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Barfuß laufen: Kinder, Kinder - Füße
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Schulkinder: 80% graduelle oder offenkundige Schädigungen der Fußhaltung und Fußfunktion

"Muskel- und Skeletterkrankungen inklusive Rückenschmerzen verursachen in Deutschland die häufigsten Arbeitsunfähigkeitstage und sie sind die zweitwichtigste Ursache für vorzeitige Invalidisierung im Arbeitsleben. Das sind nicht nur wichtige sozialmedizinische und volkswirtschaftliche Faktoren, sondern dahinter stehen persönliche Lebensläufe mit vielen Schmerzzuständen und Funktionseinschränkungen.

Dies ist vor allem eine Folge der sitzenden Tätigkeiten in unserer Arbeitsgesellschaft, aber auch unseres Bewegungsmangels im persönlichen Lebens- und Freizeitbereich. Dieser Bewegungsmangel hängt aufs engste auch mit der frühen Vernachlässigung von Fußgesundheit zusammen! Wenn in beliebigen Stichproben unter Schulkindern heute 80% graduelle oder offenkundige Schädigungen ihrer Fußhaltung und Fußfunktion aufweisen, dann ist ein späterer lebenslanger Bewegungsmangel vorprogrammiert.

Füße und Fußgesundheit spielen in der ärztlichen Ausbildung nur eine nachrangige Rolle. Das muss sich ebenso ändern wie die Vernachlässigung dieses Themas in der öffentlichen Wahrnehmung.

Zu gesunden Füßen gehört auch gesundes Schuhwerk. Davon kann in dem überbordenden Markt von modischen Turnschuhen nur in Ausnahmefällen gesprochen werden. Ein Mangel an gesundem Schuhwerk kennzeichnet bereits die kindliche Schuhmode. Gesellschaftlich muss auch der Reiz und der Nutzen von häufigem Barfußlaufen von Kindern und Erwachsenen insbesondere auf weichen Naturböden wieder ins Bewusstsein gebracht werden.

Es ist eine große und schöne Aufgabe, dass in einem so großen und wichtigen Bundesland 
wie Bayern jetzt mit „gesunden Füßen“ Ernst gemacht werden soll."

Zitiert in: http://www.healthcare-bayern.de/docs/Fussbroschuere.pdf
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Kinderfüße auf dem Prüfstand in Berlin

25.09.2007, Berlin: Die Klinik für Kinderorthopädie des HELIOS Klinikums Emil von Behring stellte in Kooperation mit der TAUNUS BKK im Rahmen des Weltkindertages Berliner Kinderfüße auf den Prüfstand. Die Orthopädinnen Dr. Tania Hayn und Dr. Sonja Stein untersuchten am Aktionstag auf dem Potsdamer Platz 153 Paar Kinderfüße und nahmen auch die Kinderschuhe unter die Lupe. Sie informierten zu kindlichen Entwicklungsphasen, Platt- und Knickfüßen, sonstigen Fehlstellungen, Einlagenversorgung, Ursachen für kalte Schweißfüße, Nagelprobleme und zunehmende Mykosen und gaben Eltern vor Ort Tipps für den Kauf von passendem Schuhwerk.

Und so sah die Bilanz aus: Immerhin 59 Paar (39 Prozent) der Straßenschuhe passten. In 44 Prozent aller Fälle waren die Schuhe jedoch mit bis zu vier Größen zu klein. Die Gründe für das häufig unpassende Schuhwerk sind vorrangig bei der Schuhindustrie und in einigen Fällen bei fehlender oder falscher Beratung zu suchen. "Die Außengröße, auch teurer Markenschuhe, stimmt nur in wenigen Fällen mit der wichtigeren Innengröße überein", so Dr. Stein.

