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14.11.09 - Neuer Weltrekord im Wassertreten auf Usedom
1322 Menschen für 2 min mit den Füßen im 7°C kalten Wasser - nach Kneipp

Usedom Tourismus GmbH: "Sonnenschein über Heringsdorf auf der Insel Usedom an diesem Novembertag, angenehme 11 Grad Celsius zeigte das Thermometer und am Strand links von der berühmten Seebrücke tummelten sich hunderte Menschen, alle in einem gelben T-Shirt mit der Aufschrift: Weltrekord im Wassertreten.

Um 11.20 Uhr war es soweit: exakt 1322 Wagemutige eroberten wassertretend die Ostsee und staksten zwei Minuten lang durch das 7 Grad kalte Wasser. Das heißt: neuer Weltrekord im Wassertreten! Noch nie sind so viele Menschen an einer Stelle durch ein Gewässer gewatet.

Auf gut 150 Meter Breite hatten juchzend und lachend die Weltrekordler die Ostsee vor Heringsdorf erobert. Aus allen Bundesländern kamen die Aktiven, so stellten die Veranstalter fest. Neben hunderten Einheimischen staksten unter anderem Urlauber aus Brandenburg, Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg durch das Wasser.

Auch die Kleinsten scheuten nicht das doch sehr kühle Naß`, dem fünfjährigen Armin und der siebenjährigen Jessica aus Wolgast machten das kurze Fußbad wie ihren vielen Altersgenossen großen Spaß.

Der alte Rekord, der bisher von Aktiven im baden-württembergischen Überlingen gehalten wurde, ist somit gebrochen. Genau 1154 Menschen waren dort im Mai diesen Jahres im Strandbad am Bodensee 90 Sekunden im 15 Grad kalten Wasser wassertretend unterwegs gewesen.

Das große Wassertreten am Meer läutet die 5. Usedomer WellnessTage ein, die unter dem Motto „Winterfrische statt Winterblues“ stehen. Bis zum 13. Dezember bieten Usedomer Wellness Hotels ein Verwöhnprogramm der Extraklasse, Schokomassagen, Windkosmetik, Kreidepackungen, Milchbäder und Wellnessfrühstück – exklusive Angebote, die außergewöhnliche Wellnessanwendungen beinhalten, werden in 15 außergewöhnliche Usedomer Wellness Hotels Gäste verwöhnen. Usedom, soweit die Erfahrung, wird allen in wunderbarer Erinnerung bleiben." Quelle und Bilder
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09.10.09 - erfolgreicher Abschluss der ZIBB-Aktion 96Stunden
RBB-Fernsehen, RBB aktuell, 09.10.09 - "Hunderte Helfer und Sponsoren feierten am Freitag-abend zusammen mit den Bewohnern eines Behindertenheimes in Rathenow die Einweihung eines neuen Aktivgartens.

Diesen hatten viele Freiwillige nach einem Aufruf des RBB-Vorabendmagazins in 96 Stunden gestaltet. In dieser Zeit entstand unter anderem ein Barfußpfad und auch ein großes Bodentrampolin für die siebenundzwanzig Bewohner des Heims."


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07.10.09 - Das Havelland bekommt einen Barfußpfad, Hilfe benötigt !
Im Rathenower Heim des Arbeiter-Samariterbundes werden 27 Menschen mit verschiedenen Behinderungen betreut. Noch gibt es um das Wohnheim keine behindertengerechte Bewegungsmöglichkeiten.

Für die dringend benötigten Sinneserfahrungs- und Bewegungsmöglichkeiten wird in dieser Woche im Rahmen der Aktion "96Stunden" mit der Hilfe vieler ortansässiger Firmen, der RBB-Fernsehzuschauer und der Hörer von Antenne Brandenburg ein Aktivpark entstehen, wo Spannungen und auch Agressionen abgebaut werden können.

Der Aktivpark wird umfassen: Hochbeet, Schaukeln, Barfußpfad, Trampolin, Hängematte, Klangwand, Klanghörer, Sitzecke, Brunnen, Gerätehaus, Koniferenreihe, Graffitiwand und Findling. Nach dem ersten Aufruf am Montag dieser Woche mit der Bitte um Hilfe kamen schon die ersten Angebote von Geld- und Materialspenden.

