30.06.2009 - Pina Bausch tot
"Philippine Bausch, von aller Welt nur mit zärtlicher Verehrung Pina genannt, ist vollkommen überraschend gestorben. Ihr Tod kommt wie ein Schock für die Tanzwelt. Denn Pina Bausch hat das Tanztheater mehr geprägt als alle vor ihr.
Von Wiebke Hüster

.
Pina Bausch, die große Innovatorin des Tanztheaters ist totFAZ.net: 30. Juni 2009 Ihr Tod kommt wie ein Schock für die Tanzwelt. Niemand außerhalb des engsten Kreises von Pina Bausch wusste von ihrer schweren Erkrankung. Zwar sah die schmale Frau mit dem streng zurückgekämmten Haar seit vielen Jahren schon sehr zerbrechlich aus, wenn sie in ihren großen Herrenanzügen zum Applaus vor das Publikum trat, aber alle hielten das für die sehnige Durchtrainiertheit einer Tänzerin. Jetzt ist Philippine Bausch, von aller Welt nur mit zärtlicher Verehrung Pina genannt, vollkommen überraschend gestorben. Vor noch nicht einmal drei Wochen feierte sie im Wuppertaler Opernhaus die Premiere ihres alljährlichen neuen Stückes, und mit diesem Stück schien sie nach vielen Jahren einen neuen Weg einzuschlagen.
.
Es gibt zahlreiche Fotografien von der 1940 als Tochter von Wirtsleuten in Solingen geborenen Tänzerin, die ihre jugendliche Schönheit bezeugen, von der ... mehr...
.
.
25.06.2009 - Britta Steffen: Weltrekord über 100 Meter Freistil
Die Doppel-Olympiasiegerin von Peking, Britta Steffen, hat am zweiten Tag der Deutschen Meisterschaften im Schwimmen für einen Paukenschlag gesorgt.
.

Britta Steffen, 25, Berlin-Neukölln (links). Absprung zum Olympia-Goldrennen am 17.08.2008. Rechts von ihr die schnellste Ü-40-Schwimmerin der Welt: Dara Torres (USA) gewann Silber. Foto © dpa, Quelle F.A.Z.

25.06.2009 Berlin (dsv) Über ihre Spezialstrecke, 100 Meter Freistil, stellte die Berlinerin am Donnerstagmorgen im Vorlauf in 52,85 Sekunden einen neuen Weltrekord auf. Bereits gestern hatte sie sich über die halbe Distanz (24,67) in guter Form präsentiert, schockte aber heute Morgen die Konkurrenz. Mit der neuen Wunderwaffe ihres Ausrüsters adidas „Hydrofoil“ (wasserliebend) genoss die 25-Jährige die knappe Minute im heimischen Schwimmbecken: „Ich habe mich wie ein Schnellboot im Wasser gefühlt und nie im Leben geglaubt, dass ein Mensch so gleiten kann.“ Quelle
.

27.05.2009: Berlin und Brandenburg stärken gemeinsam Gesundheitsprävention und gründen länderübergreifende Arbeitsgemeinschaft
Landespressestelle Berlin: Ressourcen für Prävention und Gesundheitsförderung zu stärken ist das Ziel von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Die gemeinsame Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung wurde gestern auf den Weg gebracht. Berliner und Brandenburger Akteure aus Gesundheitswesen, Wissenschaft, freien Trägern und Verwaltung haben sich zusammengeschlossen, um gesundheitsfördernde Lebensstile und Lebensbedingungen in der Region gemeinsam zu fördern. mehr...
.

12.05.2009, 18:23 Uhr - Barfuß durch den Felsendom
Emotionaler Höhepunkt der Israel-Reise: Papst Benedikt XVI. hat in Jerusalem die Klagemauer, die wichtigste religiöse Stätte der Juden, besucht und dort lange schweigend gebetet

N24 - "Es war ein emotionaler Höhepunkt der Pilgerreise des deutschen Papstes in Israel, der mit ernstem Gesicht - jüdischen Gepflogenheiten folgend - einen Zettel mit einem Gebet in eine Lücke der Klagemauer steckte. Nach Angaben des Vatikans bittet Benedikt darauf Gott um Frieden in der Welt: "Schicke Deinen Frieden in das Heilige Land, in den ganzen Nahen Osten und die gesamte Menschheit."Beim Besuch der Klagemauer hatte auch Benedikts Vorgänger Johannes Paul II. vor neun Jahren ein Gebet gelesen, dessen Text er danach dem Brauch entsprechend in eine Nische der Mauer steckte. Er bat in dem Gebet um Vergeltung für das Leid, das Christen im Lauf der Geschichte Juden zugefügt haben. Johannes Paul II. hatte zuvor als erster Papst die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem besucht.