98 Prozent aller Menschen kommen mit gesunden Füßen zur Welt, aber nur noch 40 Prozent von ihnen haben gesunde Füße, wenn sie erwachsen sind. Ein Großteil dauerhafter Schädigungen, veränderte Zehenstellung, Gelenkentzündungen, verkürzte Muskulatur sowie Probleme des Haltungsapparates resultieren aus der Entwicklungszeit im Kindesalter. Ursachen hierfür sind vor allem zu wenig abwechslungsreiche Bewegung, Übergewicht sowie unpassendes Schuhwerk.
Die Expertinnen des Berliner HELIOS Klinikum "Emil von Behring" raten Kindern zu mehr Bewegung, möglichst barfuß

Siehe auch: TU Chemnitz - barfuß gegen Koordinationsstörungen
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Kinderfüße sind empfindlich

10.11.2008, eltern.de: "Knapp 200 Millionen Schritte tragen uns unsere Füße im Lauf unseres Lebens. Fast jeder kommt mit gesunden Füßen zur Welt - aber 40 Prozent der Erwachsenen haben Fußprobleme. Die Ursache dafür liegt meist in der Kindheit. Infos über Knick- und Senkfüße plus Tipps für spielerische Fußgymnastik

Rund 40 Prozent der Erwachsenen leiden an Fußproblemen. Ein Drittel davon ist Vererbung, zwei Drittel rühren von falschen Bewegungsgewohnheiten und Fehlbelastungen her. Wie können Eltern ihr Kind davor bewahren? Wir sprachen mit Dr. Christian Larsen, Bewegungsexperte und Leitender Arzt am Spiraldynamik Med Center in Zürich:

Studien zeigen immer wieder, dass viele Kinderfüße nicht gesund sind.
Zwei Drittel der Kinder tragen zu kleine Schuhe. Kinderfüße sind so weich und formbar, dass nicht passende Schuhe allenfalls Missempfindungen hervorrufen, Kinder diese aber oft noch nicht richtig deuten können. Das ist fatal, denn wenn mit unseren Füßen etwas nicht in Ordnun gist, wirkt sich das auf den ganzen Körper aus: Gleichgewicht, Fortbewegung und wahrscheinlich sogar die Konzentration werden beeinträchtigt. Foto: eltern.de

Worauf sollten Eltern beim Kauf von Kinderschuhen achten?
Die "Daumenprobe" bringt nichts. Kinder ziehen reflexartig die Zehen ein, außerdem sind viele Schuhkappen so fest, dass man die Zehen nicht tasten kann. Spezielle Messgeräte können die Fußlänge und -weite feststellen. Notfalls sollten Eltern den Fußumriss auf Pappe zeichnen, ausschneiden und zum Einkaufen mitnehmen. Wichtig: Der effektiven Länge müssen mindestens zwölf Millimeter zugegeben werden.

Stimmt es, dass alle Kinder Knickfüße haben?
Bis zur Einschulung sind Knickfüße normal - nachher nicht mehr! Das oft gehörte Argument, dass sich das schon auswachsen werde, stimmt ebenfalls nicht. Der Knickfuß macht zwar keine Beschwerden, aber aus ihm entwickeln sich häufig andere Probleme wie beispielsweise ein Senk-Plattfuß. Hier entlastet Gymnastik!

Was können Eltern außerdem für gesunde Kinderfüße tun?
Füße brauchen Luft und "Bodenerlebnisse". Barfußlaufen ist wichtig, aber es bringt nicht viel, wenn die Füße dabei nur Parkett, Teppichboden oder englischen Rasen zu fühlen bekommen. Strände, Wiesen und andere unebene Böden trainieren Muskeln, Bänder und Sehnen und verschaffen der Fußsohle "Anregungen". Wir wissen heute, dass Gehirn und Füße sehr eng miteinander verbunden sind. Unsere Füße sind unser Fundament, und das Laufen gehört zu unseren elementaren Bewegungs-formen. Und übrigens: Wer sich beim Lernen bewegt, behält den Stoff besser. Foto: eltern.de

Wie schnell wachsen Kinderfüße?
Monatlich ein bis zwei Millimeter, das entspricht rund drei Schuhgrößen pro Jahr.

Können auch zu große Schuhe schaden?
Ja. Der Fuß rutscht ständig nach vorne, dadurch werden die Zehen gestaucht. Hat die Ferse keinen festen Sitz, krallen sich die Zehen automatisch an ihre Unterlage. Das gilt übrigens auch für offen getragene Turnschuhe. Beides verursacht Krallenzehen.