Gestern um 8 Uhr waren die ersten Helfer von den Rathenower Werkstätten für Behinderte Menschen vor Ort. Thomas Sagewka und seine Leute arbeiten nach dem Prinzip "Behinderte helfen Behinderten". Geschälte Stämme für Holzpfähle der Spielgeräte kommen aus dem Rathenower Stadtwald und werden von Revierförster Thomas Querfurth bereitgestellt. Die Elektro Rathenow GmbH erledigt die Baggerarbeiten. Die Steine für das Hochbeet bringt FA. Remus auf die Baustelle. In die Hochbeete soll ein Duftgarten mit Pfefferminz, Lavendel und Co. gepflanzt werden. Auch Bürger sind dem Aufruf gefolgt und beteiligen sich unentgeltlich an den Arbeiten für den Aktivpark, wie z.B. die frühere Krankenschwester Martina Witting. Einige Spielgeräte sollen im zukünftigen Gerätehaus untergebracht werden. Die Gebrüder Fürstenberg und O&F Bauunternehmung helfen bei den diesen Arbeiten.

Die Leiterin des Hauses, Anett Quadfasel benötigt noch dringend Feldsteine für den Barfußpfad und den Plätscherbrunnen: "Der Pfad dient dazu, die Sinne der Bewohner anzuregen. Leute, helft uns! Wir brauchen unbedingt Feldsteine!" Bei den Erd- und Holzarbeiten werden Leute gebraucht, die mit anpacken:
ASB-Wohnheim
Körgraben 11
14712 Rathenow
(5 Minuten vom Bahnhof Rathenow)

96Stunden-Hotline: 0180 2 - 24 00 20 (6 Cent pro Anruf - Festnetz)
Aktuelles von der Baustelle:
http://www.96Stunden.de
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14.08.09 - Verkürzte Muskeln machen dumm
F.A.Z.: Wer sich nicht mehr bewegen kann, spürt das auch im Kopf. Schon das Lebensgefühl ist ein ganz anderes. Und es ist nicht nur das Bewusstsein, das leidet, sondern wirklich auch der Intellekt.
Uli Eicke, ehemaliger Spitzensportler und Heilpraktiker, über Schmerzen und Druckpunkte – auch bei Athleten

Herr Eicke, sind Sie Schmerztherapeut geworden, weil Sie durch Ihren Sport Schmerzen hatten?


Während meiner aktiven Zeit hatte ich natürlich Schmerzen. Aber massiv wurden sie, als ich aufhörte, von Kopf bis Fuß: in der Schulter natürlich durch die einseitige Belastung, im Rücken, im Knie. ...

Kraftlosigkeit ist nicht immer mangelnde Energie?

Wenn eine Muskelfaser sich verkürzt hat, leistet sie nichts mehr. Sie hat sich verabschiedet. Das geht manchmal Muskelfaserbündel für Muskelfaserbündel.

Man nimmt das als Alterserscheinung.

Das ist Quatsch. Wenn Leute sich im Alter kaum noch bewegen können, weil ihre Halsmuskulatur verkürzt ist, sind auch die Konzentrationsfähigkeit und sogar die Denkfähigkeit eingeschränkt. Muskelverkürzung macht dumm. Manche verstehen in so einem Zustand die Übungen gar nicht mehr. Das ist doch eine verbreitete Erfahrung: Alten Menschen, die nicht mehr über die Schulter gucken können, traut man nichts zu. Auf der anderen Seite: Achten Sie mal drauf, wie geniale Alte, die jeden Jungen in die Tasche stecken, Hals und Kopf bewegen! Ich würde wirklich gern mal die Halsmuskulatur von Helmut Schmidt inspizieren.

Kinder entwickeln ihren Intellekt, indem sie mobil werden und den Raum erobern.

Im Alter kann man den umgekehrten Weg gehen. Wer sich nicht mehr bewegen kann, spürt das auch im Kopf. Schon das Lebensgefühl ist ein ganz anderes. Und es ist nicht nur das Bewusstsein, das leidet, sondern wirklich auch der Intellekt.

Was tun gegen solche Versteifung?

Durch unsere Schuhe, durch Asphalt und Parkett wird unsere Fußmuskulatur eingeschränkt. Dabei sind die Füße fürs Barfußgehen in der Pampa gebaut. Bei uns modernen Menschen mit engen, harten Schuhen verschwindet über die Jahrzehnte die Fußmuskulatur.

Gewinnt man Bewegungsfreiheit, indem man seine Fußmuskulatur reaktiviert?

Das ist mein tägliches Brot. Barfuß gehen hilft. Mit manchen Übungen holt man die Fußmuskulatur zurück.

Muss der Mensch Muskeln haben?