Zuvor hatte Benedikt XVI. den Felsendom in Jerusalem besucht - und damit Geschichte geschrieben. Als erstes katholisches Kirchenoberhaupt betrat der 82-Jährige den von Muslimen als Heiligtum verehrten Felsendom. Der Pontifex zog - wie bei muslimischen Gläubigen üblich - vorher seine Schuhe aus." Quelle und Video
.

19.04.2009 - Rettungsschwimmer in der Vor- und Nachsaison an Nord- und Ostsee
DLRG-Wasserrettungsdienst an der Küste - Rettungsschwimmer dringend gesucht

"Die Leitstellen im Zentralen Wasserrettungsdienst schlagen Alarm: Vor allem in der Vorsaison, d.h. vom 1. Mai bis Ende Juni 09, werden noch dringend ehrenamtliche Rettungsschwimmer für die Küste gesucht. Durch die ungünstige Schulferienlage in den bevölkerungsstarken Bundesländern ergibt sich in der Vorsaison eine sehr schwierige Situation, während in der Zeit von Anfang Juli bis Mitte August schon heute Absagen geschrieben werden müssen.

Auf den DLRG-Stationen treffen sich Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer aus allen Bundesländern. Kurz gesagt: Neben dem Dienst am Strand ist viel Fun und Action angesagt!  

  • Für Unterkunft und Verpflegung ist gesorgt.
  • Außerdem gibt’s ein Taschengeld.
  • Fahrtkosten werden erstattet.

Voraussetzung für eine Bewerbung sind:

  1. Verpflichtung für mindestens 14 aufeinander folgende Tage; in der Hauptsaison max. vier Wochen (ansonsten bei der Leitstelle direkt nachfragen).
  2. Mindestalter 16 Jahre (Bei einigen Wasserrettungsstationen ist ein Mindestalter von 18 Jahren erforderlich).
  3. Mitgliedschaft in der DLRG (zumindest für die Zeit des Einsatzes). Diese Mitgliedschaft beinhaltet u.a. eine Haftpflichtversicherung.
  4. Besitz des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens Silber, nicht älter als 2 Jahre.  Wenn die Qualifikation älter ist, ist die Rettungsfähigkeit nachzuweisen.

Weitere Infos:

Mecklenburg-Vorpommern (Telefon: 03831-297206)
Schleswig-Holstein (Telefon: 04371-4152)
Niedersachsen (Telefon: 05723-94 63 94)

Die Einsatzleitungen informieren alle interessierte Retter über die Einsatz­möglichkeiten. Sie unterstützen auch arbeitslose Mitglieder bei der Ausstellung der notwendigen Freistellungsanträge.

Alle weiteren Infos findet ihr hier im pdf-Flyer.
Ferienkalender der Bundesländer
"
Quelle
.
.

18.04.2009 - ohne Schuhe über die Alpen
Der Barfußwanderer Martl Jung

Bayerisches Fernsehen - "Martl Jung hat Großes vor: Er will in diesem Sommer alleine die Alpen überqueren - 500 Kilometer von München nach Verona laufen. Und zwar barfuß. In acht Wochen will der 41-Jährige in München aufbrechen. Bis dahin heißt es: trainieren, denn die Lederhaut an den Füßen muss dick genug sein für so ein Mammutprojekt.

Barfusswanderer Mart JungInsgesamt 30.000 Höhenmeter wird Martl Jung bei seiner Tour zwischen München und Verona bewältigen, durch Eis und Schnee, Geröll und Kies - barfuß und ganz allein, ohne Wanderbegleitung!
.
Doch so verrückt der Plan auch klingen mag: Für Martl Jung ist diese Abenteuerreise nicht die erste Barfußtour. Schon im letzten August hat er die 200 Kilometer lange Strecke von Oberstdorf nach Meran ohne Schuhe zurückgelegt. Und sogar auf der Zugspitze war der 41-Jährige im letzten Sommer schon als Barfußwanderer unterwegs. Viel Erfahrung also, die Martl Jung da im Gepäck hat. Und so weiß er auch gut, worauf er sich bei seiner langen Wandertour von München nach Verona einlässt.

Hartes Training: zahlreiche Trainingstouren hat Martl Jung schon für die Reise unternommen. Sehnsucht nach seinen Schuhen verspürte der Abenteurer dabei kaum. Wanderschuhe hat er zwar zu Hause, aber die sind ihm viel zu schwer. Höchstens im Winter, wenn er auf Hochtouren im Eis unterwegs ist und Steigeisen nötig werden, trägt er die robusten Schuhe einmal.

