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Brandenburg

Entdecke und erlebe deine Natur!

Entdecke und erlebe deine Natur im Barfußwanderland Brandenburg. Unsere Veranstal-tungen findest du hier.

Das Havelland bekommt einen Barfußpfad

Im Rathenower Heim des Arbeiter-Samariterbundes werden 27 Menschen mit verschiedenen Behinderungen betreut. Noch gibt es um das Wohnheim keine behindertengerechte Bewegungsmöglichkeiten. Für die dringend benötigten Sinneserfahrungs- und Bewegungsmöglichkeiten wird in dieser Woche mit der Hilfe vieler ortansässiger Firmen, der RBB-Fernsehzuschauer und der Hörer von Antenne Brandenburg ein Aktivpark entstehen, wo Spannungen und auch Agressionen abgebaut werden können.

Der Aktivpark wird umfassen: Hochbeet, Schaukeln, Barfußpfad, Trampolin, Hängematte, Klangwand, Klanghörer, Sitzecke, Brunnen, Gerätehaus, Koniferenreihe, Graffitiwand und Findling. Nach dem ersten Aufruf am Montag dieser Woche mit der Bitte um Hilfe kamen schon die ersten Angebote von Geld- und Materialspenden.

Gestern um 8 Uhr waren die ersten Helfer von den Rathenower Werkstätten für Behinderte Menschen vor Ort. Thomas Sagewka und seine Leute arbeiten nach dem Prinzip "Behinderte helfen Behinderten". Geschälte Stämme für Holzpfähle der Spielgeräte kommen aus dem Rathenower Stadtwald und werden von Revierförster Thomas Querfurth bereitgestellt. Die Elektro Rathenow GmbH erledigt die Baggerarbeiten. Die Steine für das Hochbeet bringt FA. Remus auf die Baustelle. In die Hochbeete soll ein Duftgarten mit Pfefferminz, Lavendel und Co. gepflanzt werden. Auch Bürger sind dem Aufruf gefolgt und beteiligen sich unentgeltlich an den Arbeiten für den Aktivpark, wie z.B. die frühere Krankenschwester Martina Witting. Einige Spielgeräte sollen im zukünftigen Gerätehaus untergebracht werden. Die Gebrüder Fürstenberg und O&F Bauunternehmung helfen bei den diesen Arbeiten.

Die Leiterin des Hauses, Anett Quadfasel benötigt noch dringend Feldsteine für den Barfußpfad und den Plätscherbrunnen: "Der Pfad dient dazu, die Sinne der Bewohner anzuregen. Leute, helft uns! Wir brauchen unbedingt Feldsteine!" Bei den Erd- und Holzarbeiten werden Leute gebraucht, die mit anpacken:
ASB-Wohnheim
Körgraben 11
14712 Rathenow
(5 Minuten vom Bahnhof Rathenow)

96Stunden-Hotline: 0180 2 - 24 00 20 (6 Cent pro Anruf - Festnetz)
Aktuelles von der Baustelle:
http://www.96Stunden.de

 

Auf nackten Sohlen: Falls Sie irgendwo der Schuh drückt, probieren Sie's doch mal ohne: Barfußlaufen ist trendy, stärkt die Abwehrkräfte, massiert die Seele und schenkt Ihnen und Ihren Füßen unvergessliche Erlebnisse. Laufen Sie los! (Healthy Living)

"Einfach mal die Schuhe ausziehen und in der freien Natur den Füßen ein sinnliches Vergnügen bereiten - im Grunde kann man das auf Brandenburgs Wanderwegen allüberall. Es tut nur niemand." (Redaktion von rbb-online)

Die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg meint das auch und setzt sich für Naturgenuss mit Hautkontakt auf den Sand-, Wiesen- und Waldwegen Brandenburgs ein. Dort lässt es sich mit Genuss und ohne Gefahr barfuß wandern.

Auch auf dem alten Kopfsteinpflaster und den glatten Betonböden der um Berlin gelegenenen Städte und Gemeinden ist Barfußlaufen sehr angenehm und jederzeit möglich. Beim Natur- und Kulturgenuss im Reiseland Brandenburg können Sie nach etwas Übung auf ihre teuren Wanderstiefel und High-Tech-Trekkingschuhe, ihre Marken-Sneaker und Sandalen getrost verzichten.

