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Die unsinnige Falkenseer "Nordumfahrung" kann verhindert werden

2. September 2009 - BISF: Das Planfeststellungsverfahren zur umstrittenen Falkenseer "Nordumfahrung" steuert auf einen neuen Höhehpunkt zu. Bis zum 9. Sept. liegen die Unterlagen in Berlin-Spandau aus, die nun jeder einsehen kann, um sich selbst ein Bild von den Auswirkungen der geplanten Schnellstraße auf Berlin, Falkensee und die Umgebung zu machen. Noch ist nichts entschieden - jetzt ist jeder gefragt, seine Meinung zu äußern.


Infos zur geplanten Schnellstraße (rot): klick auf Bild

Die Bürgerinitiative Schönes Falkensee e.V. (BISF) hat die offiziellen Daten und Fakten recherchiert und aufbereitet. Neue Details lassen die geplante Straße immer unsinniger, widersprüchlicher und schädlicher erscheinen. Neben den geringen positiven Effekten der Verkehrsreduzierung auf einigen Hauptstraßen im Falkenseer Innenstadtbereich treten viele Nachteile der neun KM langen Umgehungsstraße zu Tage:

  • das Erholungsgebiet Falkenhagener See würde vom Ortsteil "Gartenstadt Falkenhöh" abgeschnitten
  • die geplante Schnellstraße soll unmittelbar am beliebten Badestrand von Falkensees einzigem See entlangführen. Diese Badestelle wird auch von Spandauer Bürgern intensiv genutzt. Der Erholungswert des Falkenhagener Sees und dessen Umgebung würde erheblich beeinträchtigt werden
  • wer Straßen sät, wird Verkehr ernten: die neue Staße würde zusätzlichen Verkehr anziehen. Mehrere Tausend Fahrzeuge, die täglich auf Falkenseer Stadtgebiet treffen und hauptsächlich Richtung Spandau fahren
  • es droht zusätzlicher Schwerlastverkehr, der die mautpflichtige Autobahn auf dem Weg nach Süden und Berlin meidet
  • die Verkehrsentlastung in Falkensee wäre gering; neue Straßen würden stärker belastet, auch in der Nachbargemeinde Schönwalde und in Berlin-Spandau
  • weitere Bereiche Falkensees und Schönwaldes würden mit Lärm und Schadstoffen belastet
  • die Tier- und Pflanzenwelt würde erheblichen Schaden nehmen, ebenso der sensible Wasserhaushalt
  • das Landschaftsbild würde verschandelt, u.a. durch großzügige Brückenbauwerke mit einer Länge von bis zu 450 Metern
  • das Gebiet zwischen Eiskeller (gehört zu Spandau) und dem Falkenhagener See wäre empfindlich gestört

Die Einschätzung eines neutralen Verkehrsexperten zu den Folgen der Umfahrung liest du hier. Weitere Informationen auf www.nordumfahrung.de und im 28. BISF-Newsletter

Was kannst du tun?

  1. Das Wichtigste: schreibe eine Einwendung gegen das Bauvorhaben. Einwendungen können alle Bürger einreichen, egal wo sie wohnen - also auch die Falkenseer und Schönwalder, die im letzten Jahr nicht reagiert haben. Die BISF stellt Mustereinwen-dungen für dich hier bereit.
  2. Komm zur Infoveranstaltung der BISF am 3. September, die um 19:30 Uhr im Paul-Schneider-Haus in der Schönwalder Straße 23 in Spandau beginnt.
  3. Mach dir ein Bild von der Gegend und schau dir die wertvollen Naturareale an, die durch die widersinnige Trasse gestört und zerstört werden würden. Eine Wegbeschreibung findest du hier. Im Sept. 2009 finden an jedem Sonntag begleitete Begehungen statt.
  4. Unterschriftenlisten für Sammeleinwendungen zum Ausdrucken findest du hier.
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Mitgehen am Mittwoch. Ab dem 10. September 2008 in 14612 Falkensee. Schuhoptional

