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Barfuß laufen:
Selbstachtung und Selbstbewusstsein

Auf den Körper hören und eigene Wege gehen
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Ein schöner Fuß ist eine große Gabe der Natur. Diese Anmut ist unverwüstlich.
J.W. Goethe, Wahlverwandtschaften, 1. Teil, 11. Kapitel
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Diskriminierung von Menschen, die auf Schuhe verzichten
Support German Barefooters!
Barfußlaufen macht Spaß und ist gesund, klar. Sobald man aber versucht, ein öffentliches Gebäude zu betreten, in dem Wert auf die "Würde des Hauses" gelegt wird, ist der Spaß vorbei. Entweder du kommst barfuß gar nicht erst rein, wie ich in's Paul-Löbe-Haus am 1. Juli, siehe http://gobib.de/98.html. Oder du fliegst wieder raus, wie Gabi, Ulrich und ich aus dem Alten Museum auf der Museumsinsel am 26. August 2006.

Aber Barfüßer werden nicht nur von Seiten der öffentlichen Hand benachteiligt, öffentliche wie auch private Arbeitgeber sind eifrig bestrebt, ihren Angestellten das Leben zu vermiesen, sobald diese dazu übergehen, nicht nur im Büro oder unter dem Tisch, sondern auf dem gesamten Gelände der Verwaltung oder des Bertriebs barfuß zu sein. Ein Barfußläufer aus Zofingen in der Schweiz wird von seinem Peronalchef gemobbt, weil er in seiner Freizeit an seinem Wohnort barfuß ist, an dem auch der Betrieb seinen Sitz hat. Ihm wurde angeraten, in Zofingen nicht mehr barfuß zu laufen oder den Wohnort zu wechseln.

Ich habe die Diskriminierung der barfußgehenden Menschen im deutschsprachigen Raum im September 2009 thematisiert in einem "cause", einer öffentlichen Sache oder "Streitsache", die allen 250 Millionen Nutzern von Facebook global zugänglich ist: Support German Barefooters

Ich würde mich freuen, wenn du dort vorbeischaust und die Sache unterstützt,
Johannes
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Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen
Sprichwort aus China
Kommentar: "In unserer heutigen Gesellschaft ist es gar nicht mehr so einfach, sich selbst zu behaupten. Vielen erscheint ein Mitschwimmen mit der Masse als die bequemste Alternative. Um möglichst nicht aufzufallen, verstecken wir uns hinter einer Maske der Anpassung, und verlieren dadurch immer mehr unsere Selbstachtung. Wenn du von anderen respektiert werden willst, musst du dich in erster Linie selbst akzeptieren und es dann auch öffentlich zeigen." Vorlage
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Manfred Gleditsch: Das Barfußgehen hat mich innerlich und äußerlich aufgerichtet
"Ich laufe aber ausschließlich für mich selbst barfuß. Dass sich dabei Mitmenschen möglicherweise provoziert fühlen könnten ist eine von mir nicht beabsichtigte, aber hingenommene Folge, denn ich schade niemandem damit.
Anfang Mai 2006 beschloss ich dann, dass etwas, was mir gut tut andere nicht in ihrer Freiheit beeinträchtigt infolgedessen auch ganz alleine meine Sache ist. Was für mich bedeutete, dass mir mögliche negative Reaktionen künftig gleichgültig sein werden. Mit dieser Einstellung, die ich mir dann auch wirklich schnell verinnerlicht habe (was ganz entscheidend war!), bin ich fortan anders „aufgetreten“. (Am Anfang kostete es Überwindung. „So etwas macht man doch nicht“ und „Was sollen die Leute denken“ ist halt noch in den grauen Zellen verankert.)
Wenn man das Barfusslaufen mit der oben erwähnten entsprechenden inneren Einstellung betreibt passiert plötzlich etwas. Es wurde für mich immer selbstverständlicher, so selbstverständlich, dass es mir seit einiger Zeit gar nicht mehr bewusst ist, dass ich barfuss aus dem Haus gehe. (Inzwischen kommt mir die Frage nach dem „warum keine Schuhe?“ schon seltsam vor, ist es nicht vielmehr komisch, dass Schuhe der „Standard“ sind, ob sinnvoll oder nicht? Seitens der Natur ist der Mensch jedenfalls nicht für Schuhe angelegt.)
Sowohl innerlich wie äußerlich veränderte sich einiges: Mein Gang wurde aufrechter, selbstbewusster. Und: Es kamen keine negativen Reaktionen. Die häufigste Reaktion war „gar keine Reaktion“, das heißt, es wird gar nicht bemerkt oder einfach als „nichts Außergewöhnliches“ wahrgenommen."
Seit dem Sommer 2005 verzichtet Manfred Gleditsch ganz auf Schuhe, auch im Winter. Warum? Lesen Sie seine Erläuterung und eine nachdenklich-kritische Reflexion über das Barfußlaufen von Manfred Gleditsch per Klick auf das Bild.

