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Freikörper - Kultur und Kunst

17.04.2010: Orosz darf nackt gezeigt werden

"Das Gemälde der nackt dargestellten Dresdener Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) darf gezeigt werden. Das Oberlandesgericht Dresden hob am Freitag ein anderslautendes Urteil auf. Das Gemälde zeigt Frau Orosz nur mit Strapsen bekleidet vor der Waldschlößchenbrücke. Das Persönlichkeitsrecht habe hinter der Meinungs- und Kunstfreiheit zurückzutreten, urteilte das Gericht. (ddp)"
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17.04.2010, Seite 4


"Kunstfreiheit gegen Persönlichkeitsrecht
Stadtoberhaupt Dresdens siegt gegen Künstlerin
Die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz darf nicht mehr nackt und in Strapsen dargestellt werden. Das Landgericht Dresden erließ eine einstweilige Verfügung, die es der Künstlerin Erika Lust untersagt, eine Karrikatur zu veröffentlichen.
FAZ.NET Politik, 03.12.2009"
                                                                                                                 Gemälde: Frau Orosz wirbt für das Welterbe
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8. September 2009: heute vor 505 Jahren wurde auf der Florentiner Piazza della Signoria Michelangelos kolossale David-Skulptur errichtet

Der David von Michelangelo (* 1475, † 1564), entstand zwischen 1501 und 1504 in Florenz, ist die erste Monumentalstatue der Hochrenaissance und gilt als die bekannteste Skulptur der Kunstgeschichte. Die gut vier Meter hohe Figur (mit Sockel 5,48 m) wiegt knapp sechs Tonnen und stellt den biblischen David dar in dem Augenblick, in dem er, die Steinschleuder bereits auf der Schulter angelegt, den Kampf gegen den Riesen Goliath beginnt (1. Samuel 17). Sie befindet sich heute in der Galleria dell'Accademia in Florenz. mehr...
Klick auf Bild für größere Auflösung. Foto: Rico Heil (wikipedia user Silmaril)

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25. Juli 2009: Calender Girls ab 28. Juli am Noel Coward Theatre in London


 Homepage zum Film: clic on pic. Foto: harbourpictures.com

Kalender Girls (Calendar Girls) ist eine britisch-US-amerikanische Filmkomödie von Nigel Cole aus dem Jahr 2003. Die Hauptrollen spielen Helen Mirren und Julie Walters. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit.

Handlung: In der regionalen Gruppe des Rylstone Women's Institute in North Yorkshire  versammeln sich wöchentlich die älteren Frauen des Ortes. Zu ihnen gehören auch die langjährigen Freundinnen Annie und Chris... Wie jedes Jahr wollen die Damen auch im kommenden Jahr wieder einen Kalender herausbringen... (Wikipedia) mehr...

Lancashire Telegraph, 21.06.09: Pictures have been released of members of the new cast of Calendar Girls, including Jerry Hall, showing off a little more than their acting skills.

June Brown, aka EastEnders' Dot Cotton, former I'm A Celebrity... Get Me Out of Here! contestant Gemma Atkinson and Strictly Come Dancing winner Jill Halfpenny are also in the line-up.

Calendar Girls is based on the true story of a group of enterprising Women's Institute members from Rylstone in North Yorkshire, who made a risque calendar.

Hall, 52, (right) will star as Celia - Miss September, along with her co-stars, from July 28 to October 17 at the Noel Coward Theatre in London. She previously stripped off as Mrs Robinson in a production of The Graduate.
show video
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14. Juli 2009: Komische Oper ’Festival

RBB-Fernsehen, rbb aktuell: "Die Höhepunkte einer ganzen Theatersaison in nur einer Woche:  die gibt es ab heute beim Festival der Komischen Oper zu sehen. Die Stars und Regisseure des Hauses stehen im Mittelpunkt. Rund um die Aufführungen gibt es auch Gelegenheit zu Gesprächen mit dem Publikum. Und besonders viel dürfte gleich am Anfang diskutiert werden, über ein Stück, dass in der Spielzeit für viel Aufsehen gesorgt hat. Eine der mutigsten Inszenierungen der letzen Saison: Mozarts Requiem. Ein sakrales Werk auf der Bühne der Komischen Oper. Nicht umumstritten und vielleicht deshalb auch der musikalisch geradezu gewaltige Auftakt des Opernfestivals.