Woher kommen Schweißfüße?
Zum großen Teil sind sie Veranlagung. Synthetisches Schuh- und Sockenmaterial fördern das Problem. Fußdeodorants sind nicht zu empfehlen, denn sie stören die natürliche Keimbesiedelung des Fußes.
(Zum Thema  Schweißfüße bei Kindern gibt eltern.de zwei wichtige Tipps:
- "Lass, wann immer möglich, dein Kind barfuß herumlaufen."
- "Achte auf atmungsaktives Schuhwerk im Sommer und im Winter")

Spielerische Fußgymnastik
Knick-Senkfüße sind bei Kindern keine Seltenheit, und die Experten streiten sich darüber, ob und wann man welche Einlagen verordnen sollte. Unbestritten ist, dass Füße vor allem Bewegungstraining brauchen, damit ihre 26 Knochen, 107 Bänder und 19 Muskeln gesund heranwachsen und belastbar bleiben. Sowohl für den Knick- wie auch für den Senkfuß gibt es ein neues Konzept mit Basis- und Aufbauübungen für Beweglichkeit, Wahrnehmung und Kräftigung. Diese "anatomisch intelligente Bewegung" macht leistungsfähiger und fördert das Wohlbefinden. Die sogenannte Spiraldynamik soll aufräumen mit veralteten und teilweise schädlichen Übungen.

Buchtipp Gesunde Füße für Ihr Kind. Christian Larsen, Bea Miescher, Gabi Wickihalter. Trias-Verlag. 14,95 Euro. www.spiraldynamik.com
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Der Tanz

Ein Vierviertelschwein und eine Auftakteule
trafen sich im Schatten einer Säule,
die im Geiste Ihres Schöpfers stand.
Und zum Spiel der Fiedelbogenpflanze
reichten sich die zwei zum Tanze
Fuß und Hand.

Und auf seinen dreien rosa Beinen
hüpfte das Vierviertelschwein graziös,
und die Auftakteul' auf ihrem einen
wiegte rhythmisch ihr Gekrös.
Und der Schatten fiel,
und der Pflanze Spiel
klang verwirrend melodiös.

Doch des Schöpfers Hirn war nicht von Eisen,
und die Säule schwand, wie sie gekommen war;
und so mußte denn auch unser Paar
wieder in sein Nichts zurücke reisen.
Einen letzten Strich
tat der Geigerich-
und dann war nichts weiter zu beweisen.
Christian Morgenstern, 1871-1914 mehr...
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Babys erste Schritte. Lauflernhilfen sind unnötig und gefährlich
FOCUS Gesundheit, 09.10.08: Kleinkinder fangen irgendwann fast ganz von allein an zu laufen. Dafür benötigen sie weder bunte Lauflernhilfen auf Rollen noch feste Schuhe.

Zu früh getragene Schuhe verhindern, dass die Fußmuskulatur richtig trainiert wird. Daher gilt hier: je später, desto besser. Statt dessen sollten laufwillige Babys viel barfuß unterwegs sein. Schuhe sind erst nötig, wenn der Nachwuchs auch im Freien zu laufen beginnt, um die Füße vor Verletzungen sowie Hitze und Kälte zu schützen.

