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18.12.2008 - Gelassenes Treiben
Auf der „Kairós“ ist der Wind der Reiseleiter. Er führt die Segler durch die Ägäis, zu Vulkanen und Kreuzritterburgen. Doch nur, wenn der Motor ab und zu nachhilft. Von Stefanie Schramm

faz.net: Hin und her hat der Wind die „Kairós“ im Hafen von Rhódos gerollt und mit ihr die Passagiere in den Kojen. Barfüßig kommen sie jetzt an Deck, ihre Schuhe haben sie am Abend zuvor in einem Korb deponiert. Das schont die frisch geschrubbten Teakholzplanken und sorgt für mehr Bodenhaftung. Und fühlt sich nach Ferien an. Die Mannschaft löst die Leinen, ein Wetterbote rollt auf seinem Moped heran und reicht dem Kapitän Matthijs van Middelkoop die Vorhersage. „Windstärke 6, es bleibt erstmal dabei. Wer das nicht gewohnt ist, sollte eine Reisepille nehmen.“ ...

Die „Kairós“ ist in der Ägäis zu Hause, in Bodrum an der türkischen Küste lief sie vor eineinhalb Jahren vom Stapel. Sie ist den Rennschonern aus den zwanziger Jahren nachempfunden, weiß und schnittig. „Mich faszinieren klassische Segler. Aber die kann man meist nur komplett chartern, das ist enorm teuer. Da kam ich auf die Idee, individuelle Segelyachtreisen anzubieten“, sagt Andreas Steidle-Sailer, der Eigner. Die zehn Kabinen an Bord des achtunddreißig Meter langen Schiffs sind einzeln buchbar. Die Crew nimmt einem fast alles ab, außer dem Faulenzen. Wer will, kann aber auch mit anpacken beim Segelsetzen, Steuern, Navigieren.

Nach Westen soll es gehen, nach Santorín. Umständlich entfaltet der Kapitän eine Karte im Wind. Nur eine Hand kann er im Moment benutzen, der andere Arm steckt in einer Schlinge. „Kleiner Unfall“, erklärt van Middelkoop. „Nicht mit dem Schiff, mit dem Fahrrad.“ Er hat zwei Geodreiecke mitgebracht und einen Zirkel, Navigationsgeräte. „Jetzt bestimmen wir erst mal unsere Position“, sagt er. Das Bestimmen geht schnell: ein Blick aufs GPS-Gerät. Das Einzeichnen auf der Karte macht den Seefahranfängern dagegen Mühe. ...

Unter der Kreuzritterfestung liegt Chálki wie ein riesiger Steinhaufen im Meer, im Hafen Emporió ankert die „Kairós“, weiß und dekorativ. In Rhódos werden die Seereisenden endgültig wieder in ihre Schuhe schlüpfen und von Bord gehen. Der Boden aber wird noch eine Weile unter ihren Füßen schwanken. zum Artikel...
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16.12.2008 - Deutscher Schwimm-Verband: kein Anzug - neue Sorgen
Schlechtestes Abschneiden bei Kurzbahn-EM - Adidas kündigt Ausrüstervertrag

faz.net: Auch das noch - es ist ja nicht so, dass der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) keine anderen Sorgen hätte. Am vergangenen Wochenende erst war die leise Hoffnung auf einen Neuanfang nach dem Olympia-Desaster der Beckenschwimmer bei der Kurzbahn-EM in Rijeka erstickt worden: sechs Medaillen statt neunzehn im Vorjahr, das schlechteste Abschneiden seit Bestehen der Titelkämpfe. Am Montagabend nun kam der nächste Rückschlag: Großsponsor Adidas kündigte den ursprünglich bis Ende 2009 datierten Ausrüstervertrag fristlos - ein Kontrakt im Wert von rund einer Million Euro jährlich. Es war ein unerwarteter Schlag für den Verband.

