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Freikörperkultur: Medien

Madrid: Nackter Protest gegen Stierkampf

Spiegel Online, 15.03.10: "In Madrid formten Tierschützer mit Ihren Körpern das Wort SOS,
um für die Abschaffung des Stierkampfes in Spanien zu werben. Sie übergossen sich mit Kunstblut und drapierten ihre Körper mit sogenannten Banderillas, den für den Stierkampf typischen Waffen.

Foto: AFP

Anlass der Demonstration war die Bitte der Madrider Regionalregierung an die UNESCO, den spanischen Stierkampf als ein Kulturwelterbe anzuerkennen. Obwohl Stierkampf zur spanischen Tradition gehört, hat laut einer Umfrage die Mehrheit der spanischen Bevölkerung kein Interessee mehr daran." (Quelle: Video)

Foto: AFP

"Die spanischen Regionalregierungen von Valencia, Madrid und Murcia planen den umstrittenen Stierkampf zum Kulturgut erklären zu lassen. Damit bestünde sogar die Möglichkeit die Werte des Spektakels in Schulen zu unterrichten und ausdrückliche Gegner mit Bußgeldern zu bestrafen. In Madrid protestierten nun über 250 Aktivisten gegen das Vorhaben und gegen den Stierkampf allgemein. Bei dem Protest am Plaza de Callao lag sogar eine kleine Gruppe völlig nackt und mit Kunstblut überströmt im Zentrum des Geschehens." Quelle

Ausschnitte aus einem Video von europapress.es:

europapress — 14. März 2010 — Unos 250 activistas han participado en una protesta en la Plaza de Callao de Madrid para reclamar que la tauromaquia no sea declarada Bien de Interés Cultural (BIC), como han propuesto los gobiernos de las Comunidades Autónomas de Madrid, Valencia y Murcia.

Siehe auch Video: Jóvenes se desnudan contra la industria peletera en Madrid (Erbol/Atlas)

Pressetrend 2010: Frauenmagazine bringen Natur pur
06.01.10: Natürlichkeit 2010 - die deutsche Brigitte wirbt damit, Frauen abzudrucken, die keine "Models" sind, ein englisches Glamourmagazine traut sich, eine vierfache Mutter ohne PC-Verschlankung aufs Cover zu bringen und eine Hilfsorganisation bringt das unretuschierte australische Supermodel Jennifer Hawkins aufs Cover der dortigen Marie Claire.

In der neuesten Ausgabe der britischen Grazia posiert die 44-jährige Schauspielerin gleicher Nationalität Sadie Frost, was das Internetmagazin Foxnews mit den Worten herausstreicht: "Sadie Frost betont stolz, eine Berühmtheit zu sein sei nicht gleichbedeutend damit, einen perfekten Körper zu haben. Die 44-jährige vierfache Mutter und Exfrau von Jude Law erscheint komplett nackt und retuschefrei in der neuesten Ausgabe des Magazins Grazia. Die Schau-spielerin gibt an, dass es ihr Ziel sei, zu zeigen, dass ihr eigener Körper echt und natürlich sei und daher andere Frauen auch stolz sein sollten auf ihren tatsächlichen Körper."

Sadie Frost wird vom Internetmagazin Foxnews weiter zitiert: >> “I want to make a big point here,” the actress told the magazine. “It’s not about taking my clothes off and using digital trickery to make me look slimmer. I’m like any other woman. I have bits I like – my boobs, my shoulders, my arms – and bits I don’t – my bum and my stomach.”
The former party girl, who serves as a guest editor for the issue, also opened up about hard times in her life, including her split from Law in 2003 and her father’s illness.
“Everyone has an opinion,” she said of the public who scrutinized her partying with Kate Moss and other stars. “You may not be doing the right thing, but you’re just doing anything to get through the pain.”
Now, the vegetarian and surgery-free star says she takes good care of herself to look her best.
“I’m in my forties. I can’t believe it happened. I can’t make myself look any younger but I can do what I can to make myself look the best I can,” Frost said.<<
Quelle
mehr auf Daily Mail online
und noch mehr auf Daily Mail online

Das Titelcover der Februarausgabe der australischen Marie Claire zeigt die un-photoshopped Miss Universe Jennifer Hawkins, schafft es damit nach Ansicht des Internetmagazins describer jedoch nicht, die Photoshopkritikerinnen zu besänftigen

Miss Universe 2004, Jennifer Hawkins, stand nackt und unge-schönt Modell für die Februar-Titelseite der australischen Marie Claire. Dass dies jedoch eine Meldung wert ist, beweise, dass die Zeitschriftenbranche eine Kluft zu einigen ihrer Leser-innen überbrücken will. Aber die größte Mühe von Marie Claire,  eine Frau im Ursprungszustand zu präsentieren, ruft Gegenreak-tionen hervor -  offensichtlich sei Hawkins zu schön.

Lt. dem Internetmagazin gehe das Anliegen der Butterfly Foundation, einer australischen Hilfsorganisation gegen Ess-störungen, mit der Abbildung des ungeschönten Fotos des Supermodels mehr Bewusstsein für ein positives Körperfgefühl zu kreieren, ins Leere. Marie-Claire-Leserinnen äußerten sich u.a. so: "Sie [Hawkins] will uns [Frauen] ein besseres Gefühl dafür geben, wie wir aussehen - vielen Dank - ich fühle mich jetzt schlechter! Ich habe Größe 10 und immer noch mehr Speckrollen als sie." Eine andere: "Wenn mich irgendwas jemals dazu gebracht hat, zur Toilette zu laufen und mir den Finger in den Hals zu stecken, dann ein Foto der nackten Jennifer Hawkins."

Die Herausgeberin der Marie Claire erklärte der Internetseite The Age, was auf der Hand liegt, nämlich, dass Hawkins für die Titelseite ausgewählt wurde, weil sie Miss Universe war: "Jennifer verkauft Zeitschriften und sie erregt Aufmerksamkeit. Wenn Marie Claire sich dafür entschieden hätte, eine Normalfrau aufs Cover zu bringen, wie zum Beispiel mich oder eine Ihrer Freundinnen, würde das nicht dasselbe Bewusstsein schaffen."