Der besondere Reiz Brandenburgs ist eine überraschende Ursprünglichkeit, die erholsamen Naturgenuss garantiert: Sie erleben mehr - mehr als Sie erwarten. Unsere Experten für ursprüng-liches Naturerleben sind vertraut mit faszinierenden Gebieten unweit der deutschen Hauptstadt, die Sie nie zuvor betreten haben. Befreiende Weiten, atemberaubende Naturschönheiten, paradiesische Ruhe. Barfuß die Kraft von Mutter Erde spüren, eins werden mit der Natur.

Die Barfußwanderführer der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg haben die deutsche Hauptstadt bereits auf nackten Füßen umrundet und verfügen über Expertenkenntnisse der angenehmsten und landschaftlich schönsten Barfußwege. Schließe dich unseren schuhoptionalen Barfuß-wanderungen an und erfahre die Natur Brandenburgs mit allen Sinnen. Schuhoptional = du allein entscheiden, wo und wann du barfuß bist. Kontakt: Tel. 0 33 22.834 678, mail@gobib.de

Als Leitfaden für Ausflüge "auf eigenen Füßen" empfehlen wir die Brandenburger Landschaftsschutzgebiete. Was dich hier erwartet, zeigt Holger Müller aus Berlin auf der Internetseite Märkische Naturfotos.
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Landschaftsschutzgebiete

Das Landschaftsschutzgebiet (kurz LSG) gehört in Deutschland zu den Möglichkeiten des gebietsbezogenen Naturschutzes, den das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) bereitstellt. Welche Flächen als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden können, bestimmen die Bundesländer. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es laut Bundesamt für Naturschutz 7229 Landschaftsschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 10.8 Mio ha. Das entspricht etwa 30 % der Fläche Deutschlands. (Stand 31.12.06)

Neben dem Landschaftsschutzgebiet kennt das Bundesnaturschutzgesetz weitere Schutz-möglichkeiten, die mehr oder weniger rigide sind und unterschiedliche Zweckbestimmungen haben: Besonderer Gebietsschutz: Naturschutzgebiete, Nationalparke, Biosphärenreservate, Naturparke (Wikipedia)


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Naturschutzgebiete

Als Erholungsgebiete für Natur und Mensch dienen die Naturschutzgebiete. Sie nehmen rund 7 % der Fläche des Landes ein. Ein Naturschutzgebiet ist ein streng geschütztes Gebiet. Dort stehen Pflanzen- wie auch Tierarten unter Schutz. Als Naturschutzgebiete werden auch Flächen ausgewiesen, wenn sie aus wissenschaftlichen oder naturgeschichtlichen Gründen, wegen ihrer Einzigartigkeit oder besonderen Schönheit als schützenswert gelten. Es handelt sich dabei oft um Biotope wie etwa Moorlandschaften, Heideflächen, Gebirgslandschaften oder Wälder.

Als erste Orientierung für besondere Barfußerlebnisse dient eine nach Name, Landkreis, Fläche u.a. sortierbare Liste aller Naturschutzgebiete in Brandenburg (Stand: 31.12.2007): Liste der Naturschutzgebiete in Brandenburg
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Naturschutzgebiet "Döberitzer Heide"


Bildmaterial: rbb aktuell

RBB-Fernsehen, rbb aktuell, 22.07.09, 21:45 Uhr:
"Zweihunderteinundachtzig Jahre lang war in der Döberitzer Heide bei Berlin das Militär zu Hause. Erst die Truppen des Soldatenkönigs, dann die vom alten Fritz, später ließ der Kaiser aufmarschieren und nach '45 dann wühlten die Sowiets das Gelände mit Panzern um.
Was für ein Kontrast zu heute. Die Heide hat ihren Frieden gefunden: als Naturschutzpark bietet sie eine Artenvielfalt, die selbst im grünen Brandenburg beachtlich ist.


Diese Datei ist urheberrechtlich geschützt. Der Urheber, Heinz Sielmann Stiftung, gestattet jedermann unter der Bedingung der angemessenen Nennung seiner Urheberschaft (beispielsweise in der Bildunterschrift) jegliche Nutzung. Weiterverbreitung, Bearbeitung und kommerzielle Nutzung sind gestattet. (Quelle: de.Wikipedia.org)

Rothirsch, Wisent und das lange Zeit vom Aussterben bedrohte Przewalski-Pferd sind nicht nur die Attraktionen im Naturpark in der Döberitzer Heide. Und die beliebtesten Kameramotive - sie sind auch so etwas wie Landschaftspfleger und ganz wichtig für den Erhalt der neu geschaffenen Wildnis. 'In dieser Fläche werden diese Wildtiere eingesetzt. Und die sollen dort nichts weiter tun, wie ihren normalen Lebensablauf. Das heisst: Fressen, ihren Lebensgewohnheiten nachgehen, sich wälzen, scharren mit den Hufen und letzendlich den Bewuchs, der auf den Freiflächen hochkommt, beseitigen.' (Lothar Lankow, Sielmann-Naturlandschaft Döberitz. Heide)