Barfußwanderer Mart JungEin Reisejournalist auf Achse

Und auch sonst ist der sportliche Wanderer im Reisen nicht gerade unerfahren. Ganz im Gegenteil: Martl Jung arbeitet als Reisejournalist und Fotograf. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit Diavorträgen über seine Reisen. Die Alpenüberquerung wird sein bisher größtes Diaprojekt. Mit dabei auf Reisen ist deshalb auch immer seine umfangreiche Fotoausrüstung, die natürlich auch für entsprechend schweres Gepäck sorgt.

.

Selbst im Schnee ist Martin Jung
barfuß unterwegs

Die Mühe lohnt sich

Doch die spektakulären Bilder, die dann im Nachhinein von seinen Abenteuern in der wunderschönen Natur berichten, sind ihm die ganze Mühe wert. Aber trotz wenig Platz im Gepäck: Auf Pflaster und Verbandszeug wird Martl Jung sicherlich dennoch nicht verzichten. Denn ob trainiert oder nicht: Geröll und Kies können manchmal spitzer sein, als man denkt.

Diavorträge von Martl Jung

In den letzten zwanzig Jahren war der Reisejournalist mit dem Fahrrad unter anderem in Ägypten, Algerien, Marokko, Tunesien, Borneo und natürlich auch in einigen Ländern Europa unterwegs. Auf diese Weise kamen bislang vier verschiedene Diavorträgen über seine Abenteuer im Regenwald, der Sahara und auch in den Alpen zustande. Schon im Herbst 2009 will der Reisejournalist erste Vorträge über dieses aktuelle Projekt realisieren. Die Termine dafür werden dann auf seiner Homepage zu finden sein:

Martl Jung: Homepage mit Reiseberichten und Vortragsterminen  [martin.travel-fever.com] "
Bilder und Text: Bayerisches Fernsehen
.

‎18.04.2009‎ - Laufen: Schuheinlagen sind kein Ersatz für Training der Fußmuskulatur
Eigentlich ist der menschliche Fuß ein perfekt funktionierendes System, das auch großen Belastungen standhält; Schuheinlagen brauchte bis zur Erfindung der modernen Transportmittel im Grunde niemand. Von Jörg Birkel

VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG: "Vom Standpunkt der Evolution aus betrachtet, braucht der Mensch eigentlich keine Schuheinlagen. Knochen, Muskeln, Sehnen und Bänder sind so beschaffen, dass unsere Füße große Belastungen unbeschadet aushalten können. In Zeiten der modernen Transportmittel und des Bewegungsmangels leiden unsere Füße allerdings unter einem gewissen "Reizmangel".

Die Folge: Das Fußgewölbe kann einbrechen, die Füße werden fehlbelastet. Ist es einmal so weit, helfen nur noch orthopädische Schuheinlagen, um den Fuß wieder in seine natürliche Position zu bringen.

Wann brauchen Läufer Schuheinlagen?
Der menschliche Fuß ist im Grunde das erste Dämpfungssystem der Geschichte. Er passt sich dem Untergrund an, dämpft die Aufprallenergie und trägt zu einem nicht unerheblichen Teil zur Vortriebsbewegung bei. Es hätte schwerwiegende Folgen, eine dieser Funktionen zu beeinträchtigen. Doch genau das geschieht, wenn jemand ohne Grund Schuheinlagen verwenden. Wer keine schwerwiegenden Probleme hat, verschlimmert seinen Zustand durch Schuheinlagen noch zusätzlich.

Dennoch gibt es auch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für Schuheinlagen. Besonders wenn ein Läufer immer wiederkehrende Beschwerden hat, die auch nach einer Pause, der Umstellung der Lauftechnik oder nach verstärktem Athletiktraining nicht abklingen, führt an einem Besuch beim Orthopäden und an speziell angepassten Schuheinlagen kaum mehr ein Weg vorbei.

Laufen: Schuheinlagen sind kein Ersatz für Training der Fußmuskulatur
Schuheinlagen sollten allerdings keinesfalls als Ersatz für ein aktives Training der Fußmuskulatur betrachtet werden. Sie sollten so oft wie möglich in der natürlichsten Form - nämlich barfuß - laufen. Das ist auf Asphalt natürlich kaum möglich; aber was spricht dagegen, beim nächsten Mittelmeerurlaub einfach mal barfuß am Strand zu joggen. Die Fußmuskeln werden so gezwungen, intensiver zu arbeiten." Gekürzt. Quelle
.

Februar 2009 - Barfußwandern. Trend oder Spinnerei?
Draußen ist es nass, kalt und grau - Grund genug, von Sonne, warmem Laub und dem Geruch von Moos zu träumen. Machen Sie es wie unsere Autorin und gehen Sie barfuß zum Wandern. Diese Form des Er-Fühlens der Natur mit den Füßen hat etwas - machen Sie den Versuch!
"Bergsteiger": Reportage Barfußwandern