In der Zeitschrift, die am heutigen Mittwoch in die Regale kommt, sagt Hawkins: "Ich bin kein Strichmännchen - ich bin der Ansicht, dass es eine großartige Idee ist, Frauen auf den Weg zu geben, einfach sie selbst und zufrieden zu sein."
Quelle
Interview mit der Butterfly Foundation auf The Age
Marie Claire: Interview Jennifer Hawkins
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Herbst 2009: Naturistenstieg Dankerode eröffnet


Nur mit Rucksack und Wanderschuhen bekleidet: Katrin (28) und Mandy (22) schauen sich vor dem Start noch einmal die genaue Wanderroute für den Harzer "Naturistenstieg" an. © dpa. Quelle: GMX

"Der Harzer Naturistenstieg (nicht -steig!), der nach Betreiberangaben erste offizielle Nacktwan-derweg Deutschlands, wurde im Herbst 2009 eröffnet. Zumindest teilweise. Denn bisher sei die Strecke zwischen Dankerode im Landkreis Quedlinburg und der Wippertalsperre noch nicht fertig ausgeschildert, sagt der Initiator des unge-wöhnlichen Wanderweges, Heinz Ludwig. Zudem gebe es entlang des 18 Kilometer langen Weges, der von Dankerode zur Wippertalsperre und zurück führt, noch zu viele Brenn-Nesseln. Ein Umstand, der sich für Wanderer, die textilfrei unterwegs sein wollen, besonders unangenehm auswirkt. Richtig losgehen solle es schließlich im Mai 2010. Dann wird es laut Ludwig, der in Dankerode einen Campingplatz und einen Gastro-nomiebetrieb unterhält, auch eine Karte von dem Weg geben. Das Interesse an seinem Vorhaben sei groß, betont Ludwig. Da es andererseits aber auch moralische Bedenken aus verschiedenen Richtungen gebe, wolle er das Projekt langsam angehen. Die Strecke sei abgelegen und führe bis zur Wippertalsperre, wo sich die Nacktwanderer bei einem Bad erfrischen könnten." Focus

Harzer Naturistenstieg: Gesamtlänge: 18 Kilometer, Höchste Erhebung: 445 Meter. Gemeinde Dankerode, Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt.
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22.09.09: Australien - Eliteeinheit rennt nackt um Polizeibus
Spiegel.de: Es war eine echte Schnapsidee: Nach einem Junggesellenabschied hielten Mitglieder einer Eliteeinheit der australischen Polizei an jeder Ampel an und rannten nackt um ihren Bus. Jetzt erwartet die Beamten ein Disziplinarverfahren - und vielleicht sogar eine Anzeige.

Sydney - Der feucht-fröhliche Junggesellenabschied für einen Kollegen wird für eine Eliteeinheit der australischen Polizei in Brisbane böse Folgen haben. Weil sie auf der Rückkehr von der Feier jede rote Ampel nutzten, um nackt um ihren Polizeibus zu rennen, droht ihnen nun ein Disziplinarverfahren, wenn nicht sogar eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.

Mindestens viermal seien die Mitglieder der auf Verhandlungen mit Geiselnehmern spezialisierten Einheit während des Halts ihres Busses ausgestiegen und hätten die sogenannte "Chinesische Feuerwehrübung" absolviert, sagte ihr Vorgesetzter Bob Atkinson. Einer der Beamten war nach seinen Angaben sogar im Dienst.

Eine Entschuldigung für das Verhalten hatte Atkinson nicht. "Das ist ein Alptraum. Wir alle hoffen nur, dass jetzt nicht noch mehr kommt", sagte er in Anspielung auf die inzwischen notorische Rüpelhaftigkeit der Polizei von Queensland. Unter anderem waren Beamte dabei erwischt worden, wie sie in der Öffentlichkeit uriniert oder sich ohne Grund wilde Verfolgungsjagden geliefert hatten. Quelle
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05.09.09: Die unpolitische Nackte
taz: Bericht über die Radwandertour von Anita und Wolfgang Gramer mit zwei weiteren Ehepaaren zur Ostsee im Sommer 2009
OHNE Sie finden Nacktproteste aufdringlich und FKK spießig. Aber sie ziehen sich gern aus. Eine Tour mit neuen Nackten
VON LUISE STROTHMANN

"Cornelia schaut Anita an und sie schaut neidisch. Wegen der Schuhe. Klar, Anita Gramer ist schön, sie hat diese perfekte streifenfreie Bräune, diese unaufdringlich richtigen Proportionen, sie strahlt, sie lacht, sie schwebt. Aber vor allem hat sie leichte Wildledersandalen. Cornelia Krause trägt Socken und schwarze Lederstiefeletten zum Nichts.

Sie hat keine Sandalen dabei, weil sie bis vor kurzem gar nicht wusste, dass sie an diesem Tag nackt durch Brandenburg radeln würde. Cornelia Krause, 41, Studentin der Molekularbiologie aus Berlin, kam eigentlich hierher, um mit ihrem Geliebten in einem hellblauen Holzhäuschen Urlaub zu machen, der Gästewohnung des Naturistenpaares Anita und Wolfgang Gramer. Die fragten ihre Gäste, ob sie auf eine Radtour an die Ostsee mitkommen wollen. Nackt.

Anleitung zum Ausziehen

Die Menschen, die an diesem Morgen neben Cornelia ihre Satteltaschen festzurren, stehen für die mindestens dritte Generation moderner Nackter. Anita und Wolfgang Gramer haben gerade ein neues Buch zum Thema geschrieben. Titel: "Schöner sexen. Anleitung zum Ausziehen", auf dem Umschlagfoto steht Anita Gramer nackt in der Sonne und hält ein Feigenblatt in die Höhe. Die beiden beschreiben, wer sie sind - und wer nicht.