Lauflernhilfen verursachen jährlich hunderte, teilweise schwere Unfälle. Zwar sind die Wägelchen technisch meistens einwandfrei, aber „durch die Rollen unter den Gestellen erreichen die auf den Zehenspitzen laufenden Kinder eine Geschwindigkeit, die sie nicht mehr kontrollieren können“, erklärt Martina Abel, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Quelle
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Barfußlaufen wirkt: Gegen Erkältungen
Erkältungen stellen sich ein, wenn das Immunsystem geschwächt ist und Kontakt mir Rhinoviren hat Unterforderst du deinen Körper oder den deiner Kinder, indem du ihn vor der Natur schützt, verliert er er auf Dauer Abwehrkraft: In nasskalten Situationen und solchen mit Belastung durch Krankheitserreger, die ein abgehärteter Köper mühelos überstehen würde, geht dein Immunsystem in die Knie. Rhinoviren haben dann leichtes Spiel.
Hochaktuell sind die Erkenntnisse Sebastian Kneipps: "
Weil das Barfußgehen ein so vorzügliches Mittel ist, die Füße abzuhärten, sind Diejenigen glücklich, welche vermöge ihres Berufes im Sommer häufig barfuß gehen, wie die Landleute, weil sie dadurch ihrer Gesundheit sehr nützen."
[Zitiert aus: So sollt ihr leben! Winke und Rathschläge für Gesunde und Kranke zu einer einfachen, vernünftigen Lebensweise und einer naturgemäßen Heilmethode von Sebastian Kneipp, Pfarrer in Wörishofen (Bayern). Kempten 1889 (1) zitiert nach Pracht-Ausgabe 1891.] Internetquelle: Samuel Schick
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"98 Prozent aller Menschen kommen mit gesunden Füßen zur Welt, aber nur noch 40 Prozent von ihnen haben gesunde Füße, wenn sie erwachsen sind
Die Gründe dafür sind vorwiegend mangelnde Bewegung und unpassendes Schuhwerk."
Kinderfußgesundheit.de, Eine Initiative des BKK Landesverband Hessen.
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Stecken Füße von Kindesbeinen an in Schuhen, verkümmert die Fußmuskulatur
"Wie kann man Kinderfüße dabei unterstützen, gesund zu wachsen?
Privatdozent Dr. Holger Mellerowicz, Kinderorthopäde am Heliosklinikum Emil von Behring in Berlin-Zehlendorf: 'Barfuß laufen ist das Beste, weil dabei die Muskulatur auf die mechanischen Reize reagieren muß. Stecken Füße von Kindesbeinen an in Schuhen, verkümmert die Fußmuskulatur. Barfuß heißt übrigens nicht nur ohne Schuhe, sondern auch ohne Strümpfe! Eltern sollten ihre Kinder außerdem zu täglicher Fußgymnastik animieren, zum Beispiel durch Wettbewerbe, wo sie auf Zehenspitzen oder auf den Fersen laufen müssen. Oder sich mit Zehenkrallen vorwärts bewegen sollen. Das ist sehr schwierig, aber wohltuend, auch für die Füße Erwachsener.' "Lesen Sie den Bericht v. Anke Nolte in der "Berliner Morgenpost" vom  11.03.06
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„'Aus ärztlicher Sicht ist barfuß laufen vor allem für Kinder zu empfehlen',
sagt Dietrich Bornemann, Orthopäde aus Berlin. 'Meine Patienten bitte ich, beim Barfußlaufen darauf zu achten, die Zehen einzusetzen. So wird die Fußmuskulatur entwickelt, die beim Gehen in Schuhen vernachlässigt wird.' Besonders auf Sandboden, etwa am Strand, lässt sich die Fitnesskur für die Fußsohle mit Laufspaß gut verbinden. Bei Frauen gilt die einfache Formel: Je schicker der Schuh, desto ungesünder für den Fuß. Hochhackige und enge Schuhe sollten möglichst nur für eine kurze Dauer getragen werden. 'Männern dagegen bereitet eher die Überlastung des Längs- und Quergewölbes des Fußes durch sportliche Belastungen der Fußmuskulatur, etwa durch lange Dauerläufe, Probleme', weiß Bornemann. 'Barfußgehen ist eine Therapie, die insbesondere die kurze Fußmuskulatur gut trainiert.' "
(Absatz entnommen: 'Brandenburg - Wandern auf nackten Sohlen' von Dirk Engelhardt, erschienen in „Der Tagesspiegel“ Nr. 19183 vom 07.05.2006, Seite R5)
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Frühjahrsfüße
Es geht mit Riesenschritten auf den Sommer zu. Die warmen Tage laden zu Sandalen und barfuß laufen ein. Die luftigere Fußbekleidung bringt allerdings auch spröde Hornhaut, Schwielen oder Hühneraugen ans Licht. Diese unschönen Fußleiden sind nämlich keine Frage des Alters, sondern es gibt auch viele junge Menschen, die damit Probleme haben.