Er muss nicht athletisch aussehen. Aber der Zustand der Muskulatur hat Auswirkungen auch auf die inneren Organe. Wenn der Brustmuskel, gerade der linke, verkürzt ist, ergibt das ein Engegefühl. Mancher, der einen Herzinfarkt fürchtet, braucht als Prävention nur das richtige Training der Brustmuskulatur.

Welche Sportart empfehlen Sie?

Joggen. Rennen und Sprinten. ...

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Die Fragen stellte Michael Reinsch. (Artikel gekürzt)
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 14.08.2009 Seite 6
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23.07.09 - WM des "Weltstrandvölkerballverbandes": Party-Zone Oststrand
Die Ballsport-Arena befindet sich am Oststrand in der Mühlenstraße 60, der Eintritt ist frei

Berliner Morgenpost: "Ein Ball, zwei Völker, unendlich viele Sandkörner: Das sind die Zutaten für die 7. Strandvölkerball-WM in Berlin. Ab heute 19 Uhr kämpfen dabei unter anderem Teams aus Marokko, Spandau, Schweden, Argentinien, den Kapverden und dem "Ruhrpott" um den 'Völker-Globe'.


Strandvölkerball-WM 2008. Foto: Bernd Schönberger

Am Spreeufer werden auch die Japaner wieder auflaufen, die den Wanderpokal bisher schon zweimal abstauben konnten. Lokalpatriotisch veranlagte Zuschauer feuern am Sonnabend lieber den amtierenden Weltmeister, die Preußen, an. Wenn sich die Spieler bei hektischen Ball-Ausweich-Manövern auf den Boden werfen (frischer Sand wurde extra aus Brandenburg importiert), dürfte die Stimmung ihren Höhepunkt erreichen.


Strandvölkerball-WM 2008 auf dem "Oststrand-Gelände" Rechts die ehem. Berliner Mauer. Foto: Bernd Schönberger

Doch nicht allein das Spiel, das die meisten von uns noch aus ihrer Schulzeit kennen werden, lockt Besucher an den Friedrichshainer Strand: Die teilnehmenden "Völker" bringen nebst Kampfgeist und volkstümlicher Verkleidung auch regionaltypische Musik und Speisen mit nach Berlin. So wird der Spielfeldrand zur multikulturellen Partyzone. Von Donnerstag bis Sonntag rechnen die Veranstalter mit täglich etwa eintausend Völkerball-Fans.

Diese Zahl wird sich am Sonntag wohl noch einmal steigern, wenn ab 19 Uhr das Strandvölkerball-Finale stattfindet. Dann werfen sich die drei Abendsieger sowie die Gruppen-Zweiten die Bälle um die Ohren. Diese sind übrigens aus weichem Schaumstoff." mehr...

Mehr vom Strandvölkerball und der WM 2006 am Oststrand im Berliner Tagesspiegel
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20.07.09 - Stadt der Kinder Potsdam 2009
Vom 20. bis 31. Juli wird Potsdam zum Nabel der Baukinder

  
Stadt der Kinder 2008, © Bürgerhaus am Schlaatz gGmbH

Liebe Kinder, liebe Erwachsene, am Montag haben wir mit dem Bauen angefangen. Überall in der Stadt der Kinder im Nuthewäldchen stehen jetzt die Anfänge von Häusern. Wer zwischen 6 und 12 Jahren ist, kommt morgens um 8:45 Uhr vorbei und kann direkt einsteigen (Stand 21.07.09, 16:00 Uhr). Auf jeden Fall müsst Ihr

  • Klamotten anziehen, die dreckig werden und kaputt gehen können und
  • festes Schuhwerk mitbringen (sagen die Verantwortlichen der Stadt der Kinder) und
  • den von Vati oder Mutti ausgefüllten Teilnahmezttel debei haben, diesen findet Ihr unter Infos

"Die Stadt der Kinder kann nur entstehen, wenn ganz viele Kinder mitbauen und wenn uns ganz viele Erwachsene unterstützen. Denn die Stadt der Kinder ist für die teilnehmenden Kinder kostenfrei. Wie Ihr uns unterstützen könnt, erfahrt ihr unter betterplace.org, dort können Sie auch ganz sicher und einfach direkt an die Stadt der Kinder spenden. Und wir danken allen, die uns schon geholfen haben."

In der Stadt der Kinder sind wir zwischen 9 und 16 Uhr unter Tel.: 0175 3852696 zu erreichen.