FKKler zum Beispiel. "Die FKK-Bewegung ist spießig", sagt Wolfgang Gramer. Angefangen habe es um 1900 mit Modernisierungkritik und Egalitarismus, aber heute gehe es nur noch um Vereinsgefühl - um Kleingarten. "Die lassen sich ghettoisieren." Protestnackte wollen die Gramers aber auch nicht sein. Politisches Ausziehen in den Sechzigern, Rufe nach dem Menschenrecht auf Nacktsein wie die des Sexualtherapeuten Peter Niehenke - "das ist uns zu missionarisch", sagt Anita Gramer.

Die neuen Nackten interessieren sich nicht für Vereine und Ideologien, sie interessieren sich für sich selbst. Für das Ablegen ihrer katholischen Erziehung. Für den Kampf mit der eigenen falschen Scham. Für das Kitzeln auf der Haut.

"Auf das Kitzeln könnte ich verzichten", sagt Cornelia Krause. Sie schiebt ihr Rad den Sandhang hinterm Haus herauf, das lange Gras streift ihren Oberschenkel, mit einer schnellen Handbewegung reibt sie über die Stelle. Auf dem Feldweg steigt sie auf. Den Sattel hat Cornelia mit einem Tuch gepolstert. Langsam fährt sie an, die Reifen federn, ihre Flanken vibrieren im Takt. "Ich fühle mich schon gut, viel näher an der Natur." Aber an das erste Dorf will sie noch nicht denken. Die drei Paare haben über 200 Kilometer vor sich.

Der Weg führt an einer Bundesstraße entlang. Die Gruppe wird still, tritt, fährt. Autofahrer drehen die Köpfe, ein junges Paar schaut starr geradeaus, niemand hupt, niemand ruft. Cornelia Krause hat trotzdem Angst, sie zu bedrängen. "Wenn man etwas für sich selbst gut findet, neigt man dazu, es auch für andere zu wollen", sagt sie. Sie habe genug demonstriert. Für mehr Fahrradverkehr, gegen rechts natürlich, für Polyamory - Liebesbeziehungen mit mehreren Menschen. "Ich will nicht so ins Demonstrative gehen."

Aber sich deshalb jedes Mal vor dem Ortsschild etwas anziehen? "Ich möchte einfach nur machen können, womit ich mich gut fühle", sagt Anita Gramer. "Und eben auch dann, wenn ich in der Öffentlichkeit bin." Die 36-Jährige war Referendarin am katholischen Gymnasium, als sie den 30 Jahre älteren Wolfgang Gramer traf. Das Nacktsein hat etwas vom Ausziehen ihrer Vergangenheit. Jetzt will sie einfach Pippi Langstrumpf sein. "Das normale Leben ist doch langweilig." Radikalindividualismus - mit Neigung zum Anarchismus, sagt Anita Gramer.

Ernsthaft Ärger bekommen hat sie dafür nie. Nacktsein ist in Deutschland nicht verboten. Für Erregung öffentlichen Ärgernisses, Artikel 183a Strafgesetzbuch, oder Belästigung der Allgemeinheit, Artikel 118 Ordnungswidrigkeiten-Gesetz, muss eine sexuelle Absicht da sein. Die Streifenpolizisten, die am Dorfeingang gerade einen Unfall aufnehmen, heben nicht mal den Kopf.

Eine Frau, die mit einer anderen an einer Haustür steht, sagt laut: "Sieht zwar scheiße aus, aber es kann ja jeder machen, was er will." Dabei sind alle in der Gruppe landläufig hübsch, schlank und intimrasiert, wie auf den Fotos in den Büchern der Gramers. Nach dem Lesen von "Schöner sexen" fragte eine befreundeter Heilpraktiker gar: "Wo sind die Dicken, wo sind die amputierten Brüste, wo die herausgestülpten Hämorrhoiden?"

"Es ist schade, dass Menschen den natürlichen Anblick von Menschen nicht mehr ertragen können", sagt Anita Gramer. Deshalb gibt sie Seminare im Anfassen, veranstaltet Nacktwanderungen und Fahrten wie diese. Der Unterschied zum Missionarischen? "Die Botschaft bin ich", sagt Anita Gramer. Und diese Botschaft darf jeder sehen.

"Die Botschaft bin ich"
ANITA GRAMER"

Quelle

15.06.09: Nacktsein auf der Straße
F.A.Z., 16.06.09, Seite 32: "Glossar der Krise - Traum. Es gibt nur wenige Träume, die universal sind, und einer davon ist der vom Nacktsein auf der Straße."
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14.06.09: Rund 1200 Nudisten bei der größten Nacktradeltour der Welt
London: Im Adamskostüm quer durch die Stadt. Rund 1200 Nudisten sammeln sich im Hyde Park, um gemeinsam und nackt quer durch die Stadt zu radeln.


Bei strahlendem Sonnenschein passierten die Nacktradler alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, einschließlich Parlament und Big Ben. © Maike Neuendorff

F.A.Z., 15.06.09, Seite 9: "Es ist der sechste „Naked Bike Ride“ in der britischen Hauptstadt, und es sei der größte der Welt, sagen die Veranstalter. Beim ersten Mal, vor fünf Jahren, sind nur wenige Dutzend Teilnehmer gestartet. Doch es werden jedes Jahr mehr Menschen, die im Juni aus ganz Europa nach London kommen, um dort nackt Fahrrad zu fahren.

Es gehe um das Recht auf „persönliche Freiheit“, sagt Freeman. Eine Uniform mache einen Menschen zum Polizisten, ein Anzug seinen Träger zum Geschäftsmann. „Wenn du Kleider trägst, wirst du in eine Rolle gezwungen, du bist dann nicht mehr du selbst“, sagt er. Und damit enden dann auch schon die Gemeinsamkeiten mit der Geburtstagsparade der Queen. Bei ihr war alles formvollendet, das perfekte Rollenspiel. Freeman und seine Mitstreiter wollen das Gegenteil.

