältungen stellen sich ein, wenn das Immunsystem geschwächt ist und Kontakt mir Rhinoviren hat Unterfordern Sie ihren Körper oder den ihrer Kinder, indem sie ihn vor der Natur schützen, verliert er er auf Dauer Abwehrkraft: In nasskalten Situationen und solchen mit Belastung durch Krankheitserreger, die ein abgehärteter Köper mühelos überstehen würde, geht Ihr Immunsystem in die Knie. Rhinoviren haben dann leichtes Spiel. Hochaktuell sind die Erkenntnisse Sebastian Kneipps: "
Weil das Barfußgehen ein so vorzügliches Mittel ist, die Füße abzuhärten, sind Diejenigen glücklich, welche vermöge ihres Berufes im Sommer häufig barfuß gehen, wie die Landleute, weil sie dadurch ihrer Gesundheit sehr nützen."
[Zitiert aus: So sollt ihr leben! Winke und Rathschläge für Gesunde und Kranke zu einer einfachen, vernünftigen Lebensweise und einer naturgemäßen Heilmethode von Sebastian Kneipp, Pfarrer in Wörishofen (Bayern). Kempten 1889 (1) zitiert nach Pracht-Ausgabe 1891.] Internetquelle: Samuel Schick

Frauengesundheit
Portal zur Frauengesundheit

Seelische Gesundheit
Früherkennungs- und Therapiezentrum für beginnende Psychosen Berlin-Brandenburg
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Entdecke und erlebe deine Natur!