Kurz vor der Aufführung: Trotz des lauen Sommerabends interessieren sich viele für Wolfgang Amadeus Mozart der etwas anderen Art. Aber auch der komplette Opernmarathon der kommenden Tage findet regen Zuspruch... Viele der heutigen Publikumsgästen wollen mehr als eine Aufführung sehen. Und die letzte Saison hatte einiges zu bieten: zum Beispiel Armida von Christoph Willibald Gluck (Foto oben und unten). Am 15. Juli in der Komischen Oper.

Einen Tag später La Traviata. Auch die Erfolgsoperette Der Vetter aus Dingsda des einstigen Wahlberliners Eduard Künneke kommt noch ein Mal zur Aufführung. Und Tschaikowskys Pique Dame. Wer sich den ganzen Opernmarathon zu Gemüte führt, bekommt zur Belohnung rin vollständiges Bild der sehr eindrucksvollen Arbeiten der vergangenen Saison... Zum Abschluss am Sonntag dann noch einmal des Intendanten eigene Regiearbeit auf der Bühne: Hamlet von Christian Jost, der eine neue Version des Shakespeare-Stoffs komponiert hat. Die Karten kosten für jede Aufführung zwischen 10 und 75 Euro."


© david baltzer/bildbuehne.de

Pressemitteilung Komische Oper ’Festival  Homepage  Armida-Video  weitere Bilder
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10. Juni 2009: Versteigerung in Bern. Nackte Frau auf einer Bank sitzend, mit einem Hut neben sich, 1658

Nackte Frau auf einer Bank sitzend, mit einem Hut neben sich, versteigert für CHF 365'000.-
Radierung, mit der kalten Nadel überarbeitet, von 1658
15,9 : 12,7 cm, Plattenkante – 16,5 : 13,3 cm, Bogengröße

Rembrandt Harmensz. van Rijn
Leiden 1606–1669 Amsterdam

Auktion 245 Alte Meister bei Galerie Kornfeld, Bern, 10. Juni 2009

"Prachtvoller Frühdruck, mit starker Gratwirkung, tadellos in der Erhaltung, mit mindestens 2 mm Papierrand um die rauh zeichnende Plattenkante. Auf festem Japanpapier. An der Stelle der wegge-schliffenen Haube starke Kaltnadelarbeit, die Veränderung gegenüber dem I. Zustand. Vom I. Zustand, mit der Haube, sind lediglich 8 Drucke bekannt geworden, alle auf starkem Japanpapier, das auch für diesen Druck Verwendung fand. Auch nach der Veränderung zum II. Zustand wurden nur wenige Drucke abgezogen, auch in diesem Zustand meist auf festem Japan. Der vorliegende Druck ist einer der schönsten aller bekannten Exemplare." Aus dem Online-Katalog
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17./ 18. Juni 2009: Versteigerung in München. Zwei Akte am Strand, 1932


Zwei Akte am Strand, 1932, 23,9:30 cm.
Edmund Kesting, 1892-1970

Vintage print Reprod. in: Edmund Kesting, Ein Maler fotografiert, Lpz. 1987, S.80. Edmund Kesting, Zum 100.Geburtstag, Stgt.1992

Auktion Schneider-Henn München, 17./ 18. Juni 2009 (EUR 3500-4000). Nr.149 Provenienz: Konstantin Kesting, Murnau. Galerie Döbele, Stuttgart. Privatbesitz München

Teil II
FOTOGRAFIE
von der Frühzeit bis zur Gegenwart: Bildleistungen prominenter Lichtbildner von Araki bis Zielke
Teil 2 als PDF öffnen (ca. 8,6MB)

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27. Mai 2009: Nude Visions - 150 Jahre Körperbilder in der Fotografie
Münchner Stadtmuseum/Sammlung Fotografie - 27. Mai 2009 bis 13. September 2009

"Der nackten Wahrheit ist die Münchner Ausstellung „Nude Visions, 150 Körperbilder in der Fotografie“ gewidmet. „Wir haben vor, 150 Jahre Geschichte der Aktfotografie zu zeigen und auch zu hinterfragen“, sagte Ausstellungskurator Ulrich Pohlmann bei der Vorstellung der Fotoschau im Münchner Stadtmuseum. Mehr als 250 Fotografien, Aktbände und Mappenwerke aus den Jahren 1855 bis 2005 werden von bis zum 13. September in der Ausstellung gezeigt.