Dankbarkeit für die Schöpfung und das Leben
"Ich bin dankbar, dass ich bewußt den Sand unter meinen Füßen spüren durfte." Karin, 12.06.08
"Guten Morgen liebe Füße, ich bin dankbar das ich euch habe." Jutta Marianne, 12.06.08
Dankbarkeitsliste

"Dass Füße mehr als bloße Gehwerkzeuge sind, steht für Modedesigner und Haute-Couture-Experten schon lange fest. Doch auch bei Zeitgenossen mit einem weniger stark ausgeprägten Trendbewusstsein hängt das persönliche Selbstwertgefühl immer stärker von Aussehen und Gepflegtheit der Füße ab." (Bayer Health Care)
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Hochachtung vor dem Wunderwerk Füße

Diese existieren in der heutigen Form bereits seit knapp vier Millionen (!) Jahren. Sie waren die ersten Körperteile des Menschen nach der Aufgabe des Lebens als Baumbewohner, die den veränderten Bedingungen in der afrikanischen Savanne angepasst wurden. Die Füße waren Voraussetzung für den aufrechten Gang und somit die evolutionäre Grundlage für die Entwicklung der menschlichen Intelligenz.

Haben Sie Achtung vor Ihren Füßen und das nötige Selbstbewußtsein, um sie herzeigen zu können? Lesen Sie den Hobbythek-Tipp 334 des WDR-Fernsehens von und mit Sabine Fricke, Jean Pütz, Christina Aseng, Anna Dayton und Horst Minge: Zeigt her Eure Füße
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Bild links:  Aufbruch zu neuen Horizonten  - zum modernen Menschen. Unsere Füße waren die Voraussetzung und sind die Grundlage unserer heutigen Existenz.

Eine Frau, die eine Rentnergruppe durch Stade führte, fragte zwei Freunde und mich am Dienstag nach Pfingsten (während der Pfingstreise 2008 der Barfuß-Initiative Berlin-Brbg.), warum wir barfuß laufen. Ich antwortete ihr, es sei gesund und bequem und sie solle es auch einmal probieren, besonders auf dem wunderbaren Straßenpflaster. Sie entgegnete, sie würde das nicht tun. Auf die Frage nach dem warum meinte sie, sie sei "ein moderner Mensch." Johannes
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"Ich laufe seit nunmehr 5 Jahren ... barfuß."
Grit John aus Allstedt schrieb uns am 22.09.2007: "Hallo, schön zu lesen, dass es so nah doch Gleichgesinnte gibt. Ich laufe seit nunmehr 5 Jahren (zumindest solange, wie Erfrierungen ausgeschlossen sind) barfuß. Kenne aber leider niemanden, der meine Leidenschaft teilt. Wenn ich mal wieder ganz unsicher bin (Autofahren, Fliegen usw.), surfe ich gern im Internet, um mir Rat einzuholen. Zusammenfassend kann ich nur sagen, Barfußlaufen ist einfach toll und fördert ungemein das Selbstbewußtsein, man entwickelt eine Kämpfernatur im Umgang mit Intoleranz und lernt immer neue Leute kennen.
Liebe Grüße Grit John"
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Wolfgang Männer, Maler, Geschichtenerzähler und barfüßiger Lebenskünstler


Wolfgang Männer beim Besuch des Holocaust-Mahnmals in Berlin

Wolfgang trägt nie Schuhe. “Ich kann damit einfach nicht laufen”, sagt er. Er bereist die ganze Welt barfuß. Lesen Sie über seine Elebnisse per Klick auf das Bild.

Entdecke und erlebe deine Natur!