 
Mit ihrer Tour wollen die Nacktradler auf alternative Fortbewegungsmittel aufmerksam machen und gegen die Abhängigkeit von Erdöl protestieren. © Maike Neuendorff

Die Nudisten haben es nicht leicht. Da ist zum Beispiel der Nackwanderer Stephen Gough, ein früherer Soldat, der Großbritannien hüllenlos von Norden nach Süden durchwandert hat. Der Brite sitzt gerade wieder einmal eine zwölfmonatige Gefängnisstrafe wegen Landfriedensbruchs ab... Beim „Naked Bike Ride“ in London gibt es an diesem Samstag keinen Ärger. Die Veranstaltung, die seit einigen Jahren in ähnlicher Form in zahlreichen Städten rund um den Globus stattfindet, ist als Demonstration angemeldet und genehmigt. Es gehe um die Freiheit nackt sein zu dürfen, um mehr Rücksicht auf Radfahrer im Straßenverkehr und gegen die Abhängigkeit vom Erdöl, proklamieren die Veranstalter."
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15.06.2009 Seite 9. weiterlesen...
http://www.worldnakedbikeride.org/

 
Die Zuschauer des „Naked Bike Ride” standen so eng wie beim Zieleinlauf der Tour de France.
© Maike Neuendorff
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Nakukymppi, finnische Nacktlaufveranstaltung am 12. Juni 2009
Start: Freitag, 12. Juni 2009, 7:30 Uhr
Strecke: 10 KM, frei einteilbar, für Läufer, Walker und Nordic Walker. Als Bekleidung zugelassen waren nur Schuhe, Socken und Kopfbedeckungen, bei Frauen zusätzlich ein Top oder ähnliches. Im Jahre 2008 nahmen 50 Leute teil, die von 450 Zuschauern begleitet wurden. Der 2009er Lauf hatte 82 Teilnehmer, davon 20 Frauen.
Video 2009  Fernsehbericht 2008  Homepage  Wikipedia
Weitere Informationen erhältlich direkt vom Organisator der Veranstaltung, Aarne Heino, per Telefon (+358 400 483347) oder e-mail info@nakukymppi.net.
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10.06.09: Der unauslöschliche Makel des Selbst
In Berlin wurden drei Tage lang der Affekt der Beschämung und seine Artverwandten durchdiskutiert

F.A.Z., 10.06.09. "Der Mensch wird von der Scham verfolgt. Seit dem Sündenfall ist sie ihm, so will es die biblische Geschichte, ein unentrinnbarer Makel. Der aus dem Paradies vertriebene, seiner selbst bewusst gewordene Mensch erkannte die Nacktheit seines Körpers und begann, sich seiner Sexualität zu schämen, schutzlos dem Blick der höchsten Instanz und den sezierenden Blicken anderer ausgesetzt. Über alle Verstellungen und Verhüllungen durch Kleidung, Sprache und Institutionen hinweg wird der Mensch die Scham nicht los. Sie bleibt ihm als tief in den Körper imprägniertes Gefühl, im Extremfall gesteigert bis zum vernichtenden Wunsch, im Augenblick tiefster Erniedrigung im Boden zu versinken. Seither fühlt sich der Mensch doppelt gefährdet, von der eigenen Schamangst und von fremden Blicken, die ihn zu vergegenständlichen, festzusetzen und zur wehrlosen Anerkennung eigener Defizite zu zwingen drohen, ohne dass er selbst aus der Perspektive des eigenen Körpers heraustreten könnte. Was heißt es, sich so grundlegend entblößt zu erfahren? ..." Weiterlesen...
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.06.2009 Seite N3

Siehe auch
Tagung: Scham und Schamlosigkeit, 4.-6 Juni 2009
Grenzverletzungen im Spannungsfeld von Dissimulation und Ostentation
Interdisziplinäre Tagung der Humboldt-Universität zu Berlin
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09.06.09: Achtung, Nacktbader
Warntafeln am Strand von Ahlbeck aufgestellt. Von Frank Pergande


Von links: Dietmar Gutsche, Kurdirektor der Gemeinde Heringsdorf und
Robert Karelus, Sprecher des polnischen Ostseebades Swinemünde,
beim Aufstellen eines neuen FKK -Schildes am Ostseestrand.
Foto: Stefan Sauer, Johanneskloster 28, 18439 Stralsund

F.A.Z., 09.06.09. Seit Dezember 2007 gehört Polen zum Raum, in dem das Schengener Abkommen gilt. Seitdem ist auch der Grenzzaun am Strand auf der Insel Usedom zwischen Świnoujście, dem früheren Swinemünde, und dem Ostseebad Ahlbeck fortgeräumt. Seit kurzem fährt auch die Usedomer Bäderbahn über die Grenze hinweg bis Świnoujście. Die Freude über so viel Offenheit wurde im vergangenen Sommer allerdings etwas getrübt, weil sich einige Polen über den FKK-Strand – nun, sagen wir, erstaunt zeigten.

Das Thema Freikörperkultur ist ohnehin ein sensibles. In der DDR-Zeit war es mit FKK und Textil nicht so streng getrennt, was unter den ersten westdeutschen Gästen Verwirrung auslöste. Es war sozusagen einer der ersten deutsch-deutschen Konflikte, die nach der Wiedervereinigung ausbrachen. Ahlbeck wies daraufhin offiziell einen FKK-Strand aus. Er ist 500 Meter lang. Und da er sich nicht direkt an der Seebrücke erstrecken sollte, rückte er in östliche Richtung, in Richtung Grenzzaun also. So kam es, dass die polnischen Strandwanderer zuerst gleichsam über die nackten Deutschen stolperten und das wenig schicklich fanden. Zwar heißt es auf Usedom, das Problem sei in den Medien übertrieben worden. Es habe keineswegs Beschwerden, bestenfalls Hinweise von polnischer Seite gegeben. Dennoch entstand die Idee, Schilder auch in polnischer Sprache aufzustellen.