Dabei sei es nicht das Ziel, mit den Aktfotos „einen oben draufzusetzen“, sagte Pohlmann in Anspielung auf die von Skandalen begleitete Vorgängerausstellung „Das Aktfoto“ 1985 im Münchner Stadtmuseum.
  "Revuegirls" (1935) von T.W. Salomon.
  Foto: Münchener Stadtmuseum
                                                        
Damals hatte eine junge Besucherin sich spontan ausgezogen und von ihrem Begleiter fotografieren lassen. Das Medienecho und die Zahl kritischer Stimmen waren entsprechend groß.

Wenig prüde ist die Auswahl auch in diesem Jahr: Im Repertoire sind Sexsymbole wie Marilyn Monroe, nackt porträtiert 1962 von Bert Sterns, und Uschi Obermaier, die Guido Mangold 1968 als Badenixe in Kamerun in Szene setzte. Ein Männerakt von Hermann Stamm ist dem 2004 verstorbenen Modefotografen Helmut Newton gewidmet, es zeigt einen auf dem Boden liegenden Mann, der einen Sattel auf dem Rücken trägt und dennoch gelangweilt wirkt.

Pornografische Anspielungen machen die Fotos von Timm Ulrichs. Mal blickt Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ auf das Liebesspiel von Mann und Frau, mal liebkosen sich die Aktmodelle vor leicht bekleideten Frauen von Paul Gauguin. „Wir wollen einen ironischen, einen listigen Kommentar zu diesem Genre bringen“, sagte Pohlmann." (Welt Online)

"Fast 25 Jahre nach der legendären Ausstellung "Das Aktfoto" widmet das Münchner Stadtmuseum dem Genre wieder eine eigene Ausstellung. Denn trotz der medialen Überflutung mit Bildern nackter Körper hat der Mensch im Adams-kostüm bis heute nichts von seiner Anziehungs-kraft verloren.

Die Ausstellung lädt den Besucher zu einer Reise durch die Kollektion von Körperbildern aus der Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum ein. Mehr als 190 Körperbilder, Mappen-werke mit gedruckten Aktstudien sowie zentrale Beispiele aus der                 Bert Stern: "Marilyn Monroe" aus der Serie "The last sitting", 1962
rund 700 Bände umfassenden Aktbibliothek aus dem 19. und 20. Jahrhundert werden in sieben Kapiteln von den Anfängen bis heute gezeigt. ...

Im Rahmen der Lebensreform-Bewegung, die seit Ende des 19. Jahrhunderts vor allem in Deutschland erheblichen Zulauf fand, nahm die Freikörperkultur eine besondere Stellung ein. Das Nacktbaden in Licht, Luft und Wasser gehörte ebenso zu den Aktivitäten wie Kraftsport und Tanz. Eine wirksame Reklame für die Ideale der Naturisten stellten Aktfotografien dar, die den Körper in seiner Natürlichkeit feierten. ...

'Ohne Zweifel vermag nichts den Blick so auf sich zu lenken, wie der nackte menschliche Körper'. Diese genau einhundert Jahre alte Äußerung hat bis in die Gegenwart Gültigkeit. Eine Ausstellung von Aktfotos im Museum macht sich diesen Umstand zunutze und bleibt eine Gratwanderung zwischen Aufklärung, Anregung und Schaulust. Zugleich dokumentiert sie den Wandel von Schönheitsidealen und Moralvorstellungen.