"Unter dem Motto Deutschland wird fit. Gehen Sie  mit. hat  Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt im Mai 2005 die Kampagne Bewegung und Gesundheit gestartet. An über 40 Orten in Deutschland haben Bürgerinnen und Bürger zum gemeinsamen Spazierengehen "Mittwochsgruppen" gegründet und zeigen im Rahmen der Aktion "Mitgehen am Mittwoch" der Kampagne Bewegung und Gesundheit, dass ein gesundheitsbewusster Umgang mit dem eigenen Körper nicht zwangsläufig Hochleistungssport bedeuten muss. Dieser Überzeugung ist auch die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Bewegung lässt sich leicht in den Alltag integrieren, Bewegung muss nicht anstrengen, Bewegung macht einfach Spaß", so Ulla Schmidt." (bmg)

Die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg hat sich der Aktion "Mitgehen am Mittwoch" des Bundesministeriums für Gesundheit ange-schlossen und führt ab dem 10. September 20008 jeden Mittwoch um 09:30 Uhr einen 3.000-Schritte-Spaziergang in 14612 Falken-see durch.
Treffpunkt: Falkensee, Bahnhof Finkenkrug, Parkplatz Nordseite. Anmeldung nicht erforderlich - einfach kommen und eine halbe Stunde mitgehen durch den schönen Forst zwischen den Falkenseer Stadtteilen Finkenkrug und Waldheim.

  • Datum: Mittwochs ab dem 10. September 2008
  • Zeit: 09:30 Uhr
  • Dauer: ca. 30 Minuten
  • Start und Ziel: 14612 Falkensee, Bahnhof Finkenkrug, Parkplatz Nordseite (Wald)
  • Kontakt: Johannes Kathol, Tel. 0 33 22.834 678, mail@gobib.de


    Die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg ist Partner der Kampagne "Bewegung und Gesundheit" des Bundesministeriums für Gesundheit

    "Unter dem Motto Deutschland wird fit. Gehen Sie  mit. hat  Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt im Mai 2005 die Kampagne Bewegung und Gesundheit gestartet. Seitdem bringt die Kampagne mit bundesweiten Aktionen viel Bewegung in Gemeinden, Städte und Regionen.

    Mehr als 300.000 Bürgerinnen und Bürger, rund 350 Vereine, Krankenkassen und Unternehmen sowie zahlreiche Prominente engagieren sich für die Kampagne. Seit Beginn des Jahres 2006 unterstützen der Deutsche Olympische Sportbund und der Deutsche Wanderverband als Kooperationpartner die Botschaft der Kampagne Jeden Tag 3.000 Schritte extra."mehr...

    Das Bundesministerium meint: "Egal mit welchem Schuhwerk: Hauptsache '3.000 Schritte extra' ''.

    Die Barfuß-Initiatve Berlin-Brandenburg stimmt dem vollkommen zu.
    Egal mit welchem Schuhwerk bedeutet: Sie können auch wegfallen. Eine halbe Stunde forciertes Gehen "geht" im Sommerhalbjahr auf weichem Sand- und Waldboden auch ohne Schuhe. Dadurch erhalten Sie einen zusätzlichen Gewinn an Lebensfreude und trainieren nicht nur Ihren Kreislauf, sondern auch Ihren Bewegungsapparat einschließlich der Füße. Unterbleibt dies auf Dauer, werden die Füße aufgrund von Unterforderung krank. Bereits 60% aller Achtzehnjährigen haben Fußschäden durch unpassendes Schuhwerk und mangelnde Bewegung mit weitreichenden Folgen für das Gesundheitssystem.
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    Das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt: barfuß gehen

    "Ohne Schuhe über Wiesen und durch Wälder: Barfußgehen ist die natürlichste und gesündeste Form der Fortbewegung des Menschen. Leider nutzen wir die Gelegenheit zum Barfußgehen viel zu selten. Stattdessen zwängen wir unsere Füße oft in unbequeme Schuhe. Hühneraugen, Verformun-gen und Blasen sind die Folge. Gönnen Sie Ihren Füßen doch einmal den wohltuenden Luxus einer Barfußwanderung. Der Weg zum Barfußwanderer braucht zwar etwas Übung, doch kürzere Wanderungen können auch von Ungeübten auf geeignetem Untergrund durchgeführt werden."
    ("Die Prävention", eine Initiative des Bundes-ministeriums für Gesundheit:
    Barfußwandern)