  
  
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18.07.09 - 13. FINA-Weltmeisterschaften Rom 2009
dsv.de: vom 18. Juli bis 2. August wird Rom zum Nabel der Schwimmwelt

"Ein Jahr nach den Olympischen Spielen von Peking trifft die Weltelite in den fünf Sportarten Schwimmen, Freiwasserschwimmen, Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen vor der historischen Kulisse der Ewigen Stadt aufeinander. Die 16 Wettkampftage der FINA Weltmeisterschaften werden für 2.500 Athleten aus 193 Schwimmnationen zu einem Meilenstein der Schwimmgeschichte werden." weiterlesen...
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18.07.09: Die Kunst des Runterkommens - Vom Turm und vom Rausch
Die Wasserspringer Sascha Klein und Patrick Hausding wollen bei der WM in Rom gewinnen


Die Wasserspringer Sascha Klein und Patrick Hausding. Foto: FAZ.net

FAZ.net: "Diese Tage werden sie nicht so schnell vergessen. Es war im August 2008, die Nation wartete sehnsüchtig auf die ersten olympischen Medaillen bei den Spielen in Peking, und es waren die Wasserspringer des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV), die sie lieferten: erst Ditte Kotzian und Heike Fischer mit Bronze im Synchronspringen vom Dreimeterbrett, dann Sascha Klein und Patrick Hausding mit Silber im Synchronwettbewerb vom Zehnmeterturm. Die Nation dankte es ihnen mit einem fast schon rauschhaften Interesse an ihrem Sport – einer höchst komplexen, trainingsintensiven Angelegenheit, die sonst oft nahezu unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit abläuft...

 
In der Berliner Sprunghalle: Sascha Klein (l.), Nora Subschinski und Patrick Hausding Foto: FAZ.net © dpa

An diesem Samstag werden die Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom offiziell eröffnet, und die Wasserspringer bestreiten zusammen mit den Wasserballern und den Synchron- und Freiwasserschwimmern die erste Woche der Titelkämpfe. Klein und Hausding, 23 und 20 Jahre alt, zählen vor allem im Synchronspringen vom Zehnmeterturm, mit dem die Wettbewerbe der Springer in einer Woche abgeschlossen werden, zu den besten Paaren weltweit. Das Ziel der beiden ist klar: 'Auf jeden Fall eine Medaille', sagt Klein, 'egal, welche Farbe.' “ weiterlesen...
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14.07.09: Wasserqualität der meisten Berliner Badeseen und Flüsse ausgezeichnet
RBB-Fernsehen, Berliner Abendschau: Zu Beginn der Sommerferien ergaben dies die jüngsten Messungen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales

Von neununddreißig Badestellen erhielten dreiunddreißig hervorragende Werte, die restlichen sechs schnitten mit Gut ab. Nur an zwei Badestellen im Zeuthener See in Treptow-Köpenick wurde ein erhöhtes Algenvorkommen festgestellt. Die Wasserqualität wird alle vierzehn Tage überprüft.

FKK in Berlin und Brandenburg
Schwimmbäder, Thermen und Badeseen in Berlin und Brandenburg
Bäder und Badestellen in Berliner Gewässern mit Badegewässerqualität
Berliner Badegewässertelefon: (030) 90229 5555
Video von TV.B Goldelseonline gestellt am 02.09.2007
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13.07.09: Flughafen Tempelhof soll geöffnet werden
RBB-Fernsehen, Abendschau: Der stillgelegte Flughafen soll der Öffentlichkeit im nächsten Jahr teilweise zugänglich gemacht werden

Nach Angaben der Vista Management könnte ein breiter Korridor quer über das Areal geöffnet werden. Der Zaun bleibe aber bestehen, um das Gelände abends schließen zu können. Hintergrund seien hochsensible Sicherheitseinrichtungen, die vor Vandalismus geschütz werden müssten. Die Vista Management erarbeitet ein Entwicklungskonzept für das Flughafengelände.
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13.07.09: Schuh-Fetischist gefasst
Berliner Zeitung: Ihm werden neun Schuhdiebstähle zur Last gelegt.

"Ein räuberischer Schuh-Fetischist aus dem nordrhein-westfälischen Troisdorf ist am Sonnabend von der Polizei gefasst worden. Der 27-jährige Mann hatte Frauen auf offener Straße die Schuhe von den Füßen gerissen und war damit getürmt."
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10.07.09: Barfußparadies im Zentrum Berlins eröffnet


Bildmaterial: RBB-Fernsehen, Abendschau, 10.07.09

Am künftigen Standort des geplanten Stadtschlosses steht den erlebnishungrigen und stadtmüden Füßen der Berliner und ihrer Gäste ab sofort ein vier Hektar großes Rasenreich zur Verfügung. Heute war es reif zum Betreten: alle durften, aber nicht alle trauten sich gleich.