Zur Ausstellung erscheint im Kehrer-Verlag, Heidelberg, eine von Ulrich Pohlmann und Rudolf Scheutle herausgegebene Publikation mit 220 Abbildungen sowie mit Aufsätzen von Margarete Gröner, Ulrich Pohlmann, Rudolf Scheutle und Petra Steinhardt (EUR 19,95 - Softcover)." (Münchner Stadtmuseum)
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23. April 2009: 2. Ausgabe des Women's Institute - Kalenders erscheint im Mai 2009
Calender Girls posieren 10 Jahre später erneut

AS YOU WERE: Calendar Girls Lynda Logan, Beryl Bamforth, Christine Clancy, Tricia Stewart, Angela Baker and Ros Fawcett pose in the past

Bradford Telegraph and Argus: Ten years after they first bared all, six of the original Calendar Girls have stripped off again. The latest calendar features Angela Baker, Tricia Stewart, Ros Fawcett, Lynda Logan, Beryl Bamforth and Christine Clancy and is to be launched in Leeds next month.

The women have revisited the same subject matter as the original calendar, published in 1999, focussing on the work of the Women’s Institute. They are
 Aufnahme aus dem Originalkalender von 1999                       hoping to capitalise on the success of the West End play which is running at the Noel Coward theatre for the next three months. Theatre-goers will have a chance to buy a copy of the 2009 calendar and add to the £3million fund already raised by the women for leukaemia research. Television viewers will be able to follow the development of the latest calendar in a BBC1 documentary on Wednesday at 10.45pm narrated by Patricia Hodge, who plays Angela in the stage play.

Calendar Girls, from the left, Tricia Stewart, Angela Baker, Beryl Bamforth, Ros Fawcett, Lynda Logan and Christine Clancy

The original calendar was inspired by Angela Baker’s late husband John – she has since re-married – who died of non-Hodgkins Lymphoma aged 54, in 1998. Originally aimed at local sales, it eventually went global and was later made into a blockbusting movie starring Helen Miren and Julie Walters.

In the documentary Angela Baker talks candidly on film about her grief. She said: “It wasn’t 11 women having a good time, taking their clothes off. We did it in memory of John and to raise money for     Die Calendar Girls: Tricia Stewart, Angela Baker, Beryl Bamforth,
Leukaemia Research – and that’s what      Ros Fawcett, Lynda Logan and Christine Clancy (von links)

we have not got to forget.”
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15. April 2009: Gestandene Frauen ziehen sich für Kalender aus
Die ersten Models über 45 gaben im Hertener Kino-Café ihren Steckbrief ab

Die erfolgreiche Frauenaktivistin und stellvertretende Landrätin des Kreises Recklinghausen, Elke Marita Stuckel-Lotz von B90/Die Grünen, ist beruflich als Finanzbuchhalterin im Baugewerbe tätig. Sie initiierte bereits die "Kalenderladies Herten 2005" für die sie selbst am 25. Juli 2004 auf der Zeche Ewald an einer Dampfmaschine posierte.

DerWesten, das Medienportal der WAZ-Mediengruppe schreibt dazu: "Dass Aktfotos von selbstbewussten Frauen ab 45 zu äußerst attraktiven Ergebnissen führen können, das haben die vestischen Kalender-Ladies bereits 2005 bewiesen. Ihr damaliger Kalender sorgte bundesweit für Furore, wurde ein echter Verkaufsschlager. Von den damals 1550 gedruckten Exemplaren existiert heute nur noch ein winziger Restbestand von 50, 60 Stück. Jeder Cent floss in
       Elke Marita Stuckel-Lotz, geb. 1948         einen guten Zweck..." Über die Unterstützung freuen durften sich das Hertener Mädchenprojekt Ewald – Kinder- und Jugendorganisation "FleX" und das Projekt "Karo", ein Kinderschutzzentrum in Cheb an der deutsch-tschechischen Grenze.

Die Idee und Entstehungsgeschichte ist spannend und detailliert auf www.kalenderladies.de dargestellt. Hier ein Auszug: "An den beiden Organisationstreffen am 2. und 4. Juli war auch die Essener Visagistin Claudia Reiter mit dabei und der harte Kern von 14 „Kalendermodellen“ im Alter von 46 bis 66 Jahren. Und dann ging alles Schlag auf Schlag. Die ersten Fotoshootings fanden am 11. Juli statt. Sieglinde Pötinger in der Hertener Innen- stadt, Jutta Wollschläger im Hertener Schlosspark, Eva Aybat und Christa Kohn im Hertener Schloss. Am 16. Juli folgte ein weiteres Organisationstreffen und einen Tag später wurden die Fotosessions fortgesetzt. Christine Reuter an den Wassertürmen, Mary Raßbach auf dem Gelände der Zeche Schlägel und Eisen sowie Ute Federlein in einem Blumengeschäft in Herten-Langenbochum.