Vor allem durch zu enges Schuhwerk kommt es bei Kinderfüßen schnell zur übermäßigen Hornhautbildung. Normalerweise besitzen Baby- und Kinderfüße meist keine Hornhaut. Je schwerer das Kind wird, sobald es läuft, desto dicker können aber auch dann die Hornhautstellen werden. Dicke Hornhaut und Schwielen entstehen fast immer durch lang anhaltenden Druck auf die Fuß- oder Zehenhaut. Durch den Druck wird die Haut als Schutzfunktion zu einer verstärkten Bildung von Hautzellen angeregt und auf diese Weise verhärtet sich die Haut an den Druckstellen und wird dicker. Dieser Druck kann allerdings auch dann entstehen, wenn es am und im Fuß zu Veränderungen kommt. Wenn sich die Füße an sich oder zumindest die Zehen verformen. Der Form der Füße und der Beinstatik kommt bei diesen Auffälligkeiten besondere Aufmerksamkeit zu. Orthopäden und Kinderorthopäden können nähere Informationen geben.

Spröde Hornhaut entsteht auch, wenn im Sommer viel auf hartem Boden barfuß gelaufen wird. Auf natürlichem Weg kann man dieses Problem mit Teebaum-Öl angehen. Drei bis vier Mal täglich die betroffenen Stellen einreiben. Sehr oft lässt sich dann die unnötige Hornhaut schon nach drei bis vier Tagen entfernen.

Beim Schuhkauf sollten Eltern deshalb auch bei Sandalen darauf achten, dass der Kinderfuß genügend Platz hat und keinem Druck ausgesetzt ist.
(Textanteile: Kinderfußgesundheit.de, eine Initiative des BKK Landesverband Hessen)
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Studie: Flip-Flops nicht den ganzen Tag tragen

© manwalk, pixelio.de
Themenguide Gesundheit, 17.07.2008:
"Flip-Flops sind bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt, sollten aber aus gesundheitlichen Gründen nicht den ganzen Tag getragen werden. Sie erhöhen aufgrund des mangelnden Haltes das Verletzungsrisiko. Auch beim Radfahren rutschen Flip-Flop-Träger leicht vom Pedal und drohen zu stürzen.
Nach Angaben des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte hat eine Studie an der Auburn-Universität (USA) nachgewiesen, dass Flip-Flop-Träger ihre Art zu gehen derart verändern, dass Schmerzen vom Fuß bis zur Hüfte entstehen können. Die 39 Mädchen und Jungen, die an der Studie teilnahmen, machten kürzere Schritte, und ihre Fersen kamen mit geringerer Stärke auf dem Boden auf als bei jungen Leuten in Sportschuhen, die die Vergleichsgruppe bildeten. Mit den Flip-Flops hoben die Probanden ihre Zehen während der Schwung-Phase des Beines kaum an, was ein stärkeres Abwinkeln des Fußes und eine kürzere Schrittlänge erforderlich machte. Bei dauerhaftem Tragen drohen Schäden an Füßen, Knöcheln und Beinen. Die Wissenschaftler wollten aber Flip-Flops nicht gänzlich verteufeln: Gegen kurzfristiges Tragen der bunten Schläppchen, zum Beispiel am Strand, sei nichts einzuwenden.
Eltern von Kindern, die gerne Flip-Flops tragen, sollten gelassen reagieren und kein kategorisches Verbot aussprechen. Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke e. V.) rät, dem Kind genau zu erklären, warum es in bestimmten Situationen, z. B. beim Radfahren, keine Flip-Flops tragen soll. Konkrete, anschauliche Beispiele seien besser verständlich als der pauschale Hinweis auf eine unbestimmte Gefahr."
Themenguide Gesundheit
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Mobiler Barfußpfad der Barfuß-Initiative für Feste, Kitas, Schulen ...
Gut für Gesundheit und Kreativität: Fußaktive Fühlstraße mit verschiedenen Stoffen und Herausforderungen für Gespür, Gleichgewicht, Koordination und Kunstfertigkeit


Pädagogin und Mutter: Heike Lehmann, Netzwerkerin der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg
Foto:
Christoph Schieder

 
Heike Lehmann (rechts) bei der Arbeit mit Kindern während einer Veranstaltung der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg, Sept. 2007. Fotos (sofern nichts anderes angegeben): Johannes Kathol