Döberitzer Heide, Hirsche im Schaugehege bei Elstal. Bildmaterial: rbb aktuell

Vor fünf Jahren hat die Sielmann-Stiftung das einstige Militärgelände vom Land Brandenburg gekauft. Das 3.500 Hektar große Gebiet liegt vor den Toren Berlins und wurde bis zum Mauerfall mehr als einhundert Jahre lang vom Kaiser bis zu Roten Armee als Truppenübungsplatz genutzt. Jetzt entsteht im Kern der Heide eine geschützte Wildnis, in der sich neben Wisent, Hirsch und Pferd auch die einheimischen Tier- und Pflanztenarten - rund fünftausend an der Zahl - frei entfalten sollen.


Döberitzer Heide, Wisente im Schaugehege bei Elstal. Bildmaterial: rbb aktuell

Neben dem Schutz von Flora und Fauna soll auch der Mensch etwas von der schönen, wilden Gegend haben. Sanfter Tourismus heisst das Stichwort in Gestalt eines Schaugeheges und mehr als zwanzig Kilometern Wanderwege entlang des Zauns rund um das Wildnisgebiet. Zwanzigtausend Besucher pro Jahr kommen jetzt schon, obwohl das Projekt noch nicht ganz fertig ist.


Döberitzer Heide, Elektrozaun um die Wildniszone (hier bei Elstal). Bildmaterial: rbb aktuell

Was hier in der Döberitzer Heide funktioniert, könnte sich die Sielmann-Stiftung durchaus auch auf dem Gelände des Bombodroms in der Kyritz-Ruppiner-Heide vorstellen. 'Wir haben natürlich Erfahrung seit vielen Jahren, nicht nur hier in der Döberitzer Heide, sondern auch in der Umsetzung anderer großer Naturschutzprojekte... Das ist eben auch ein Ansatz, dass wir versuchen, auch die Bevölkerung vor Ort zu gewinnen. Wir sind offen für Gespräche, was die Kyritz-Ruppiner-Heide angeht.' (Walter Stelte, Vorstand Heinz-Sielmann Stiftung)


Döberitzer Heide, Munitionsbergung. Bildmaterial: rbb aktuell

Das größte Problem ist derzeit noch die Munitionsbergung auf den Wegen und Zufahrten. Bis zum nächsten Frühjahr soll die abgeschlossen sein, zusammen mit der Umzäunung. Dann können Przewalski und Co. engültig in ihre neue Wildnis einziehen und ihrem Job als tierische Landschaftspfleger nachgehen."


Eine der Zufahrten für Jagdpächter und Bedienstete in die Wildniszone. Bildmaterial: rbb aktuell


Döberitzer Heide, Przewalski-Pferde bei Elstal. Foto: Johannes Kathol, 21.04.08

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Großschutzgebiete

Alle deutschen Großschutzgebiete haben sich 2005 unter der Dachmarke "Nationale Naturlandschaften" versammelt, um gemeinsam für das nationale Naturerbe zu werben. Der Name bürgt für die Qualität der schönsten Gebiete Deutschlands.

Kiefer- und Buchenwälder, Seen und Moore neben ausgedehnten Flusstälern mit weiten Wiesen und Auenlandschaften - die schönsten und wertvollsten Landschaften Brandenburgs sind heute in einem bundesweit einzigartigen System nationaler Naturlandschaften zusammengefasst. Die elf Naturparks, drei Biosphärenreservate und der Nationalpark Unteres Odertal nehmen ein Drittel der Fläche Brandenburgs ein. Zusammen repräsentieren sie alle Lebensräume und Landschaften Bran-denburgs. (Landesumweltamt Brandenburg)

Zu den drei Standorten des Landesumweltamtes Brandenburg in Potsdam-Groß Glienicke, Frankfurt (Oder) und Cottbus gehören die 15 brandenburgischen Nationalen Naturlandschaften, die sich sich für nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweisen, für Naturschutz und Umweltbildung sowie im Naturtourismus engagieren. Zu den Kooperationspartnern der Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg zählen daher die Naturparke Nuthe-Nieplitz und Hoher Fläming (7 und 11, s.u.)

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Weiterführende Links

FKK in Berlin und Brandenburg
Schwimmbäder, Thermen und Badeseen in Berlin und Brandenburg

100 Ausflugsziele in Brandenburg

Theater Senftenberg