Soweit der Auszug aus der Geschichte des Kalenders 2005 von der eigenen Internetseite. DerWesten vom 15. April 2009 weiter: "Der gigantische Erfolg macht Mut zur Neuauflage. Elke Stuckel-Lotz, die Neu-Gladbeckerin, startete kurzfristig einen Aufruf: Models gesucht! Zum ersten Treffen im Hertener Kino CinemaxX trudelten am Dienstag Nachmittag die ersten mutigen Damen ein.

'Model werden, das war schon mit zwanzig Jahren mein Traum.' Ulrike Bartz, 48 Jahre, und immer noch scharf auf den Job. Die gebürtige Dortmunderin, die seit vielen Jahren in Herten lebt, erinnerte sich an ihren früheren Wunsch, als sie von dem Aufruf hörte. "Da bin ich neugierig geworden." Warf sich in ihre schwarze Lederkluft und ging ins Kino. Angst vorm Ausziehen, sagt sie, die hat sie nicht: "Das sind ja keine anstößigen Fotos." Findet auch Heike Wirtz. Die 47-jährige Hertenerin wählte ein Jeans-Outfit im Country-Style für erste Casting.

Nun also nackt. Aber nicht allein, sondern mit eigenem Pferd: "'Ich würde gerne zusammen mit meiner elfjährigen Stute Vulnona Aktfotos machen.' Das Pferd ist das Posen schon längst gewohnt, kürzlich bei der Equitana zum Beispiel. Monika Schellhase will's noch einmal wissen. Die 55-jährige Hertenerin war bereits eine Kalender-Lady: 'Ich bin Taxi-Fahrerin, arbeite nur mit Männern zusammen, da hat mir das Frauen-Fotoprojekt richtig Spaß gemacht.'

Ruth Heppner bewirbt sich das erste Mal als Nacktmodell, im Alter von 63 Jahren: 'Mir geht's vor allem um den guten Zweck. Aber ich finde die Fotos auf dem ersten Kalender auch einfach sehr schön.' Nach dem ersten Treffen heißt es für die Damen jetzt erst einmal: abwarten, bis zum nächsten Casting." Quelle
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Schellhase
18. Juli: Fotoshooting vor dem Zukunftszentrum mit Monika Schellhase und auf der Halde in Disteln posierte Tina Neumann. Elke Marita Stuckel-Lotz posierte am 25. Juli auf der Zeche Ewald an einer Dampfmaschine und Helga Temmler-Haas in der Lohn- und Lichthalle."

März 2009: Schön nackt - Aktfotografie in der DDR

Das Buch "Schön nackt. Aktfotografie in der DDR" ist Anfang März 2009 im Verlag "Das Neue Berlin" erschienen und kostet in Deutschland 19,90 Euro (in Österreich 20,50 Euro).

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
ISBN-10: 3360019571
ISBN-13: 978-3360019578
Größe: 28,6 x 21,3 x 1,8 cm

"Der einmalige Sammelband präsentiert das vielfältige stilistische Spektrum der Aktfotografie in der DDR und vereint beein-druckende Arbeiten namhafter Fotografen. Die so anmutigen wie schlichten Fotos zeigen eine selbstbewusste Weiblichkeit ohne Pose und reichen von der harmoni-schen Inszenierung von Akt und Land-schaft bis hin zu puristischen Milieuauf-nahmen. Sie verblüffen durch eine natürlich- unbefangene Körpersprache und strahlen ein hohes ästhetisches Empfinden aus." (Eulenspiegel Verlagsgr.) bestellen...