"Olaf Burow, Mitarbeiter der Kurverwaltung der Gemeinde Heringsdorf, stellt am Montag (25.05.2009) am Ostseestrand des Seebades Ahlbeck (Gemeinde Heringsdorf) ein FKK -Schild auf. Unmittelbar vor der Badesaison ließen Tourismusverwaltung und die Gemeinde Heringsdorf am gleichen Tag die in deutscher und polnischer Sprache gehaltenen Schilder aufbauen. Damit sollen ahnungslose Spaziergänger aus dem katholisch geprägten Polen auf Beginn und Ende der FKK-Zone aufmerksam gemacht werden. Die Nacktbader hatten im vergangenen Jahr für Entrüstung in Polen gesorgt. Mit dem Beitritt Polens zum Schengener Abkommen Ende 2007 waren auch die Grenzzäune am Strand abgebaut worden. Foto: Stefan Sauer dpa/lmv +++(c) dpa - Bildfunk+++" (Text: spiegel.de)

Nun sind sie endlich da, rechtzeitig vor Beginn der Badesaison. Sie weisen als „Willkommensschild“ in deutscher, polnischer und englischer Sprache auf den bald beginnenden FKK-Strandabschnitt in Grenznähe hin. Außerdem wird der FKK-Strand mit zwei weiteren Schildern – „Beginn FKK Strand“ und „Ende FKK Strand“ – gekennzeichnet. „Die dreisprachigen Hinweisschilder sollen das friedliche Nebeneinander von Deutschen und Polen fördern“, heißt es bei der Usedom Tourismus GmbH. In Deutschland wolle man die Ansichten der polnischen Nachbarn respektieren, welche die Freikörperkultur der Deutschen nicht vorbehaltlos annehmen. Insgesamt gibt es auf Usedom elf ausgewiesene FKK-Strände mit einer Gesamtlänge von neun Kilometern." Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.06.2009 Seite 2
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06.05.09: Nudisten werden von United Internet diffamiert
Berichterstattung stellt Swinger und Nudisten in einen unkritischen Zusammenhang

In einem am 5. Mai auf den Eingangsseiten der Internetportale von GMX und 1und1, beide Tochtergesellschaften der United Internet AG, verbreiteten Artikel über den "Ferkelstrand" des Ortes Aschau (Gemeinde Altenhof bei Eckernförde, Schleswig-Holstein) ist unter der Überschrift "Swinger-Partys am Ostseestrand" zu lesen: "Swinger und Nudisten aus ganz Deutschland haben einen abgelegenen Ostseestrand für sich entdeckt. Dort steigen jetzt immer öfter Gruppensex-Partys - sehr zum Ärger der erbosten Anwohner."

Dieser Satz impliziert, dass Nudisten in gleicher Absicht wie die "Swinger" den betreffenden Strand aufsuchten, um sich an "Gruppensex-Partys" zu beteilligen. Die Nennung der beiden Bezeichnungen "Swinger" und "Nudisten" im Zusammenhang mit "Gruppensex-Partys" stellt die Einbeziehung der Personengruppe "Nudist" in eine andere (der "Swinger" und der Beteiligten an "Gruppensex-Partys") dar; ein mitgemeinter, aber nicht explizit ausgedrückter Bedeutungsinhalt. Exakt dieselbe Intention verfolgt auch folgende Aussage: "Der idyllische Strand wird auf einschlägigen Webseiten gerne als "Ferkelstrand" bezeichnet und gilt als Geheimtipp in der Nudisten- und Swingerszene."

Ein Foto mit der Rückenansicht zweier sich sonnender, junger Frauen, welches von United Internet bereits in der Vergangenheit zur Illustration eines Ostsee-Artikels verwendet wurde, ist mit dem Text versehen "Ostseestrände wie dieser sind bei FKK-Fans äußerst beliebt. Ein Strand bei Eckernförde soll jetzt aber Treffpunkt für Sextouristen geworden sein."

Auf den betreffenden Internetseiten wird in einem eigens hervorgehobenen Bereich herausgestellt, dass der Artikel mit den Worten "Ostsee, Swinger, FKK" verschlagwortet ist. Auch hier wird von den Autoren eine vermeintliche Schnittmenge der Orientierungen von Menschen, welche sich den "Swingern" und solcher, die sich der "FKK" zugehörig fühlen, in den Raum gestellt. Eine Begründung wird nicht gegeben. Zudem wird der Leser völlig im Unklaren gelassen, welche Bedeutungen die Bezeichungen Swinger, FKK und Nudist  haben. Stattdessen werden im BILD-Stil mit unkommentierten Begriffen, über die in der Bevölkerung unklare Bedeutungen vorherrschen,  Schubladendenken und Bewertungen ausgelöst.

Nudisten distanzieren sich von einer Vereinahmung der Medien mittels einer undifferenzierten und diffamierenden Betrachtungsweise, welche sie mit "Swingern" und "Sextouristen" gleichstellt, wie dies von United Internet vorgenommen wurde. Für Swinger ist Nacktheit eine Strategie zur sexuellen Befriedigung. Auf das von United Internet verwendete Wort "Sextourist" soll hier nicht näher eingegangen werden. Ein Nudist erhebt für sich den Anspruch, ein wertfreies Nacktsein in den Mittelpunkt des Augenblicks zu stellen.

Mit dem Ablegen der Kleidung wird der Nudist jedoch nicht automatisch asexuell. Das unterscheidet ihn von einem Mitglied eines FKK-Vereins, auf dessen von der Öffentlichkeit abgeschirmten Gelände jegliche sexuelle Regung abgelehnt wird. Der Nudist hat weder Angst vor seiner Sexualität oder der Anderer noch vor seinem nackten Körper oder des seiner Mitmenschen. Die Ziele, welche der Nudist /die Nudistin mit dem Ablegen der Kleidung verfolgt, sind im Vergleich zum Swinger grundsätzlich unterschiedlicher Natur. Die Nacktheit des Nudisten / der Nudistin hat nicht per se eine sexuelle Bedeutung. Für sie hat Sexualität  im bekleideten wie im unbekleideten Zustand denselben Stellenwert. Zum Artikel

6. Mai 2009, Johannes Kathol
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The Naked Woman: A Study of the Female Body. Autor: Desmond Morris

 