Die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg, als Netzwerk für Prävention und Sport einbezogen in vielfältige Aktionen rund um Gesundheit und Fitness im Havelland, bot am 15.09.07 erstmals ihren mobilen Barfußpfad in Nauen, Kreis Havelland, an. Anläßlich eines viel beachteten Gesundheitstages der Johanniter-Unfall.-Hilfe e.V. präsentierten sich ihre Partner auf dem Martin-Luther-Platz mitten im historischen Stadtkern:

Die Voraussetzung für unsere fußaktive Fühlstraße zum Kontaktaufnehmen mit verschiedenen Naturmaterialien wurde durch die BIOFLEISCHEREI H. J. Feindura GmbH Berlin und REAL,- SB Warenhaus Berlin-Spandau geschaffen, die uns rote E2-Lebensmittelbehälter für diesen Tag zur Verfügung stellten. Sand und Kies spendete die Berger Beton GmbH, Berlin-Tempelhof. Wir danken hiermit herzlich der Berliner Biofleischerei Feindura, dem Real,- SB-Warenhaus, Berlin-Spandau, und der Berger Beton GmbH für ihr spontanes und unentgeltliches Engagement.

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 Unsere Gesundheitsstraße zur freien Entfaltung der Füße fand regen Anklang bei unzähligen Kindern der umliegenden Nauener Schulen und Kitas. Wir wollen gerne auch Ihr Kita-, Schul- oder Stadtteilfest mit unserem sensitiven Gesundheitsangebot bereichern. Unser Barfußpfad ist ständig einsatzbereit, leicht transportabel und im Nu in Ihrem Kitagarten oder auf der Straße / Fußgängerzone aufgebaut.

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Kinder wollen mit ihrer Umwelt unmittelbar Kontakt aufnehmen. Bietet sich eine Gelegenheit, die Natur direkt zu spüren, wird sie freudig genutzt. Leider bieten wir unseren Kindern Möglichkeiten zum Natur-Spüren und damit Sich-Selbst-Spüren viel zu selten. Mit unserem mobilen Barfußpfad läßt sich ein aktives Gegengewicht setzten zu teils passiv erlebten elektronischen Unterhaltungsmedien. Passivem Konsum mit Abhängigkeitspotential wird entgegengewirkt. Die Kinder erleben, welchen Spaß Naturerlebnisse machen.

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Leicht läßt sich unser mobiles Fitnessstudio mit einem pädagogischen Angebot für junge Füße erweitern. Kinder lassen sich schnell für kreatives Gestalten begeistern: Kunst machen mit den Füßen und kunstvolles Gestalten der Füße lenken die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Übungen zum Trainieren von Kraft und Geschicklichkeit der Füße und des Gleichgewichtssinns mittels Jonglagen, Murmeln, Fußmikado und anderen Spielen werden sehr gerne angenommen und sind für die gesunde Entwicklung der Kinderfüße unverzichtbar.

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Soviel aktive Bewegung macht hungrig. Unsere Gesundheits- und Energieoffensive kann nach Absprache bereichert werden durch leckere Biobratwürste unseres Partners BIOFLEISCHEREI H. J. Feindura GmbH Berlin.

Diese Materialien warten auf jeden einzelnen der 40.000 Nervenenden in jeder Ihrer zwei Fußsohlen:
Sand, Erde, Rindenmulch, Holzkohle, Baumwolle, Mais,  Heu, Stroh, Kies fein, Kies mittel, Kies grob, Betonschotter, Pflastersplitt, weißes Glas, blaues Glas, grünes Glas.

Sprechen Sie uns an (Tel. 0 33 22/ 83 46 78) oder schreiben Sie per mail@gobib.de.

Wir freuen uns auf Sie!

Foto: Christoph Schieder

Wir danken weiteren Material-Sponsoren:
Frau Verena Black von Alba Glas-Recycling, 16727 Velten für geschreddertes Glas, und Firma HBA, 16727 Velten, die uns roten und grauen Pflastersplitt zur Verfügung stellte.
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Entdecke und erlebe deine Natur!