Aus dem vorgestellten Band: "Sandengel", DDR 1983. © Wolfgang Hiob


Aus dem vorgestellten Band, DDR 1984. © Gerd Rattei
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Februar 2009: naked-people.de
Ein Projekt des Photodesigners Sebastian Kempa aus Welver

Blick.ch, 19.02.09: "Wie sind Sie auf die Idee gekommen, so ein Projekt zu realisieren?
Sebastian Kempa (31): Eines Tages kam mir die Erinnerung, dass ich als Kind eine Jugendzeitschrift hatte, in der es gezeichnete Männchen gab, die man ausschneiden konnte. Für diese Figuren gab es verschiedene Kleidungsstücke, ebenfalls zum Ausschnei-den. Diese konnte man dann über die Figuren legen und sie somit einkleiden.

Ausserdem wollte ich ein Fotoprojekt machen, in dem ich ver-schiedene Typen von Menschen – alt, jung, gross, klein, dick, dünn usw. – auf einfachste weise fotografiere. Die Leute auf den Fotos sollten so gezeigt werden, wie sie wirklich sind, ohne dass die Bilder vorher bearbeitet oder verschönert werden. Als ich die beiden Ideen verbunden habe, war ich überrascht, wie total unterschiedlich ein und dieselbe Person mit und ohne Kleidung wirken kann. So entstand Naked People.

Dabei wollte ich dem Betrachter die Macht geben, selbst zu entscheiden, wann und ob er die Person nackt sehen möchte, in dem er einfach mit der Maus auf das Bild klickt. Jemand hat mir mal geschrieben. «Der Röntgenbrillentraum wird wahr!»

Was wollen Sie mit der Aktion erreichen?
Oft höre ich von Leuten, dass sie mit sich selbst nicht zufrieden sind. Viele sagen: «Wieso habe ich nicht so eine perfekte Figur wie das Model vom Titelblatt? Warum bin ich nicht so hübsch wie der Schauspieler oder die Sängerin?» Viele vergessen dabei, dass das, was man im Magazin sieht, nicht immer der Realität entspricht, und dass die meisten Bilder vorher bearbeitet wurden. In meinem Projekt kann man sehen, dass keiner perfekt ist und jeder irgendwo kleine Mankos hat, was natürlich überhaupt nicht schlimm ist." weiterlesen...  Projektseite

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10. September 2008, 02:33 Uhr: Die schreibende, ausstellende Modellfotografin
Welt Online - Galerie Monika Mohr, Hamburg: Akte des Magnum-Fotografen Leonard Freed und des Modells Kate Hagerman. Von Tom R. Schulz.

Kate Hagerman aus New York, späte 20, zeigt in Hamburg 30 Fotos, ein knappes Drittel davon hat der Magnum-Fotograf Leonard Freed (1929 - 2006) aufgenommen, die übrigen Bilder hat sie selbst gemacht. Mit Ausnahme von zwei Fotos ist darauf niemand anderer als Kate Hagerman selbst zu sehen.

Vor allem aber hat Freed in seinem kreativen Modell die Begabung zum Seitenwechsel gefördert: "Er hat mir das Sehen beigebracht. Er wollte, dass ich alles fotografiere." Inzwischen arbeitet Kate Hagerman auch als Fotografin. Sie arbeitet ausschließlich mit der Leica M 6, sie fotografiert nur in Schwarzweiß, und sie benutzt niemals einen Blitz: "Ich bin Puristin", sagt sie. Die Ästhetik von Magnum ist auch die ihre. Wenn sie sich nackt mit dem Selbstauslöser fotografiert, dann erschafft sie Bilder von sich, die "rein, roh, nicht glamourös, ehrlich und dem Augenblick verpflichtet" sein sollen.

Kate Hagerman kann mit ihrem Körper eine Menge anstellen, denn sie macht Yoga, seit sie 15 ist. Viele Jahre besaß sie sogar eine Yogaschule, sie hat intensiv getanzt und sich gründlich mit Skulptur beschäftigt. Mag sein, dass ihre künstlerische Obsession der Aktfotografie daher kommt. Den Körper zum Sprechen zu bringen, bis in die feinstoffliche Ebene hinein, und die vielen Facetten des Selbst zu ergründen, das treibt sie an.