Unbestritten der wesentliche Beobachter der conditio humana, wirft der Best-Seller-Autor Desmond Morris sein kritisches Auge auf die weibliche Form in dieser Kopf-bis-Fuß Erforschung aller weiblichen Dinge - in Fortführung der bahnbrechenden Untersuchung The Naked Ape (1967). Jedes Detail einer genauen Prüfung unterziehend, untersucht Morris die evolutionären, kulturellen und biologischen Merkmale und Tendenzen, die zum heutigen Lebewesen "Frau" geführt haben. Morris ist voller Bewunderung für sein Forschungsobjekt und stellt fest, dass der weibliche Mensch "weit fortgeschrittener" ist als ihre männlichen Kollegen - das Ergebnis von evolutionären Entwicklungen, die aus ihr den "bemerkenswertesten Organismus" auf dem Planeten gemacht haben. Und doch betont Morris mit Nachdruck, die Frau sei noch nicht weit genug - zumindest in einigen globalen Kulturen, in denen die männliche Dominanz im Widerspruch steht zur biologischen Zielsetzung. Jedes sich auf Körperteile beziehende Kapitel, so subtile wie das auf Augenbrauen oder so offensichtliche wie das auf die Brüste, untersucht, wie jedes Merkmal durch soziale Durchsetzung geprägt wurde. Morris nimmt sich ein komplexes Thema vor, zerlegt es seine Einzelheiten im Dienste einer kritisch erleuchtenden Erfahrung und bleibt dabei immer unterhaltsam.

Text: Carol Haggas in Booklist
Quelle: Amazon
Übersetzung aus dem Amerikanischen: Google / Johannes Kathol

 

Vom selben Autor erschien im Jahre 2008 das Buch The Naked Man: A Study of the Male Body
"A refreshing celebration of the wonder that is the human male." - "New Scientist"
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25.09.08: Pornostar in PETA-Kampagne gegen (zuviel) Sex
DailyNet Service - Jenna Jameson für türkische Hunde: Kastrieren statt Töten! mehr...


© Gavin Bond for PETA

Mehr über die PETA-Kampagne in der sich auch Corinna Schumacher engagiert.

Ein Beispiel für PETA's Vegetarier-Aktion:


Ex-Baywatch-Nixe Traci Bingham ist überzeugte Vegetarierin. © Peta
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23.09.2008, 06:01: "Nacktwanderweg" im Harz: Unsinn oder tolle Werbung?
Volksstimme Sachsen-Anhalt - Goslarer Verkehrsverband will bis Jahresende das Interesse in den Orten ausloten

Wernigerode. Im Harz könnte es den ersten deutschen Nacktwanderweg geben. Der Harzer Verkehrsverband (HVV) in Goslar zeigt sich einer solcher Idee aufgeschlossen gegen über, nennt sie "eine PR-Aktion mit Chancen auf Verwirklichung". Rekordwanderer "Brocken-Benno" aus Wernigerode hingegen warnt davor, die Gefahren des Gebirges zu unterschätzen.

"Der erste deutsche Nacktwanderweg bei uns im Harz, das wäre ein PR-Gag durchaus mit Chancen, verwirklicht zu werden." Das sagte Michael Lücke, Geschäftsführer des Harzer Verkehrsverbandes (HVV), gestern der Volksstimme. "Nach dem Motto ,Natur zur Natur‘ und vergleichbar mit den beliebten FKK-Nacktbadestränden an Nord- und Ostsee halte ich es für durchaus gut möglich, dass es Interessenten dafür gibt." mehr...
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22.09.08, 08:43 Uhr: Der erste deutsche Nacktwanderweg im Harz -das wär 'ne Nummer!
MDR1 Radio Sachsen-Anhalt - "Nacktwandern wird immer beliebter und im Harz soll es bald auch ganz offiziell möglich sein. Dort könnte der 1. Nacktwanderweg Deutschlands entstehen."

MDR1-Redakteur Matthias Gold wurde durch einen Zeitungsausschnitt auf die "Natursportart" Nacktwandern aufmerksam und fragte Michael Lücke, Geschäftsführer des Harzer Verkehrsverbandes: "Nacktwandern, Herr Lücke, ist das auch was für den Harz? Und völlig übrraschend seine Aussage, man könnte doch einen richtigen Nacktwanderweg ausweisen: ...so dass jeder bekleidete Wanderer weiß, aha - hier könnten mir Nacktwanderer begegnen ... Der erste deutsche Nacktwanderweg im Harz - das wär 'ne Nummer!" (Michael Lücke) Der Harzer Verkehrsverband wird jetzt mit dem Marketingausschuss darüber reden und vor allem mit dem Harzclub. Das ist ein Verein mit über 1000 Migliedern, einer der größten Wandervereine des Harzes." Hauptwegewart Alfred Ahland: Uns stört das nicht. Gute Chancen also!"
Sendung hören
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17.09.08, 08:30 Uhr: Nacktwanderer Ostschweiz
Überblick: Deutsche Welle, Focus Europa vom 17. September 2008
Sendung: Fokus Europa (Sendung 17.09.2008/mp3-Download) | Beitragslänge 14:59
Beitrag: Nacktwanderer Schwägalp-Wasserauen Zum Anhören: real player für windows
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16.09.2008, 01:05 Uhr: Ostschweiz - Nackt im Neckertal
Tagblatt - "Die kommen aus dem Deutschen herein, sollen doch dort blutt wandern!"

«In Australien können sie so etwas machen, da ist das doch normal!» Die alte Dame am Seniorenstammtisch regt sich auf. Nacktwandern ist das Gesprächsthema.

Neulich sei so einer im Neckertal aufgefallen. Von Dicken nach Degersheim sei er gewandert, «hintenrum» selbstverständlich, über die Hügel, nicht durchs Dorf. Jemand hat ihn beim Restaurant Bergli getroffen, er habe ihn nach dem Weg befragt, splitternackt sei der gewesen.