Doch das Finanzloch kommt denkbar ungelegen, hat der DSV doch gerade erst sein ehrgeiziges neues Strukturmodell für die Schwimmer in Angriff genommen, das unter anderem hauptamtliche, vom DSV bezahlte Bundesstützpunkttrainer vorsieht. Der neue Bundestrainer Dirk Lange sieht die gesamte Leistungssportkonzeption des DSV in Gefahr, sollte die Unterstützung weiter ausbleiben. Doch der künftige Sparkurs trifft nicht nur die Schwimmer. „Darunter werden etwa auch die Wasserspringer zu leiden haben“, sagt Buschkow - obwohl die, so der einstige Cheftrainer der Springer, „sehr zufrieden waren mit dem Ausrüster“. mehr...
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16.12.2008, 05:00 - Neues Kleid, neues Glück
Die Sopranistin Measha Brueggergosman wird ihrem Ruf als Jungstar nur teilweise gerecht

süddeutsche.de: Wirklich große Sänger haben - warum eigentlich? - meist wirklich schlimme Feinde, die ihnen Stein um Stein in den Weg legen, und deshalb erkennt man die Größten unter den Großen unfehlbar daran, dass sie, voller Verachtung für die Neider, gern barfuß aufs Podium gehen: Die Nachwuchs-Soulsängerin Joss Stone tut das, auch Ian Gillan von Deep Purple oder die Sopranistin Measha Brueggergosman. Weitere Gemeinsamkeiten zwischen Gillan und Brueggergosman gibt es wohl nicht, obwohl man hört, dass Gillans Stimme im oberen Register längst nicht mehr ist, was sie mal war. Auch Brueggergosman hatte kleine Probleme mit den hohen Tönen bei Mahler und Strauss; sie forcierte da zu sehr und versuchte, vor allem im Forte das fehlende Volumen durch viel Vibrato auszugleichen. Im Piano klang sie viel klarer, hatte mehr Kontrolle über den Atem und gestaltete damit auch souveräner. mehr...

16.12.2008, 02:22 - Neues Album: Take That vermasseln ihr Comeback
Take That teilt mit der Menschheit ein Problem: Auch eine Jungenband wird älter.


Foto:gmv-music.de

Welt online: ihre Zeit verfliegt so schnell, dass Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange und Mark Owen ein Lied darüber singen könnten. Sie sind inzwischen zu Männern geworden. Keine Spur mehr von den weichen Buben, die sie einmal waren. Dabei verlief das Leben zwischen Take That I und Take That II, die zehnjährige Pause, müßig. Umso eiliger drängen die zu vier Fünfteln Wiedervereinigten darauf, die Bummeljahre ungeschehen zu machen. mehr...
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13.12.2008 - Bleifüße zu Blumen
Spiegel-Online: wer bremst, gewinnt: weil Hybridautos eine völlig andere Fahrweise als herkömmliche Pkw erfordern, entwickelt die Industrie neue Tachoanzeigen. Von
Thomas Hillenbrand

In einem neuen Videospiel von Ford geht es nicht darum, flott zu fahren - den Pokal bekommt vielmehr jener Pilot, der ökologisch korrekt fährt und möglichst wenig Sprit verbrennt. In dieser Simulation ist Gas geben Sünde, Verzögern hingegen eine Tugend - weil es die Batterie des virtuellen Hybridautos auflädt.

Trotzdem liegt Ford mit seinem Spiel wohl voll im Trend. Denn mit möglichst wenig Sprit über die Runden zu kommen, ist vielen Autofahrern angesichts der zwischenzeitlich hohen Benzinpreise ein echtes Anliegen. Die Redaktion des New Oxford American Dictionary kürte den Begriff Hypermiling unlängst gar zum Wort des Jahres.

Hypermiler vergleichen, wer mit seiner Tankfüllung am weitesten kommt. Sie tauschen Tipps aus, wie sich eine frugale Fahrweise am besten realisieren lässt. Die Web-Seite Ecomodder listet dazu 108 Tipps auf. Dem Hypermiling abträglich ist es demnach, bei schlechtem Wetter ins Auto zu steigen. Ferner rät das Brevier, barfuß zu fahren, da dies ein feinfühligeres Gas-geben ermögliche. Ein weiteres Hypermiler-Mantra lautet: "Bremse nie am Fuße eines Hügels."
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10.12.2008, 18:52 - Absage der Barfuß-Initiative an die Drogen- und Gewaltprävention
Brief von Johannes Kathol an Annette Gombert, Horizont e.V./Initiative Weg der Vernunft, Nauen

Liebe Frau Gombert,

die Beteiligung in der Initiative "Weg der Vernunft" wurde in diesem Jahr zumeist von mir alleine geleistet. Das kann ich im nächsten Jahr leider nicht mehr im selben Umfange wiederholen. Daher können wir uns im Jahre 2009 aus personellen Gründen leider nicht in der Initiative "Weg der Vernunft" engagieren. Einzig zum 2. Havelländische Familientag werde ich mit dem Mobilen Barfußpfad beitragen und ich bitte Sie, uns dementsprechend zu berücksichtigen.