Bei einer Ausstellungseröffnung in New York mit Bildern von Freed lernte sie vor ein paar Jahren einen Mann aus Hamburg kennen, der gerade auf großer Seefahrt war. Komm doch mit mir, sagte der Mann. Sie zögerte, dann verkaufte sie alles und folgte ihm. Als sie ging, seufzte ihr Mentor: "Ich hab sie verloren."

Seine Fotos von der Hochzeit der Kate Hagerman mit ihrem Seefahrer gehören zu den letzten, die Leonard Freed gemacht hat. Ein Jahr später starb er.

mehr...

Galerie Monika Mohr

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„Sommer, Sonne, Nackedeis. FKK in der DDR” erschien im Berliner Eulenspiegel-Verlag 


© Eulenspiegel-Verlag

Erhältlich zum Preis von € 14,90, z.B. online bei Amazon


Abbildung aus dem Band FKK in der DDR - Sommer Sonne Nackedeis. © Eulenspiegel-Verlag


Abbildung aus dem Band FKK in der DDR - Sommer Sonne Nackedeis. © Eulenspiegel-Verlag


Abbildung aus dem Band FKK in der DDR - Sommer Sonne Nackedeis. © Eulenspiegel-Verlag

 
Abbildungen aus dem Band FKK in der DDR - Sommer Sonne Nackedeis. © Eulenspiegel-Verlag

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14.09.2008: Kirsten Bruhn – Weltrekord, GOLD und Fotomodel
Bild.de - die 38-Jährige Kirsten Bruhn
aus aus Wasbek bei Neumünster schwamm nach einmal Silber und zweimal Bronze über 100 m Brust zu Gold


Kirsten Bruhn. Foto: bild.de

Wie stark sie über diese Strecke ist, bewies Bruhn schon im Vorlauf. In 1:36,30 Minuten verbesserte sie ihren eigenen Weltrekord um 5 Sekunden. Im Finale schlug sie dann nach 1:36,92 Min an – 15 Sekunden vor der Konkurrenz.

Für den Kalender „Fine handicaps“ ließ sich die Sozialversicherungsfachangestellte, die seit einem Motorrad-Unfall 1991 in Griechenland querschnittsgelähmt ist, als eine von 24 Paralympioniken fotografieren – nackt. mehr...

 
Auf einem Foto liegt Bruhn entspannt am Wasser-Becken (oben, Foto: handicapsports.de). „Dieses Foto zeigt mich so, wie ich mich selbst sehe und fühle. Attraktiv und voll im Leben.“ Der Kalender kann im Internet bestellt werden, Preis 25 Euro. Ein Teil geht an den Deutschen Behindertensportverband. "Fine Handicaps" Kunstaktkalender

 

Blätter aus dem "Fine Handicaps" Kunstaktkalender. Oben von links: Daniel Clausner („Sportler des Jahres“ aus Chemnitz 2004), der Biathlon-Silbermedailliengewinner bei den Winter-Paralympics 2006 Josef Giesen und Sabine Wagner (unten).
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NoBody's Perfect
Dokumentarfilm über Regisseur Niko von Glasows Suche nach elf Menschen, die - wie er selbst - im Mutterleib durch Contergan geschädigt wurden, um sich als Erwachsene für einen Kalender nackt fotografieren zu lassen.

* Originaltitel: NoBody's Perfect
* Kinostart: 11.09.2008
* FSK: o.A.
* Website: www.nobodysperfect-film.de

Story, Trailer...
Interview, Stern-TV-Bericht

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Thalia-Darsteller Felix Knopp : "Ich habe ja gar nichts außer mir selbst"
In den "Gefährlichen Liebschaften" geht der Schauspieler erstmals über eine Grenze, der er sich bis dahin nicht zu stellen hatte: Er steht nackt auf der Thalia-Bühne. Thalia-Darsteller Felix Knopp über Schamgrenzen, Körperkapital, Stimmband-Doping und Emotionsarbeit.
09.09.08: Hamburger Abendblatt
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Juli 2008: Alte Kunst neu in Szene gesetzt
Mediendesign-Professor Christian Fries inszeniert mit seinen Studenten alte Ölgemälde neu

"Sie sind jung, erfrischend respektlos und unglaublich kreativ: eine Handvoll angehender Mediendesigner nimmt altehr-würdige Meisterwerke der Kunstge-schichte als Vorlage und stellt diese (fast) detailgetreu fotografisch nach." (Verlagstext)

Prof. Christian Fries, 1964 geboren in Langenhagen/Hannover, Fakultät Digitale Medien der Hochschule Furtwangen.