«Also wirklich füdleblott», nur einen Rucksack habe er angehabt. «Der hat doch die Hosen sicher dort drin gehabt, der hat sie doch nicht zu Hause gelassen!»  Lachen am Tisch der älteren Vormittagsgäste. mehr...
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14.09.2008, 13:18 Uhr: Wie ein Verbrecher behandelt
SonntagsBlick - Als Nacktwanderer machte er schweizweit Schlagzeilen. SonntagsBlick hat Rolf S.* aufgespürt. Dieser kritisiert die Polizei.

 

Über eine Stunde stapft er durch Wälder und Wiesen, nackt wie Gott ihn schuf – für ihn nichts Ungewöhnliches. Er betreibt gelegentlich FKK und war schon öfters ohne Kleider in den Bergen unterwegs. Fünf Wanderer kommen ihm entgegen. «Diese haben nicht reagiert. Bisher hatte niemand ein Problem mit mir.»

Doch kurz vor Wasserauen versteht Rolf S. die Welt nicht mehr. Mitten auf dem Wanderpfad steht ein Polizist... mehr...
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12.09.2008, 19:26 Uhr: im Adamskostüm im Appenzeller Land
Schweizer Fernsehen - Bei dem am Donnerstag auf dem Alpstein (AI) angehaltenen Nacktwanderer handelt es sich um einen 44-jährigen Mann aus der Ostschweiz, der gelegentlich in FKK-Kreisen verkehrt.

Der Mann war am Donnerstag von der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden angehalten worden, weil er nackt unterwegs war. In den vergangenen Tagen seien mehrere Hinweise bei der Polizei eingegangen, wonach Nacktwanderer unterwegs seien.

Der Vorfall wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Es sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass sich in den letzten Tagen noch weitere Personen nackt in der Region des Alpsteins aufgehalten hätten. Es sei zu hoffen, dass mit diesem Eingreifen die Vorkommnisse der Vergangenheit angehörten, schreibt die Polizei. mehr...

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in einigen Ländern Europas wird „FKK“ als Fremdwort verwendet. In Polen nicht.
Die ostdeutsche Neigung zur Freikörperkultur führte zu einem der ersten deutsch-deutschen Konflikte nach dem Ende der DDR. Die Westdeutschen glaubten ihren Augen nicht zu trauen, wo im Osten überall nackt herumgesprungen wurde. Und die Ostdeutschen bewiesen Renitenz, als der Wildwuchs endlich einer bundesrepublikanischen Ordnung weichen sollte. Nun erlebt der Streit über FKK eine Neuauflage
08.09.2008, Frankfurter Allgemeine Zeitung: Neuer Streit: Was begeistert den Osten so an FKK?
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FKK auf der Ostseeinsel Usedom
Freizügige Deutsche und zugeknöpfte Polen – auf der Ostseeinsel Usedom soll ein »FKK-Krieg« toben. Was ist dran? Ein Frontbericht
28.08.2008, Die Zeit:
Badekrieg
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FKK und Nacktheit in der DDR
Prof. Dr. Kurt Starke über die im Vergleich mit Westdeutschland unterschiedliche Entwicklung von Sexualität und Freikörperkultur in Ostdeutschland

26. August 2008, ZDF-Mittagsmagazin: DDR-Sexualforscher Kurt Starke zu Gast. Zum Videobeitrag (zdf.de, 40 MB, 6:07 Min.)
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Die nackte Wahrheit über irische Naturisten
"Schlechtes Wetter, eine prüde Bevölkerung und eine unsichere Gesetzeslage - irische Naturisten haben es nicht leicht. Ist Irland schon soweit, sich in Richtung "clothing optional zu entwickeln?
14. August 2008, irishtimes.com

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Erster Zipfelstürmer verhaftet


Foto: Bild.de

19. August 2008, Bild.de:
In der Sächsischen Schweiz treffen sich regelmäßig zehn Männer zum Nackt-Wandern. Sie erklimmen mit ihren blanken Popos und kleinen (Ruck)säcken die höchsten Gipfel. Doch jetzt trieb es ein Zipfelstürmer wohl zu sehr auf die Spitze – und wanderte statt nackt auf den Gipfel angezogen ins Kittchen ...

Schon seit Monaten stapeln sich bei Nackt-Wanderer Siegfried Grawert (51, Mitte) Anzeigen und Bußgeldbescheide wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und Belästigung der Allgemeinheit. Über 20 Strafzettel mit insgesamt 2000 Euro Bußgeld flatterten ihm ins Haus. Der Hausmeister ignorierte alle. Er sagt: „Viele unterstellen mir krankhaften Exhibitionismus. Doch das stimmt nicht, ich belästige ja niemanden. Nacktsein ist das Natürlichste der Welt, in keinem Gesetz verboten!“ mehr...

Anm. der BIB: Siegfried Grawert wurde in Beugehaft genommen wegen des Nichtbezahlens der Bußgeldbescheide. Diese werden von der Polizei in der Annahme eines Sachverhaltes ausgestellt. Dagegen ist der Widerspruch vor den Gerichten (Amtsgericht) zulässig. Vor dem Amtsgericht kann der Sachverhalt dargestellt und geklärt werden. Das wäre ein ungleich besseres Vorgehen gewesen, als die Bußgeldbescheide schlichtweg zu ignorieren. Auch für den Fall, Siegfried Grawert wäre finanziell nicht in der Lage, die Bescheide zu bezahlen, gäbe es Lösungsmöglichkeiten.
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Nacktwanderer in der Sächischen Schweiz
Überzeugte Nudisten sorgten bei Wanderern für erstaunte Blicke


Überrascht? Rainer Blanquett (50,r.) aus Hünfeld, Siegfried Grawert (51,M.) aus
Gunzenhausen und Wolfgang Kettler (59) aus Heidenau waren dieser Tage hüllenlos
im Bielatal wandern. Foto: Marko Förster (Quelle: Sächsische Zeitung)

11. August 2008, Sächsische Zeitung
Siegfried Grawert fühlt sich nackt am wohlsten, und deshalb will er den FKK-Gedanken verstärkt öffentlich machen. In diesem Jahr hat er schon zwei Nudisten-Camps in der Sächsischen Schweiz mit unterschiedlicher Besetzung organisiert. Alles Männer – Frauen seien da noch zögerlich: "Nacktheit muss als gesellschaftliches Engagement begriffen werden"
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Bild schreibt, was Deutschland denkt
"Nacktivurlaub ist der neue Trend!"