Bildmaterial: RBB-Fernsehen, Abendschau, 10.07.09

"Chihuahua Eddie und sein Frauchen Kimberley samt Freundinnen aus Lichtenberg. Sie waren am Mittag die Ersten auf Berlins neuester Spielwiese am Schlossplatz. Durch Zufall: "Eigentlich hatten wir Wandertag, und dann hatten wir hier die schöne Wiese gesehen und dachten uns, wir gehen mit dem Hund so'n bisschen rumrollen und in der Wiese rumkullern", erzählte Kimberley dem Aufnahmeteam der RBB-Abendschau um Ralf Ayen und lächelte glücklich in die Kamera von Karin Werner.


Die Sohle im satten Grün einsinken lassen bis zum Sprunggelenk - beim Frauen-Fuß-Ball auf dem Rollrasen der Schlosswiese. Bildmaterial: RBB-Fernsehen, Abendschau, 10.07.09

Die Wiese bleibt, bis der Schlossbaubegin im nächsten Jahr kommt. Aber: "Wir möchten nicht, dass hier gegrillt wird", so Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin. "Wir gehen auch eher davon aus, dass die Berliner hier nicht grillen, auf dem Lustgarten grillen sie auch nicht. Und wenn wir dann solche Tendenzen sehen, dann werden wir eine Tafel aufstellen und sagen: Grillen hier unerwünscht." (RBB-Abendsschau)
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09.07.09: Die Kyritz-Ruppiner Heide bleibt von militärischer Nutzung verschont
Der Bundesminister der Verteidigung erklärt den Verzicht auf Revision

"Wir haben hier sehr sorgfältig die Erfolgsaussichten überprüft, aber auch die Frage natürlich der Sicherstellung der Einsatzbereitschaft unserer Luftwaffe. Und in diesem gesamten Abwägungsprozess kommen wir zu dem Ergebnis, dass die Bundeswehr auf die Nutzung von Wittstock als Luft-Boden-Schießplatz verzichten wird, das heisst, keine Revision gegen dieses Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg einlegen wird."
Franz Josef Jung (CDU), Bundesminister der Verteidigung, am 9.7.09.
RBB-Fernsehen, Brandenburg-Aktuell, 10. Juli 2009, 6:45 Uhr.

"Dass diese Aktivitäten über anderthalb Jahrzehnte jetzt Erfolg haben, das freut mich - zeigt aber auf der anderen Seite auch, wenn's auch manchmal ein langer Weg ist, dass in einem Rechtsstaat es immer Sinn macht, auch sich zu wehren, für sein Recht zu kämpfen, Geduld zu haben, diesen langen Weg auch zu gehen. Und am Ende, und das haben wir heute - mit dem heutigen Tag - denke ich, erreicht: auch zu obsiegen. Ich wünsche mir, dass die Entwicklung dieser Region jetzt ihren Gang nimmt, so wie er ja schon begonnen hat."
Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, am 9.7.09 zu den Aktivitäten des Bündnisses "Freie Heide" und zur Erklärung des Bundesministers der Verteidigung vom  9.7.09, auf eine Revision gegen den Oberverwaltungsgerichtsbeschluss Berlin-Brandenburg vom März 2009 zu verzichten. Dieser hatte militärische Übungen in der Kyritz-Ruppiner Heide untersagt.
RBB-Fernsehen, Brandenburg-Aktuell, 10. Juli 2009, 6:45 Uhr.

"Erstmal ist es ganz wichtig, dass da, wo bei uns schon Tourismus lebt - Rheinsberg, Zechlin, auch in der Region um die Müritz herum - dass dort keine Bedrohung mehr durch Lärm ist. Das ist der entscheidende Punkt erstmal. Konkret heisst es, auf dem Platz, haben wir immer gesagt: zurück zur Natur, Wald und Heidelandschaft, begehbar, befahrbar. Mit Radtouren und eine gute Straße durch, die wir jetzt schon haben. Die muss verbessert werden. Aber ansonsten: zurück zur Natur! Wald und Heidelandschaft! Und Ruhe im Umfeld, das ist das Entscheidende. Heute ist ein Glückstag für uns alle hier."
Der Landrat des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, Christian Gilde (SPD), am 9.7.09 in Fretzdorf zu der künftigen Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide nach der Entscheidung des Bundesministeriums der Verteidigung vom 9.7.09.
RBB-Fernsehen, Brandenburg-Aktuell, 10. Juli 2009, 6:45 Uhr

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