Kunst erneuern - Ein Jungbrunnen für Alte Meister. Autor: Christian Fries. Gebundene Ausgabe: 40 Seiten, 40 farbige Abbildungen. Pappe. Größe: 26,6 x 23 x 0,8 cm. Verlag: Prestel (Juli 08). ISBN 978-3-7913-4038-8 - EURO 9,95 bestellen...


Kein alter Meister, sondern ein Foto. Das Baby ist übrigens eine Plastikpuppe. © Prestel Verlag


Original: Sebastiano Ricci, 18. Jh: Göttervater Zeus verführt Antiope im Schlaf. © Prestel Verlag



Im Original Gabrielle d'Estrées und eine ihrer Schwestern eines unbekannten Meisters, gemalt um 1594, sind zwei Frauen zu sehen. Es zeigt Gabrielle d'Estrées, Geliebte von Heinrich IV. und vermutlich eine ihrer Schwestern, die Herzogin von Villars. © Prestel Verlag


Das Foto mit dem Spiegelbild geht auf das Werk "Morgentoilette" von Christoffer Wilhelm Eckersberg (geb. 02.01.1783, gest. 22.07.1853) zurück. © Prestel Verlag


Eines der bekanntesten Bilder über die Französische Revolution malte Eugène Delacroix. Das Bild zeigt eine Szene aus der Julirevolution 1830 gegen den reaktionären König Karl X. © Prestel Verlag


Die Musen Klio, Euterpe und Thalia, Eustache le Sueur, 17. Jahrhundert. © Prestel Verlag
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Kletter-Kalender
Der Kalender palatinum arts 2006. Hintergründe, Fotografen...
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Spencer Tunick
Der Organisator der weltgrößten Treffen barfüßiger Menschen

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Und zwar berlinerisch barfuß: Wenn Spencer Tunick ruft, versammeln sich Tausende Menschen nackt zu Kunsthappenings in Bahnhöfen, Fußballstadien oder auf Plätzen in Nordamerika, Südamerika und Europa. Der Künstler erhöht die Bedeutung des Individuums und hebt dessen Individualität auf: Er lässt die Massen nackt und marionettengleich posieren in Körperhaltungen, die viele der Teilnehmer zu Hause und allein vor der Kamera nicht einnehmen.

Was ist das Erfolgs-rezept? Tunick mischt als friedlicher Volksverführer im Namen der Kunst einen Cocktail aus ele-mentaren Begierden und Bedürfnissen, dessen Genuss Befriedigung und höheren Sinn verspricht. Der Wunsch des Einzelnen nach Bestä-tigung, Anerkennung und Verewigung wird von ihm erfüllt, indem er ihm eine Bedeutung verleiht in einem höheren Ganzen und seine Rolle festhält für eine göttliche Ewigkeit.  Er nutzt die Neugierde, den Herdentrieb und das Streben des Menschen nach größtmöglicher geistiger und körperlicher Freiheit. Natürliche, ursprüngliche Nacktheit wird tausendfach multipliziert und gegen die gesellschaftliche Prüderie gespiegelt, um maximale Aufmerksamkeit zu erregen. Foto: Wien, Ernst-Happel-Stadion, 2008


Mexico City, Zócalo, MUCA/UNAM Campus 2007

Das Gesamtkunstwerk Mensch als Mittel zum Zwecke eines provozierendenden Kunstwerkes: Auf diese Weise organisierte er das weltweit bisher größte Treffen von nicht nur barfüßigen, sondern auch völlig nackten Menschen 2007 in Mexico City mit etwa 8000 Menschen.

Im späteren Werk Spencer Tunicks sind gleichwohl Tendenzen erkennbar, die dem Individuum den ihm gebührenden Platz und Bedeutung im Auge des Betrachters einräumen, im Kunstpalast
Düsseldorf (2006, oben) und im Museo Frida Kahlo in Mexico City (2007, unten). [Werke]