August 2008, bild.de
"Nackt im Urlaub – herrlich, finden mehr und mehr Touristen. Vorbei die Zeit, in der Freikörperkultur nur auf ausgewählten Campingplätzen oder an versteckten Stränden möglich war. Nacktivurlaub ist der neue Trend! BILD.de stellt die besten Hüllenlos-Reisen vor:"
FKK-Safari, Hüllenlos-Kreuzfahrt, Nacktwandern...
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Amanda Beard fühlt sich wohl in ihrer eigenen Haut


06.08.2008. Peking, erster Athleten-Protest: Amanda Beard, 2004 Olympiasiegerin über 200 m Brust, hielt im Olympischen Dorf ein Nacktfoto von sich selber hoch und protestierte damit gegen Tierquälerei. Das Poster stammt von einer Werbekampagne der Tierschutzorganisation Peta und zeigt Beard, wie sie ohne Kleidung im Wasser kniet.


Foto: www.blick.ch

„Die Olympischen Spiele sind ein großartiges Forum für mich, um auf meine Botschaft aufmerksam zu machen“, sagte die 26-Jährige. China ist eines der größten Pelz-Exportländer der Welt. Peta kritisiert, dass die Tiere in vielen Farmen nicht artgerecht gehalten werden. Die US-Schwimmerin Amanda Beard gehört zu den schillerndsten Figuren der internationalen Sportszene. Mit 14 Jahren gewann sie ihr erstes Olympisches Gold, wurde über Nacht zum Medienstar..

Mehr über das Tattoo auf Amandas Wade: klick auf das Bild

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Nackt im Wind - eine Wanderung mit einunddreißig Unbekleideten

06. August 2008, WDR 5, Radiobeitrag über eine Wanderung durch's Rothaargebirge, 19 min.
Nackt wandern scheint für manche Menschen der Himmel auf Erden. Sie erfreuen sich an dieser besonderen Unbeschwertheit, fühlen den Wind auf ihrer Haut, die Sonne oder den Regen, Natur pur. Gesund soll es sein und wer nackt und mit Nackten läuft, findet das auch völlig normal - die Gruppe machts. Das Nacktwandern boomt sogar richtig. Also wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen am nächsten Sonntag eine Gruppe Unbekleideter im Wald begegnet. Unsere neugierige Reporterin Anne Siegel (Bild links) wollte das einfach nicht glauben und zog (sich) aus, um die nackten Tatsachen zu recherchieren. (WDR) Zum Radiobeitrag
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Nacktwandern: Hüllenlos glücklich durch Wald und Wiese
Ein in freier Natur freier Mensch berichtet über seine Beweggründe

05. August 2008, Der Westen - das Portal der WAZ-Mediengruppe
Wanderer schätzen festes Schuhwerk und funktionale Kleidung. Nacktwanderer dagegen ver-zichten am liebsten auf beides. Helmut Schultze aus Beckum ist einer von ihnen. Im Interview mit Torsten Droop sagt er: Ich habe die Einstellung, dass ich Teil der Natur bin.
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Frei sein am Strand. Foto: Wikipedia
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FKK und die Philosophie
Lebensstil, Wellness und Ausdruck einer ganzheitlichen geistigen Einstellung

04. August 2008, sueddeutsche.de
Der 37-jährige Autor und Kulturforscher Dr. Michael Grisko, Leiter des Lübecker Buddenbrookhauses, im Interview der sueddeutschen.de über Nacktheit als Philosophie: Freier Körper, freier Wille.
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FKK-Fahrradtour an der Isar
Zwanzig Münchner radeln zwei Tage lang im Adamskostüm entlang der Isar bis nach Lenggries

25. Juni 2008, sueddeutsche.de
"Den Fahrtwind am ganzen Körper spüren": FKK-Anhänger organisieren sich und fahren im Adamskostüm die Isar entlang. Nicht alle Spaziergänger halten das für eine wünschenswerte Befreiung. Von Lisa Sonnabend

Bericht des 3Sat-Fernsehmagazins "Quer" über das Nacktradeln (2007):
Unter unsrer Kleidung sind wir alle nackt
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Naturisten sind die Aktivisten der FKK-Bewegung
10. August 2006, DIE ZEIT
"Hose runter, Schuhe an: Nackt durch die Eifel." Der pointiert, witzig.ironische und intelligent geschriebene Artikel von Michael Allmaier, Finalist im Columbus Autorenwettbewerb 2006 in der Kategorie Langbeiträge, erschien in der "Zeit" am 10. August 2006
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Er wandert ohne Kleider!
24. Juli 2008, Baslerstab
Wenn Markus Müller* wandern geht, braucht er gutes Schuhwerk, eine kleine Gürteltasche für das Wichtigste oder, falls nötig, einen Rucksack – sonst nichts. Denn der 40-Jährige wandert am liebsten nackt. «Nackt zu wandern ist meine persönliche Freiheit, dazu nehme ich mir das Recht!», erklärt der Wanderer. Schliesslich sei es keineswegs verboten, sich hüllenlos zu bewegen. Bekannten hat nichts dagegen, wenn wir zusammen wandern und ich mich dabei ausziehe. Einige wenige schämen sich, wenn sie mit mir gesehen werden. Mit ihnen wandere ich bekleidet.» mehr...

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Nackte Sonnenanbeter liefen über einen Strand in der Grafschaft Kerry, Irland

Über fünfzig Leute zogen sich am Inch-Strand aus, um ein Zeichen für den World Naturist Day zu setzen. Sie hoffen, damit die Beachtung ihres Lebensstils zu steigern.
29. Juli 2006, The Kingdom:
Nacktbader verlangen einen Strand für sich

An folgenden, abgeschiedenen irischen Stränden ist Naturismus angesichts des Fehlens offizieller FKK-Strände möglich.
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Entdecke und erlebe deine Natur!