Das Ehrenamt wird in dieser Gesellschaft allgemein gelobt und befürwortet - ich muss leider sehen, dass die persönlichen Interessen bei der Mehrzahl unserer Mitmenschen eindeutig im Vordergrund stehen. Ich finde es sehr bedauerlich, dass die wichtige und wertvolle Aufgabe, im Jugendbereich Alternativen und Orientierungsmöglichkeiten für eine sinnvolle Freizeitgestaltung aufzuzeigen, in der Barfuß-Initiative nicht den nötigen Widerhall erfährt. Im nächsten Jahr können wir diese Aufgabe nicht erfüllen und ich hoffe sehr, dass sich die Situation in einem Jahr anders darstellt. Umso mehr freue ich mich darauf, dass ich mich erneut für den Havelländischen Familientag engagieren kann.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit und Frohe Weihnachten.

Johannes Kathol
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10.12.2008, 15:21 - Weil wir im Herzen barfuß sind

Gedanken zu Advent und Weihnachten von Rainer Maria Rilke, Hilde Domin, Erich Fried, Dorothee Sölle, Christine Busta u.a. sind im Büchlein „Weil wir im Herzen barfuß sind“ gesammelt. Das Buch ist ein poetischer Reiseführer durch die Weihnachtszeit und eröffnet neue Sichtweisen zum Weihnachtsgeschehen. (Kirchenzeitung der Diözese Linz)

Weil wir im Herzen barfuß sind, Gedanken zu Advent und Weihnachten, R. Bischof/K. Gasperi (Hgg.), Topos 2008.

Bei Amazon
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06.12.2008, 18:05: Die Barfuß-Initiative Berlin-Brandenburg im TV

Der vierminütige Fernsehbeitrag des RBB-Fernsehens, der in der Sendung Himmel und Erde am Sonnabend, 6. Dezember 2008 Uhr gezeigt wurde, ist im Internet abrufbar auf den Internetseiten des RBB
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03.12.2008, 11:22 - Barfuß durch den Schnee
Der Winter hält Einzug ins Land und bringt mit den ersten Schneefällen eine beliebte Abwechselung zu den Kneipp-Wasseranwendungen.

Oberösterreichische Rundschau online: Beim Schneetreten wird die Natur hautnah erlebt und gleichzeitig das Immunsystem gestärkt. Die mehr als 200 Kneipp-Aktiv-Clubs in Österreich geben dazu fachkundige Anleitungen.

Gerade in der Vorweihnachtszeit wird das Immunsystem stark auf die Probe gestellt: Die Umstellung von Herbst auf Winter bringt oft große Temperaturschwankungen innerhalb eines Tages, viele Dinge, die noch schnell vor Weihnachten erledigt werden müssen, verursachen neben dem „normalen Alltag“ zusätzlichen Stress. Eine Kombination, der nur
ein wirklich abgehärtetes Immunsystem standhält.
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Der Erkältung im Schnee davonlaufen
Die Wirkung der Kneipp-Wasseranwendungen ist so einfach wie genial: Millionen von Nerven nehmen die Temperatur-Reize, die mit dem Wasser an die Haut herangebracht werden, auf und veranlassen den Körper zu einer positiven Reaktion. Die Temperatur des Wassers wird aufgrund der zu erzielenden Wirkung ausgewählt – zur Vorbeugung wird der kühle Bereich eingesetzt.
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Eine besonders genussvolle Anwendung bietet im Winter das Schneetreten. Dabei läuft man rund 30 bis 40 Schritte mit warmen Beinen durch den frisch gefallenen Schnee. Anschließend wird der Schnee abgestreift (nicht abtrocknen!) und die Beine im Trockenen warmgelaufen. Eine kräftige Rötung der Waden signalisiert ein gut reagierendes Gefäßsystem.
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Wichtig ist vor allem, dass nur mit gut durchwärmten Beinen durch den Schnee gegangen werden soll und anschließend für ausreichende Wiedererwärmung gesorgt werden muss. Während der Menstruation, bei fortgeschrittenen Durchblutungsstörungen oder Erkrankungen der Nieren- und Blasenorgane sowie Unterleibsinfektionen darf diese Anwendung nicht eingesetzt werden. Barfuß durch den Schnee
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